30 April 2017

Eine neue Zeit

Ihr Lieben, gestern habe ich einen Kuchen gebacken, den wir mitgenommen haben, um uns Menschen den Abschied zu versüßen. Dann haben wir Yoshi, kurz und schmerzlos, mitgenommen. 


Die Fahrt hat er entspannt in den Armen von Sohn1 hinter sich gebracht.

 

Zuhause dann die erste Begegnung zwischen Hund und Katze. Möhrchen hat keinen Katzenbuckel gemacht, aber sehr interessiert geschaut. Nach fünf Minuten haben wir die Begegnung der beiden dann getrennt. Das werden wir eine ganze Weile so handhaben.

 
Es folgte eine ausführliche Runde durch Wald und Wiesen mit Hunde und Menschen-Begegnungen. Sohn1 verwundert: "Mama, was ist los? Wieso bleiben alle stehen und reden mit einem?" Tja, an einem süßen Welpen kommt keiner einfach so vorbei ;-). Wer Kontaktschwierigkeiten hat, dem empfehlen wir kleine Kinder, oder Hunde, oder Katzen, oder... oder ...

 

Im hohen Gras sitzen und einmal über das Wasser schauen...

 

Reibereien unter den Brüdern: Wer darf den Hund an der Leine führen? Unterwegs darf ich sogleich meine Rudelqualitäten als Alpha-Tier unter Beweis stellen und bringe die kleinen Herren erst einmal zur Räson. Der eine darf auf dem Hinweg, der andere auf dem Rückweg. Na also, geht doch. Und manchmal wird man so sehr von seinen Gefühlen übermannt, daß man sich mitten auf den Gehweg legen muß, um zärtlich mit dem Hund zu sein ;-)...

Während ich uns alle möglichen anderen Besucher von der Backe halten kann, kommen die Kinder der Straße in unseren Garten geströmt. Yoshi wird geknuddelt und Ball mit ihm gespielt. Nach einer weiteren kleinen Runde gibt es das erste Häuflein im Gebüsch. Lacht mich nicht aus, aber ich finde es riecht gesund und nach Kräutern ;-). Fein gemacht! Wir feiern Yoshi und es gibt ein Leckerli.

Langsam wird es Zeit für das Füttern. Sogleich setzen wir eine Sache aus unserer Bibel um: ich füttere Yoshi aus der Hand. Danach trinkt er reichlich aus seinem Napf. Es ist Abend und nun kehrt auch Ruhe für den Kleinen ein.

 
Während der kleine Kerl in das Baby-Bett wandert, wird mir schnell klar, daß ich nicht glücklich werde mit einer Übernachtung auf dem Sofa. Mein Rücken beschwert sich. Zum Glück ist der Sohn ein Genie, der nicht nur ein riesengroßes Herz hat, sondern auch hervorragend gut sein Hirn nutzen kann. Ich darf davon profitieren.

 


In einem Pappkarton-Konstrukt wird mein Smartphone befestigt, welches eine Video-Überwachung des Welpen garantiert. Wir nächtigen alle eine Etage höher, während der Welpe im Baby-Bett im Wohnzimmerschläft. Gegen 23.30 Uhr gehen Sohn1 und ich mit dem Welpen in den Garten... und tatsächlich löst er sich und bekommt zur Belohnung überschwengliche Streicheleinheiten und ein Leckerli. Im Anschluß daran trinkt er eine Menge Wasser hinterher. 


In der Nacht schaue ich immer wieder auf den Monitor meines Laptops: alles ist ruhig soweit. Ich höre Yoshi tief und fest schlafen.


Um 4.46 Uhr nehme ich erste Geräusche und Bewegungen wahr. Sohn1 ist unglaublich tapfer und geht mit mir runter: wir tragen Yoshi in den Garten an die selbe Stelle. Er macht brav Pipi. Freudenfest. Leckerli.

Es ist 6.07 Uhr. Ich fühle mich ganz gut. Die Kinder und der Hund schlafen, oder dösen. Gleich bereite ich das Frühstück vor, und wir werden den neuen Tag mit einer kleinen Runde begrüßen, bevor auch Yoshi wieder gefüttert wird. 

Mein Fazit: wir hatten eine recht angenehme Nacht. So darf es gerne weiter gehen. Kein Gefiepe, kein Geheule. Alles gut. Einen feinen Sonntag wünsche ich Euch allen!

Kommentare:

  1. Ist das wunderschön und man merkt dir die Freude richtig an.

    Zwei so wundervolle flauschige Mitbewohner werden Euch sicherlich auf Trab halten.

    Man merkt dir die Freude wirklich an.

    Lieben Gruß und viel Spaß, nicht nur an diesem Wochenende

    Eva

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  2. Super, dass Ihr alles so perfekt managed. Ich dachte zwischendurch auch mal an ein Babyphone, wie meine Mutter es früher für meine Großmutter hatte. Aber heute ist die Technik ja schon viel bequemer ;-)
    Liebe Grüße von Silke, die hier so gern mitliest ...

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  3. Schön, dass sich Alles so gut anlässt. Viele weitere problemlose Tage wünsche ich Euch, damit sich eine gewisse Routine einstellen kann.

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  4. Joshi ist da! Wie schön. Möget ihr eine lange gemeinsame Zeit haben und das Einleben weiter so gut verlaufen.

    Liebe Grüße
    und einen schönen sonnigen Sontag mit Eurem Hund

    Nula

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  5. So viel Aufregung!
    Weiterhin gutes Gelingen und die Erfüllung eurer Träume!
    LG
    Astrid

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  6. Irgendwie, liebes Pünktchen, habe ich hier einen Beitrag versäumt oder schon wieder vergessen. Auf jeden Fall ist das ein wunder-, wunderschönes Tier, so richtig zum Knuddeln. Und das bleibt jetzt für immer bei Euch? Dann wünsche ich der ganzen Familie viel Glück und Freude mit dem neuen Familienmitglied. Und auf Dauer natürlich Nächte mit Durchschlafen für alle.
    Einen sonnigen ersten Mai wünsche ich. Ich stelle mir Euch bis über alle Backen strahlend bei einem ausgiebigen Maispaziergang vor. Und der 'Hahn im Korb' kräht nicht, sondern bellt und heißt Yoshi (Gibt es für den Namen eine Übersendung, z.B. 'der Langersehnte'?). Glückwunsch!
    Liebe Grüße, Edith

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  7. Ich gratuliere euch ganz herzlich zum neuen Familienmitglied und wünsche Yoshi alles erdenklich Gute. Yoshi ist ein Prachtkerl. Ehrlich, ich würde auch stehen bleiben, wenn ich euch treffen würde *lach* Genießt die Welpenzeit und mach ganz viele Fotos. Die Zeit vergeht so schnell und schwupps ist Yoshi groß.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  8. Jetzt ist es endlich so weit! Das liest sich so schön und ich freue mich sehr für Euch alle.
    glg Susanne

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  9. Videoüberwachung fürs Hundekind - darauf muss man erst mal kommen!! Ich bin gespannt, was sich die gewitzten jungen Herr(ch)en im Laufe der Zeit noch so ausdenken... ;-)
    Das neue Rudelmitglied macht jedenfalls einen sehr entspannten Eindruck. Leider, leider kann man auf Fotos nur sehen und nicht fühlen, wie unglaublich flauschig das Fell sein muss - es ist gut, wenn Yoshi sich frühzeitig an das Geknuddeltwerden auch von fremden Kinderhänden gewöhnt, denn das wird ihm auf Schritt und Tritt passieren: "Ooohh, ist der süüüß, darf ich den mal streicheln?!" Bei unserem Hundchen habe ich leider zu wenig aufgepasst, er wurde zu viel von oben herab am Kopf getätschelt (meist von Erwachsenen) und ist dadurch ziemlich kopfscheu geworden. Passt also ein bisschen auf, dass er nicht allzu "überfallartig" geknutscht wird...
    Viel, viel Spaß und weiterhin gutes Eingewöhnen!
    Brigitte,

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  10. Die Fotos sind so herrlich, ich könnte mir noch stundenlang weitere anschauen.
    Wenn Joshi wüsste, wieviel Glück er hat, bei so einer liebevollen Familie wie Euch gelandet zu sein... Und Ihr habt natürlich auch Glück mit ihm. Ich beneide Euch. Ich muss uuuuuunbedingt mal zu Euch kommen, irgendwann. Joshi muss ich einfach mal live sehen und knuddeln:) LG

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