08 Februar 2017

Achterbahn der Gefühle...

Als mein Mann und ich uns kennenlernten, klärten wir nach einiger Zeit all jene Fragen, die uns wichtig waren. U.a. wollte ich wissen, ob er sich eine Familiengründung mit mir vorstellen konnte. Er konnte. Er wollte wissen, ob ich mir vorstellen konnte, mit Hunden und allerlei anderen Tieren zu leben. Ich zögerte. Etwas mehr zu den Hintergründen gibt es hier zu lesen. Ich wollte nie einen Hund. 

In den vergangenen Jahren habe ich mir sehr viel Wissen zu Hunden angeeignet. Es gab sogar die Überlegung, sich einen ganz bestimmten Rassehund vom Züchter zu holen. Aber irgendwann wichen wir davon ab. 


So viele Tiere suchen in Tierheimen ein neues Zuhause. Ich sah mich in den letzten Jahren online immer wieder um. Da, wo mein Herz höher schlug, stand meist: "Kann nicht mit Katzen, Kindern, anderen Hunden, jagt Joggern nach", etc. Das fand ich mehr als abschreckend. Und dann eines Tages entdeckte ich ihn, kurz nachdem man ihn online stellte.

 

Ich wollte nie einen Hund. Und dann kam Marley...

Kindchenschema funktioniert auch bei Tieren hervorragend. So sah ich Marley das erste Mal in Natura an der Leine einer Tierheim-Mitarbeiterin, als er wieder hinein in seine Box geführt wurde. 

Er ist ein Münsterländer-Retriver Mix, der Papa vermutlich ein Neufundländer. 

Er würde ein Großer werden, das war klar. Alle drei Hundearten gelten als gute Familienhunde und wasserverrückt - was aber letztlich nichts heißen muß. Insgeheim freuten wir uns wie Bolle. Besser konnte es doch kaum sein. Wir leben inmitten schöner Natur, der Wald direkt nebenan, der Fluß vor unseren Füßen, das Meer nicht weit. Ein großes Haus mit Garten ist vorhanden.

Alles war plötzlich anders und fortan verbrachte ich jede Sekunde im Tierheim, schleifte meine Familie dorthin.  Wir gewöhnten uns sehr schnell aneinander, und ich füllte schon bald einen entsprechenden Antrag aus. Wir verbrachten sehr viel Zeit mit Marley und schlossen ihn in unser Herz. Wir erfuhren auch näheres zu dem kleinen Kerl. Eine gut situierte Familie mit zwei Kleinkindern geriet offensichtlich in eine finanzielle Misere. Man versprach sich schnelles Geld durch Tiervermehrung. Als irgendwann die Welpen zur Welt kamen, war das Chaos perfekt. Alles wuchs der Familie über den Kopf. Der Mann verließ in dieser Zeit die Familie - die Tiere konnten es ihm leider nicht nachmachen und waren ihrem Schicksal überlassen. Die ersten Welpen wurden an irgendwen verschleudert, um sie alsbald loszuwerden. Zurück blieben Marley und seine Mama, die beide nach einem anonymen Hinweis von der Tierrettung aus ihrem Elend befreit wurden. Sie waren ohne jeglichen Auslauf in einem Raum eingesperrt, völlig verdreckt von ihrem Kot, unterernährt und ohne weitere Ansprache sowieso. Noch nicht einmal Decken gab es, auf die sie sich hätten legen können. Als ich diese Geschichte hörte, waren wir erst recht willens, Marley in unserer Familie aufzunehmen. Auch an Marley's Mama waren wir interessiert, aber davon riet man uns dringend ab: "Sie kann gar nicht mit Kindern!", hieß es.

Das Thema Hund hat uns lange beschäftigt. Wir haben desaströse Geschichten von Menschen aus unserem Umfeld mitverfolgt, die sich ambitioniert und liebend gern einen Hund angeschafft haben und kläglich gescheitert sind. Oft ließ die Begeisterung schnell nach. Plötzlich war von Allergien die Rede, oder der Hund galt als sehr schwer erziehbar. Andere, die eher auf merkwürdigen Umwegen zu einem Hund gekommen waren, meisterten ihre Sache wiederum bravourös. Man kann den Menschen eben nur bis vor den Kopf schauen...

Daß ein Welpe von vier Monaten nicht immer süß und klein bleibt steht außer Frage. Mir war klar, auf was wir uns da einlassen würden. Das ist ein 24-Stunden-Job. Du nimmst ein Baby mit nach Hause, welches aber schon mobil und temperamentvoll unterwegs ist und erst mal stubenrein werden muß. Das bedeutet auch nachts alle zwei Stunden aufzustehen, in den Garten zu gehen, versehentliche Pfützen und Haufen wegzumachen. Es braucht viel Zeit, Aufmerksamkeit, Geduld und Konsequenz bis sich alles in geregelten Bahnen wiederfindet. Und dann kommt ja auch recht bald die Flegelphase...


 

Die täglichen Fahrten ins Tierheim waren schon bald Routine. Immer gab es eine halbe Stunde, die wir uns aktiv mit ihm beschäftigen konnten. Manchmal, wenn ich alleine dort war, überbrückte ich die Wartezeit bis Marley eine längere Verschnaufpause hatte mit Kaffetrinken und Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen des Tierheims. Der Weg war zu weit, um erst nach Hause zu fahren, und am gleichen Tag wieder zum Tierheim aufzubrechen. Danach durften wir nochmal gemeinsam raus. Ich schaute mir auch alle anderen Hunde genauer an. Das war nicht immer einfach, hätte ich doch am liebsten allen gleich ein besseres Leben geboten. Hätte ich Marley anfangs ein Zeugnis ausstellen müssen, hätte darin gestanden, daß er fast nichts kann, außer Platz zu machen, wenn ihm ein Leckerli als Belohnung winkte - aber das konnte er verdammt gut ;-)). Er war so bemüht, daß mich das irrsinnig angerührt hat. 

 

Mit der Zeit lernte er immer mehr. Er ging auch unangeleint innerhalb eines eingezäunten Areals neben mir her, oder kam auf Zuruf zu mir. Es war der Himmel auf Erden, mit diesem kleinen, aufgeweckten Hund Zeit zu verbringen. Am Ende klappte alles so gut, daß wir sogar das Gelände verlassen durften, um mit ihm in den nahegelegenen Wald zu gehen. Natürlich nur angeleint, denn da waren auch etliche andere Hundehalter unterwegs.

 

Von Woche zu Woche wuchsen wir mit Marley zusammen. Sogar mein Mann hing am Haken. Wir waren so innig miteinander, daß Marley uns jedes Mal freudig und aufgeregt begrüßte. Leider bekamen wir mit, daß es auch immer mehr Interessenten für Marley gab. Täglich gab es Dutzende E-Mails, andere kamen ebenfalls vorbei und füllten Formulare aus. Ich gebe zu, daß das nur sehr schwer auszuhalten war. Dennoch waren wir sehr zuversichtlich. Jeder der Augen im Kopf hatte, konnte genau sehen, wie gut wir miteinander umgingen.

Man teilte uns vom Tierheim aus mit, daß sie zwischen allen Bewerbern bald eine Auswahl treffen würden, um dann das häusliche Umfeld abzuklappern. So weit so gut. Alles schien perfekt. Am Ende waren wir auf einen Kreis von drei Interessenten geschrumpft. 

Ich habe es der Dame heute am Telefon, die sehr gelitten hat, leicht gemacht und mich für alles bedankt. Marley hat ein neues Zuhause gefunden - nur leider nicht bei uns. Ich gehe mal eine Runde weinen. Und bitte erzählt mir jetzt nicht, daß es auch noch viele andere nette Hunde gibt. In der emotionalen Gefühlsverfassung möchte man das nicht hören. Danke.

Und weil unser Gefühlschaos gerade zum Thema paßt, geht das zu ihr. 

Kommentare:

  1. Hallo Pünktchen wieder kann ich das durchaus verstehen, dass du traurig bist. Man liebt so einen Hund ja auch und der Hund mag dich.

    Ich kanns verstehen, nun weine dich ruhig mal aus, das tut gut und dann siehst du weiter.

    Mit lieben Grüßen Eva

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    1. Ja, liebe Eva - das habe ich nun ausreichend gemacht. Es tut so weh. Mir ist als hätten wir unser Baby weggeben müssen. Schlimm. Aber so ist es nun mal. Für Marley haben wir das Beste gewollt, und wenn es nun das Beste für ihn sein soll, woanders ein Zuhause zu finden, so müssen wir uns dem beugen und lernen loszulassen. Liebe Grüße.

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  2. Achherrje, welch eine zu Herzen gehende Geschichte, die nun auch mich zu Tränen rührt. Bis fast zum Schluss war ich überzeugt, dass Marley bei Euch eingezogen ist. Und nun dieses für Euch so schmerzliche Ende. Und nein, ich sag jetzt auch nicht, dass es noch andere liebe Hunde gibt, denn ich kann mir vorstellen, wie Euch jetzt zumute ist.
    Liebe Tröstegrüße
    Inge

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    1. Liebe Inge,
      ich hätte nie gedacht, daß ich mal die treibende Kraft dafür sein könnte, uns einen Hund ins Haus zu holen... Womit ich nicht gerechnet habe ist, wie sehr und schnell man sein Herz an so ein Wesen verlieren kann. Danke für Deine lieben Worte.

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  3. Das macht mir das Herz auch schwer, Du Liebe. "Ich habe auch einen Lieblingshund" - der mir nicht gehört und mir nie gehören wird. Das Foto, das über Weihnachten meinen Header zierte, das ist er.
    Ich kann Deine Situation wirklich gut nachfühlen und wünsche Euch tröstende Gedanken.
    Beate

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    1. Ich kann mich noch vage an das Bild im Header erinnern, liebe Beate.
      Wo die Liebe hinfällt... Liebe Grüße.

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  4. Das tut mir so leid. Ich würde Dich so gerne trösten. Und kann nicht.
    Von Herzen
    Susanne

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    1. Die Enttäuschung ist riesig. Aber das war sie auch bestimmt bei den anderen Interessenten. Es gab soooo viele bei Marley. Ich muß ständig an seine Mama denken, die nun auch noch ohne ihn ist.

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  5. Ach, je! Schon wieder so ein Herzeleid! Deshalb tue ich mir das nie, nie, nie wieder an, seit meine Tiere aus Kindertagen dem Umzug in die Stadt geopfert werden mussten.
    Alles Liebe!
    Astrid

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    1. Ach Astrid, es tut immer furchtbar weh, geliebte Tiere gehen zu lassen. Und doch bedaure ich heute zutiefst, daß ich lange Zeiten in meinem Leben nicht die Traute zu diesem Schritt hatte. Es hat auch nicht immer in die Lebensumstände gepaßt. Tiere machen glücklich, sie sind für die ganze Familie eine Riesenbereicherung. Wenn ich nur schon sehe, für was die Katerbrüder bei uns gesorgt haben: sie haben unsere Herzen auch für andere Tiere ganz weit werden lassen. Wer weiß, was noch passieren wird...

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  6. Oh Pünktchen, ich traure mit euch! Ganz fröhlich hab ich deinen Text gelesen und im Kopf schon einen Kommentar formuliert (freudig, ermutigend im Sinne von: ihr macht das ganz richtig, toll!") - und dann der Hammer am Schluss! Mensch, musste das nun sein...?! Es kommt mir merkwürdig vor, wie das Tierheim da anscheinend vorgeht - gewiss müssen sie sicherstellen, dass ein Tier in gute Hände kommt, aber eine Familie mit Kindern so lange hinzuhalten und dann so zu enttäuschen, das finde ich nicht recht. Haben die anderen Interessenten sich auch so gekümmert wie ihr?
    Nun ist es mal so, und ich kann dir nur sagen, dass es mir sehr leid für euch tut!
    Alles Liebe! Brigitte
    P.S. Hab's eben noch meinem Jungen vorgelesen, er meinte, dass sie in der Praxis schon manche sehr merkwürdige Geschichte gehört hätten - einmal wurde ein Antrag abgelehnt, weil das Badezimmer zu klein sei... meine Güte. Als ob das dem Hund was ausmachen würde. >:(

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    1. Liebe Brigitte,

      merkwürdige Geschichten kennen wir wie Sand am Meer... Eine imposante Villa auf einem Fünf-Hektar-Grundstück und eigenem Wald. Optimale äußere Verhältnisse also. Zwei kleine Kinder, dann die Labradorhündin, die erst vom Züchter kommen durfte, als sie schon stubenrein war. Da war die Prägephase längst vorüber, und wenn dann noch die entsprechende Erziehung fehlt... Diese Hündin hat sich zu keinem Zeitpunkt irgendwem in dieser Familie untergeordnet, wurde zu einem Dauerproblemfall. Daran haben auch alle Hundeschulen mit Rang und Namen zwischen Belgien und Essen nichts mehr geändert... Aber schaute man sich die Kinder an, und dann den Hund...es hat einen nichts mehr gewundert.

      Ein alleinerziehender Vater(erfahrener Hundehalter) kauft seinem 12jährigen einen Labrador, weil die Ex-Ehefrau beim Auszug die gemeinsame Tochter und den Hund mitnimmt. Er arbeitet vornehmlich nachts und muß tagsüber schlafen - der Sohn ist dann in der Schule. Da hat es nicht lange gedauert, bis der Hund angefangen hat, das ganze Mobiliar zu zerlegen. Ich hörte, daß er nun an der Heizung im Flur festgemacht wird, wenn keiner Zeit für ihn hat :((

      Ohne Sinn und Verstand wird ein Hundewelpe angeschafft, der auch ein Großer wird. Er muß von Anfang an viele Stunden im Haus alleine bleiben. Fängt natürlich auch über kurz oder lang an, das Haus zu zerlegen. Die einzige Abwechslung, die er für lange Zeit hat, ist der hintere Garten, wo er mit den Kindern auf dem Trampolin herumspringen kann. Dieser Bereich ist lange Zeit gepflastert mit Hundekot, weil niemand mit diesem Hund rausgegangen ist. Inzwischen kommt er an besseren Tagen, zwei Mal am Tag vor die Tür. Immerhin. Die Familie schließt derweil Wetten ab, wie lange es den Hund wohl noch geben wird. Neuerdings büchst er bei jeder sich ihm bietenden Gelegenheit aus.

      Zwei riesige, irische Wolfshunde werden von einer alleinstehenden Floristin angeschafft, die mindestens 10 Stunden am Tag alleine in einem winzigen Haus sind. Eine Nachbarin geht einmal am Tag mit ihnen raus. So schnell wie sie angeschafft wurden, so schnell verschwanden sie auch wieder von der Bildfläche. Als Grund wurden Allergien angegeben.

      Willst du noch mehr?? Aber da kann dir dein Sohn bestimmt reichlich andere traurige Geschichten aus seiner Praxis-Erfahrung erzählen...

      Das einzige, was hätte bei uns besser laufen können ist, daß man hätte deutlich eher Bescheid kriegen müssen. Man muß ja einen sehr ausführlichen Bogen ausfüllen. Da steht alles Wesentliche drin. Demzufolge hätte man schneller all jene aussortieren können, die nicht in Frage kamen. Es entsteht sehr schnell eine Beziehung zu dem Tier. Ich habe nur einige weitere Interessenten erlebt - und nein, ich glaube, nicht jeder hat sich so gekümmert wie wir. Es war ja sehr bescheidenes Wetter. Manchmal eisige Minusgrade, dann Dauerregen. Da war das Tierheimgelände wie leergefegt - wir waren immer da. Für Marley haben wir das so gerne gemacht und konnten es jedes Mal kaum erwarten, zu ihm zu fahren. Naja, so ist es nun. Liebe Grüße.

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  7. Das, liebes Pünktchen, ist ja eine ganz fiese Handhabe vom Tierheim, sowohl für die Interessenten als auch für das Tier. Und dann wundern die sich, wer nach solch einer Erfahrung von weiteren Versuchen absieht und die Nase voll hat. Ich könnte mir vorstellen, dass das Tier vielleicht bald wieder im Tierheim ist. Laßt Euch doch mal vormerken für diesen Fall.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Liebe Edith,
      als mein Mann meinte, daß wir bestimmt noch weitere Hunde dort kennen lernen werden, war meine entsetzte Reaktion: "Nein, auf keinen Fall tue ich mir das noch einmal an." So eine Erfahrung ist sehr schmerzhaft. Ich hoffe nur, daß Adoptionen von Menschenkindern besser ablaufen. Wir waren in der letzten Woche vor der Entscheidung nervlich sehr angespannt. Es war kaum auszuhalten, weil sich alles so hinzog. Sogar einige Mitarbeiterinnen des Tierheims meinten, daß es endlich mal zu einer Entscheidung kommen müsse. Zu deren Ehrerrettung muß ich sagen, daß da ständig Hunde zu neuen Besitzern kamen, und auch immer wieder neue Hunde reinkamen. Zur Zeit sind ganz viele Welpen aus Rumänien in Quarantäne.

      Ich bekam den Eindruck, daß es vermutlich für einen Arbeitslosen einfacher ist einen Riesenkredit von einer Bank zu bekommen, als einen Hund aus dem Tierheim. Insgeheim habe ich all jene beneidet, die einem Züchter viel Geld bezahlen und am Ende ihr Tier sicher nach Hause holen...

      Aber... ich muß auch sagen, daß die Mitarbeiterinnen dieses gut geführten Tierheimes einen dennoch guten Eindruck bei uns hinterlassen haben. Tierheime waren für mich stets Verwahranstalten. Hier kümmert man sich sehr gut um die Tiere. Sie sind optimal untergebracht, es gibt viele Außenflächen, wo man sich mit den Tieren beschäftigen kann. Marley war z.B. in einer kleinen Welpengruppe. Mein Mann und ich werden dieses Tierheim sowohl finanziell als auch irgendwann wieder mit unserer Anwesenheit beglücken. Es gibt dort auch Tiere, um die sich niemand reißt, weil sie entweder krank, zu alt, oder nur als Rudeltiere gehalten werden dürfen. Marley war ein extrem lieber, gutmütiger Hund - das habe ich ganz deutlich gefühlt. Aber auch die anderen verdienen Aufmerksamkeit und Liebe. Ich brauche nur Zeit, um da wieder hinfahren zu können. Liebe Grüße.

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  8. Ach Mensch, wie traurig. Das las sich am Anfang so schön und toll - und irgendwann begann ich mich zu wundern, warum du so in der Vergangenheitsform schreibst...
    Fühl dich ganz lieb gedrückt, wenn du magst.

    Alles Liebe,
    Sabrina

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  9. Liebe Pünktchen,
    das tut mir so leid! Ich kann mir vorstellen, wie das ist, wenn man zu einem Hund eine innige Beziehung aufzubauen und ihn dann von jetzt auf gleich noch nicht mal mehr zu Gesicht zu bekommen.....! Meine Oma hatte immer Hunde, meistens zwei: Ein Airedale und ein Foxl und am Ende dann zwei Foxl. Mit einem Airedale hatten wir keine gute Zeit, da er alle gebissen hat. Nachdem er mich als Fünfjährige in den Kopf biss, hat meine Mutter ein Machtwort gesprochen und er wurde weggegeben. Die beiden Foxl, sie hießen Axel und Purzel, waren zwei unerzogene lustige Gesellen, die sich aus Eifersucht oft gegenseitig beharkt haben. Aber wenn ich zu meiner Oma zum Mittagessen kam, hopsten sie ganz selbstverständlich zu mir auf die Ofenbank - einer rechts, einer links - und gaben keine Ruhe, bis ich den Arm um sie gelegt hatte! Einmal war einer von beiden fürchterlich besoffen....aber das ist eine andere Geschichte! :-)
    Ich hoffe, Ihr findet noch einen lieben Hund!
    Gros bisou
    Sandra

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    1. Liebe Sandra, die Geschichte mit dem besoffenen Hund hätte mich jetzt sehr interessiert ;-))... Mit dem Tierheim bin ich nahezu im Dauerkontakt. Wir sind wieder an einem Hund dran. Diesmal kein Welpe. Ein freundlicher Kerl. Aber, wer sich einmal die Finder verbrannt hat, ist vorsichtiger. Ich versuche mich da emotional zurück zu halten. Hmmm...geht das überhaupt?? Wir werden sehen. Erst mal kommt das Gassi-Seminar. Und dann...hoffentlich! Liebe Grüße.

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