03 Mai 2017

Alle lieben Yoshi

Oh Nein! Nicht schon wieder ein Hundepost :(... 

Tut mir leid, meine Lieben, aber hier dreht sich derzeit so gut wie alles um Yoshi, und das färbt natürlich auch auf den Blog ab. Ist doch klar, oder?! Also: entweder lesen, oder einfach wegklicken.

Daß es schon drinnen drei Mal zu einer kleinen Pfütze kam, das wißt Ihr ja. Da witzelte Frauchen noch, als ihre Jungs bereitwillig alles reinigten: "Wartet mal ab, das eigentlich große Gastgeschenk, das bekomme dann wahrscheinlich ich ;-))..." Letztens kam es dann tatsächlich dazu. Die kleinen Herren haben nämlich lautstark gestritten, und das kann einem so jungen Hundchen ganz schön Angst machen. Da habe ich etwas Pipi und einen Stress-Haufen abgesetzt. Frauchen hat ihre Jungen angemahnt und ansonsten stillschweigend alles weg gemacht und gereinigt. Uff... Glück gehabt... Mit mir hat keiner geschimpft. Selten, wenn ich Unsinn mache, dann knurrt Frauchen mich an - ganz so, wie meine Mama das immer gemacht hat. Dann spitze ich die Ohren und höre sofort damit auf. Aber ich kann auch schon ganz toll "Sitz!" machen. Das hat mir der Jüngste hier beigebracht. Wenn ich das mache, bekomme ich ganz viel Lob... und ein Leckerli.


Frauchen hat inzwischen das Sofa gewechselt. Da tut der Rücken nicht ganz so dolle weh, und sie kann auch etwas schlafen. Ich komme dann in das Baby-Bett, werde in die Nähe gerückt, und schlafe ganz schnell ein, wenn ich Blickkontakt zum Frauchen habe. Sobald sie aber aufsteht, um mal kurz wegzugehen, dann fange ich an zu jaulen. Meist kommt sie nach kurzer Zeit wieder, und ich freue mich ganz doll.

Unsere Nächte laufen ganz gut ab. Meist gehen wir gegen Mitternacht in den Garten. Dann mache ich brav Pipi. Immer an die gleiche Stelle und werde ganz doll gelobt, bekomme auch jedes Mal ein Leckerli. Letzte Nacht bin ich kurz vor 5.00 Uhr wach geworden und habe mich lautstark gemeldet. Frauchen ist sofort mit mir nach Draußen geflitzt - alles ist gut gegangen. Lob und Leckerli... ihr kennt das schon, nicht wahr?!


Frauchen hat inzwischen das Babyphone eingeschaltet. Nicht für mich, sondern für die Samtpfote, die mich immer so merkwürdig beäugt. Sie muß ja mitbekommen, wenn Möhrchen auf der oberen Etage rein oder raus will. Immer wenn ich auf die Samtpfote zugehe, macht sie sich vom Acker. Frauchen sagt: Das braucht seine Zeit. Das wird schon. Und wenn ich groß bin, dann kann ich Möhrchen sogar beschützen. Denn Lucy, die Nachbarskatze, verprügelt ihn in letzter Zeit auf das Übelste. Aber noch bin ich klein und genieße meine Welpenzeit.

 

Das Bild ist heute morgen ganz früh entstanden. Da habe ich gaaaanz tief und fest geschlafen. Frauchen lacht und sagt: "Noch so ein Rückenschläfer..."

 

Mit ganz vielen Streicheleinheiten werde ich ganz sanft geweckt. "Guten Morgen, lieber Yoshi!"

 

Da kann man dann mal vorsichtig die Augen aufmachen.

 
Kaum bin ich wach, dann geht's auch schon los. Gestern wurde noch schnell eine Gurtsicherung für den mittleren Sitz zwischen den kleinen Herren besorgt. Denn hinten im Kofferraum, da kann ich so gar nichts sehen und die Motorgeräusche sind mir unheimlich. Da fange ich ganz schnell an zu jaulen. Aber zwischen den Jungens sitzen ist so prima. Mal werde ich von der einen, mal von der anderen Seite getreichelt und interessiert schauen kann ich dann auch noch aus den Fenstern ringsum. So macht Autofahren Spaß. Im Futterhaus waren wir auch, weil Frauchen so ein Pulverzusatz für mein Futter besorgt hat. Ich werde wohl schon bald recht lange Beine bekommen, und da braucht man sowas hat sie ihren Jungen erklärt. Von allen Seiten sind Zweibeiner auf mich zugekommen und ich wurde ganz doll gestreichelt.

Im Anschluß daran waren wir in der Tierarzt-Praxis. Wieder haben mich etliche Hände getätschelt. Nächste Woche fahren wir wieder dorthin. Dann werde ich gründlich untersucht, bekomme eine Impfung und noch einiges andere. U.a. auch einen Ausweis, mit dem ich sogar innerhalb der EU reisen kann. Frauchen sagt, da hat sie es deutlich schwerer mit dem Papierkram. Hab ich nicht verstanden - ist ja auch egal.

 

Viel wichtiger sind mir unsere täglichen Ausflüge. Da geht Frauchen vor, und ich schnuppere mal hier, mal dort, buddele auch mal ein Loch... und folge ihr. Manchmal kommen wir auch kaum vom Fleck, weil ständig Leute sich zu mir runter beugen. Die einen sagen dann: "Ach, das ist aber noch ein ganz Kleiner...". Oder es heißt: "Der sieht ja aus wie ein Teddy-Bär!" Manch einer sagt auch: "Och wie nieeedlich - ein kleiner Fuchs." 

 

Was heißt hier bitte "kleiner Fuchs"?! Ich kann heulen wie ein ganz großer Wolf.

 

Das Beste aber ist, wenn ich meinen Kumpel Kenny treffe. Wir verstehen uns super. Kennys Frauchen wohnt ganz in der Nähe. Wir werden uns öfter sehen.


Unterwegs gibt es auch Leute, die komische Dinge vor sich herschieben. Das macht einen Riesenradau. Da muß ich natürlich gegen halten und setze meine ganze Stimmgewalt ein, damit mal endlich Ruhe ist mit dem Krach. Frauchen sagt, nachher machen wir wieder eine kleine Runde. Lach! Wann immer sie das sagt, sind wir nicht unter zweieinhalb Stunden unterwegs. Ich glaube, sie hat da auch Spaß dran. 

Und Ihr so? Habt es fein miteinander, bis es wieder neue Geschichten von und mit mir gibt.

Kommentare:

  1. Ich möchte dich ja gar zu gerne mal knurrrren hören...! ;-)
    Und bitte noch viele solche Hunde-Erzähl-Posts mit noch mehr hinreißenden Yoshi-Bildern!!
    Foto Nr.5 wäre eins zum Malen (wenn du dann wieder mal Zeit dafür hast).
    Viele liebe Grüße an alle,
    Brigitte

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, liebe Brigitte, Malen...da war ja noch was. Es kribbelt auch schon dezent in den Fingern, aber das wird gewiß noch Zeit brauchen. Das imposante Knurren habe ich Yoshis Mama abgeschaut. Faszinierend, wie sehr er darauf reagiert. Liebe Grüße

      Löschen
  2. "Alle Dinge werden zu einer Quelle der Lust, wenn man sie liebt." So Thomas von Aquin, und unter diesem Blickwinkel betrachte ich deine Posts. Für mich wär das halt nichts....;-)
    LG
    Astrid

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "Für mich wär das halt nichts....;-)"

      Liebe Astrid, WIE SEHR ich diese Aussage verstehen kann. Für mich kam Haustierhaltung jahrzehntelang überhaupt nicht in Frage. Alles in diese Richtung gehende habe ich kategorisch abgelehnt. Und dann kam... Mautz. Und irgendwann Möhrchen. Und nun auch noch Yoshi. Eines habe ich gelernt: man sollte nie "Nie!" sagen ;-). Ganz herzliche Grüße

      Löschen
  3. Also ich sag Dir was: ich lese auf alle Fälle und so sehr gern mit, wie dieser kleine Racker ein ganz Großer wird. Wie niedlich. Aber sag ihm nicht, das ich geschrieben habe n i e d l i c h, gell?! Lieben Gruß schickt Euch Cosmee

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Dir, liebe Cosmee! Pssst...! Ich werde es ihm nicht verraten. Liebe Grüße.

      Löschen
  4. Och, du hast Freude und warum solltst du denn deine Freude nicht posten.

    yoshi ist aber auch ein ganz süßer und fühlt sich sichtlich wohl bei dir bzw. Euch.

    Meine Nachbarin will mir immer ihren Hund mitgeben, wenn ich zum Laufen gehe, aber da kommt ich dann nicht vom Fleck. Das dauert eben mit Hund, weil er einfach auch schnüffeln muß.

    Mit lieben Grüßen

    Eva

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, liebe Eva. Ja, Yoshi ist schon ein sehr Süßer und Lieber. Momentan ist er ganz arg auf mich fixiert. Mein Mann meinte, am Wochenende könnte er auch mal im Wohnzimmer nächtigen, damit ich wieder im eigenen Bett schlafen und mich erholen kann. Aber ich fürchte fast, daß wird nicht hinhauen. Yoshi ist erst dann ruhig, wenn ich da bin und er mich sehen kann. Versuchen werden wir es dennoch. Liebe Grüße zu Dir.

      Löschen
  5. Mein Favourit ist das dritte Billd von hinten. Einfach herrlich. Ich genieße Deine und seine Beschreibungen über den Beginn des Leben miteinander. Auch wenn es mal härter wird, genießt das knuffige Vierbeinerchen, aus dem viel zu schnell ein gößerer und ein großer Hund wird. Ist nicht viel anders, als bei Babies, die auch für Viele viel zu schnell groß werden. Denk ich mal so ;-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da hast Du wohl Recht, liebe Beate. Ich habe das Gefühl, daß er täglich sichtbar größer wird. Und natürlich werden auch noch andere Zeiten mit ihm auf uns zukommen, aber wenn die Basis stimmt, werden wir hoffentlich auch das gut meistern. Ja, sie werden alle vieeeel zu schnell groß. Und doch..., seitdem ich Mutter bin, konnte ich mich bislang an JEDER Phase unserer Kinder erfreuen. Heute sind sie nicht mehr so klein, niedlich und herzerweichend süß, aber es gibt andere Attribute, die unser Innerstes zum Leuchten bringen. Sogar der Pubertät kann ich (hin und wieder ;-)) etwas abgewinnen. Es macht uns sehr stolz, wie sie wachsen und werden, ihre Persönlichkeit mehr uns mehr an Profil gewinnt. Yoshi wird sich schon bald äußerlich sehr stark verändern, aber deswegen werden wir ihn gewiß nicht weniger lieben. Ganz liebe Grüße zu Dir.

      Löschen
  6. Ich bin begeistert von diesen Posts! Und freue mich schon auf den nächsten.
    glg Susanne

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Susanne, Danke dafür! Liebe Grüße

      Löschen
  7. Lieber Yoshi,
    wir sind ja ganz begeistert das du dich jetzt sogar persönlich hier im Blog meldest. Du machst das prima. Herzlich willkommen in der Bloggerwelt. Mit Möhrchen wirst du dich schon anfreunden. Die Samtpfoten brauchen da etwas länger. Aber wenn sie sich erstmal an einen gewöhnt haben, dann sind sie ganz gute Kumpels. Wir leben ja auch mit einer Katze zusammen. Spaziergänge sind immer toll. da kann Hund soooo viel erleben. Hoffentlich darfst du dich noch ganz oft hier melden. Wir würden uns ganz doll freuen.
    Liebe grüße von Emma, Lotte und Frauchen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, daß das Zusammenleben mit Möhrchen irgendwann gut klappt, das ist sehr wichtig. Das eine Tier sollte unter der Anwesenheit des anderen nicht leiden müssen. Momentan bekommt er ganz viele zusätzlichen Streicheleinheiten. Nur leider hat er unser Bett seit dem einen Mal, wo ich ihn liegen lies, erobert und ist da nicht mehr wegzubekommen. Irgendwas muß mir dazu noch einfallen, denn das ist unser Schlafplatz und nicht seiner. Für hilfreiche Denkanstöße bin ich dankbar. Liebe Grüße

      Löschen
  8. Oh, Möhrchen hat das Bett erobert? Ich glaube, da gibt es kaum Lösungen - höchstens massive Unruhe im Raum oder Lärm. Aber zur Zeit würde das Möhrchen wohl kaum verstehen, wenn der hundesichere Raum nun auch noch ungemütlich für ihn wird … eventuell könnten bestimmte Gerüche abschreckend wirken z.B. Zitrusduft, aber damit habe ich mich nie beschäftigt.

    Yoshi ist wirklich eine herrlicher Knuddelbär, und meinetwegen kann es weiterhin gern so tierlastig bleiben ;-)
    LG Silke

    AntwortenLöschen
  9. Gut zu wissen, daß es tierlastig bleiben darf, liebe Silke ;-). Katzen sind wie überlaufendes Wasser finde ich. Sie erobern jede freie Fläche ;-). Möhrchen habe ich heute mal etwas ausgiebiger auf dem Arm gehabt. Der ist seit Wochen nur noch auf Prügeltour unterwegs und möchte Lucy nicht kampflos sein Revier überlassen. Die ganze obere Etage ist hundefreie Zone. Noch sollen sie im Welpenalter keine Treppen steigen, und mir sind seine 10 kg jetzt schon zuviel. Im Sommer wird er eh lieber unten sein wollen, weil es dort angenehmer kühl ist. Liebe Grüße.

    AntwortenLöschen
  10. Ach , Yoshi... Wir können gar nicht genug von Dir bekommen.
    Bitte mehr solche Beiträge!

    Schbinvaliebt!

    Und ich wusste gar nicht, dass Hunde Rückenschläfer sein können. So herrlich, die Bilder:)

    AntwortenLöschen