01 Mai 2017

Kleiner Hund - große Gefühle

Heute zeige ich Euch mal einige Bilder von unserem gestrigen Abendspaziergang. Man sagt, man soll so viele Minuten wie der Welpe Lebenswochen alt ist für einen Gassi-Gang veranschlagen. In Yoshis Fall wären das 11 Minuten gewesen. Wir lagen um Lichtjahre drüber, wohl wissend, daß wir den Brocken hätten unter Umständen zurück tragen müssen, wenn er schlapp gemacht hätte - hat er aber nicht ;-).

 

Wir haben locker flockig den nächsten See anvisiert.

 

Unterwegs war es immer wieder so spannend. Wir kamen manchmal kaum vom Fleck. 

Ich erinnere mich... an die ersten Ausflüge mit den Söhnen, als jede Treppenstufe auf unserem Weg erklommen und an der sicheren Hand mit einem: "Eins, zwei, hoppesah... und entsprechendem Jubel hinabgesprungen werden mußte. Goldene, wunderbare Zeiten waren das.

 
 

Auf Zuruf losrennen. Ja, wir kennen einander schon ;-)...

 

Am See angekommen, vorsichtig ans Ufer treten und den großen Durst löschen.

 

Ach..., sagten wir das schon: Löcher graben und buddeln, das ist sooo fein. 


Im Wald haben wir ihn zwar an der Leine gehabt, aber frei laufen lassen. Noch ist er von sich aus bestrebt, den Anschluß an seinen Rudel nicht zu verlieren. Gott, was hat er sich da ausgetobt. So herrlich war es, ihm dabei zuzusehen. Und überhaupt ist es wesentlich spannender mit dem ganzen Rudel unterwegs zu sein, als nur zu Zweien. Das merkt man Yoshi ganz deutlich an.

 

Zuhause erfolgte dann noch eine ausgedehnte Ball-Spiele-Runde.

 
Meins!

 

Na gut! Zu mehreren spielen macht doch mehr Spaß!

 

Und am Ende des Tages ist der ganze Rudel glücklich, zufrieden und gaaaanz müde.
 
Ihr Lieben alle, ich danke Euch allen für Eure Kommentare! Ich hatte Euch ja versprochen, daß ich ganz ehrlich von unserer Zeit mit Yoshi berichten wollte. Inzwischen liegt die zweite Nacht hinter uns, die etwas anders als die Letzte war. Gerade als ich mich zur Nachtruhe zurück gezogen hatte, hörte ich dezente Geräusche. Ich schaute auf den PC und sah, daß Yoshi an seinem Schlafplatz herum rupfte. Einige Minuten wartete ich noch ab, aber als er immer vehementer seine Unterlage traktierte, machte ich mich auf den Weg nach unten. Sohn2 schlug solidarisch ebenfalls sein Nachtlager unten auf. Da heute Feiertag ist, ließ ich ihn gewähren. Yoshi hat mir klar gemacht, daß er Nähe brauchte. Man kann zwar einiges mit einer Videoüberwachung (Brigitte... mit Bewegungsmelder und akustischer Alarmauslösung bitte ;-)) abdecken, aber Nähe kann man so natürlich kaum herstellen. Yoshi ist noch ein Baby. Gestern hat er seine 11. Woche mit exakt 9,8 kg vollendet.  Und wenn man gesehen hat, wie das Rudel geschlafen hat, ist einem schnell klar, daß er diese Nähe vermißt hat. Ich habe das Baby-Bett in Sofa-Nähe geschoben, ihn noch etwas durch die Gitterstäbe getätschelt... und es war ganz schnell Ruhe. In der Nacht war ich zwei Mal raus mit ihm -  Pipi-Fehlanzeige. (Übrigens gab es inzwischen tagsüber drei Mal eine kleine Pfütze auf dem Wohnzimmerboden, was aber weniger tragisch ist, da kein Teppichboden ausliegt. Die Söhne haben von sich aus sofort abwechselnd den Boden gewischt und gereinigt). Bei unserem letzten nächtlichen Ausgang lag Möhrchen auf einmal an der Haustür und schaute mit einem Blick als wollte er sagen: "Sagt mal, was macht ihr denn da mitten in der Nacht??" 


Heute morgen dann wieder die erste Runde, die laaange gedauert hat, weil natürlich jeder glitzernde Tautropfen (später erst, denn zuerst war alles nur schön gefroren) und jeder einzelne Grashalm ausgiebig und persöhnlich begrüßt werden will.

Ich weiß, wir stehen ganz am Anfang unserer Hundezeit und man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber ich frage mich wirklich an Tag zwei:

 Wie haben wir bisher ohne Hund leben können?

Habt alle einen feinen 1. Mai!

Kommentare:

  1. Herrliche Fotos von Eurem Familienzuwachs sind das. Ich hatte schon gestern bei Deinen Bildern sofort den Eindruck, als würde Yoshi schon seit Ewigkeiten zu Euch gehören. Ihr habt Euch offensichtlich gesucht und gefunden. Ich bin schon gespannt, was Du weiter berichten wirst und über Deine Frage, wie Ihr bisher ohne Hund habt leben können, lässt mich immer noch grinsen.
    Liebe Grüße
    und einen Knuddler an den süßen Yoshi
    Inge

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Inge, wenige Tage nur... und ich, die ich NIE einen Hund wollte, kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen. Wie verrückt ist denn das bitte?? Mein Mann wird ihn zum zweiten Mal am Wochenende sehen und erleben. Er wird ihn heiß und innig lieben. Da bin ich mich ganz sicher. Liebe Grüße

      Löschen
  2. "Ich wusste gar nicht, dass ich schon immer einen Hund haben wollte!"
    (Mein Ältester, den Baby-Findelhund streichelnd).
    So kann's gehen... :-)

    AntwortenLöschen
  3. Na siehste, ist ja alles gar nicht so schlimm. Hunde, auch kleine, sind schlau und WOLLEN alles richtig machen. Sieht ein bisschen aus wie ein pummeliger Fuchs, Euer Kleiner. LG Gitta

    AntwortenLöschen
  4. Ach, Joshi, was bist Du süüß!

    AntwortenLöschen
  5. Ich bin ehrlich glückselig schon alleine beim lesen.
    glg Susanne

    AntwortenLöschen
  6. Ich freue mich das ihr so gut "zusammenwachst". Yoshi ist schon voll auf sein neues Rudel geprägt. Da ist ihm die nächtliche Nähe wichtig. Vielleicht könnt ihr ihm einen Schlafplatz in eurer Nähe einrichten. Der Kleine ist sooo niedlich. Da möchte man doch den ganzen Tag nur knuddeln *lach*
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wenn er erst mal stubenrein ist, dann darf er gerne auf der oberen Etage ein Plätzchen finden. Aber so ist der Weg zum Garten zu weit, und ich kriege es nie und nimmer hin, diesen Brummer so schnell die Treppen hinunter in den Garten zu tragen. Kann ja nicht ewig dauern... Liebe Grüße

      Löschen