23 April 2017

Möhrchen räumt auf, oder vom Raubein zum sanften Lamm

Wer seine Katzen als Freigänger hält, der weiß um die Revierkämpfe, die bei heutiger Katzendichte recht häufig stattfinden. Mautz und auch Möhrchen haben ihr Revier stets unerbittlich verteidigt. Ich kann mich gut an alle ihre Verletzungen erinnern: Ohrenzinken, rausgerissene Fellstückchen, blutige Wunden, herausgerissene Katzenkrallen.


Mäutzi in seiner Kiste. Nur so durfte man ihn auf den Schoß nehmen und kraulen.

Wer sich mit der Rasse "Russisch Blau" auskennt, der weiß, wie scheu diese Katzen sind. Auch wenn beide Kater uns jedes Mal, wenn wir nach Hause kamen, meist an der Haustür überschwenglich begrüßten, so waren die Momente sehr rar gesät, daß sie sich in unserer Nähe nieder ließen. Mautz ließ es mit wenig Begeisterung über sich ergehen, wenn ich ihn einige Male am Tag in die Arme nahm, um ihn zu drücken und zu herzen. Spätestens 30 Sekunden später kam er wieder runter, und das war dann meist ok. Oder ich durfte ihn in einer Pappkiste liegend auf den Schoß nehmen und kraulen - aber ohne hätte er es nie zugelassen. Nur wenn er an seinem selbst gewählten Liegeplatz war, drehte er uns sein Bäuchlein zu, welches wir dann ausgiebig kraulen durften. Seine Treue uns gegenüber drückte er dadurch aus, daß er uns immer zum Freibad, oder durch den Wald, begleitete. Er war so ein tolles Raubtier. Wir werden ihn immer vermissen und uns an die vielen besonderen Erlebnisse mit ihm erinnern.

Möhrchen, dieses wilde Raubein, ist inzwischen sogar etwas zutraulicher. Bisher durften beide Kater nie in unser Bett und wegen ihrer Dauerverwurmung und dem ewigen Zeckenbefall war das auch mehr als eine vernünftige Entscheidung. Als hätten wir das beiden Katern auch  unmißverständlich klar gemacht, machten sie nie Anstalten, diese Regel zu umgehen.

Als ich vor einer Woche nachts wach wurde, entdeckte ich Möhrchen an meinem Fußende liegend und war höchst verwundert. Das war bis dahin noch nie vorgekommen. Ich tätschelte seinen Kopf und ließ ihn liegen - schließlich wollte ich die Betten noch am gleichen Tag neu beziehen. Im Morgengrauen war er sogar noch näher an mich heran gerückt, und ich schaute recht verdutzt aus nächster Nähe in das Kater-Gesicht. 

Später, als ich die Betten abzog, erschark ich sehr: größere Blutflecken befanden sich auf der Bettdecke. Ich untersuchte Möhrchen gründlich und sah es dann auch: kräftige Bisse am Schwanzansatz...


Möhrchen im Schlummerland

Nie hätte ich es für möglich gehalten, daß er es beinahe zwei Stunden lang, so tief schlafend, in meinen Armen aushalten würde.  

Das alles ist jetzt über eine Woche her und er ist, nachdem er ordentlich von uns gepäppelt und versorgt worden ist, wieder gut erholt unterwegs. Einige Tage allerdings hat er nur ruhend verbracht, sich sogar tiefenentspannt in meine Arme nehmen lassen, dabei auch tief und fest geschlafen. Das hat mich schon sehr berührt. Nie hätte ich gedacht, daß aus diesem dauerfauchenden und beißenden Raubein mal so ein zutrauliches Wesen wird. Er scheint angekommen zu sein. Jetzt müssen wir nur noch Möhrchen und Yoshi klar machen, daß sie beide zur Familie gehören. Ich hoffe, daß uns das gut gelingt.

Der Countdown läuft... Die letzten Vorbereitungen für Yoshi werden getroffen... und kommendes Wochenende ist er dann endlich da. 

Habt einen feinen Sonntag Ihr Lieben - zwischen sintflutartigen Regenfällen lugt hier  die Sonne für kurze Zeit hervor.

20 April 2017

Frühlingserwachen, oder wie gut Freiheit schmeckt

Gestern waren wir noch ein letztes Mal bei Yoshi und haben bei Eiseskälte zweieinhalb Stunden lang dem wilden Treiben der Welpen zugesehen.


Mit acht Wochen sah das Bild noch so aus.


Hier ist er sogar auf den Tag genau sechs Wochen alt. Da sind wir ihm das erste Mal begegnet.
Der kleine Wald- und Wiesen-Schrat... Sooo entzückend!


Mit etwas mehr als neun Wochen wurde der Sohn unter einem Haufen wilder Wollknäuel schneller begraben, als er gucken konnte.


In diesem Alter tollt man ausgelassen mit den Geschwistern umher.
 

Man ist offen für so ziemlich jeden Unfug.


Man wird immer wieder liebevoll in die Arme genommen, gestreichelt, geknuddelt, beschnüffelt, geküßt...


Yoshi - was bist du nur groß und... schwer geworden!

 

Man wird gelegentlich von der Mama zur Wildjagd mitgenommen. Und auch sonst hat man einen großen Freiheitsdrang und möchte Wald und Wiesen auf eigene Faust erkunden. Man kann auch so gar nicht die Aufregung verstehen, wenn man ganz alleine durch einen winzigen Schlitz aus dem Zwinger abhaut und den Leutchen am frühen Morgen heiter und gelöst entgegenläuft.

 
 Bei all dem Trubel braucht man auch manchmal seine Ruhe.


Dann nagt man z.B. an einem leckeren Knochen. Yummy!

 

Egal, was man aber angestellt hat, am Ende des Tages  ist man immer noch Mamis Liebling.

In den letzten Tagen bekam ich viele Kurznachrichten von Sanchos Besitzerin. Sie ist kräftemäßig am Rande von Gut und Böse, hat nicht für möglich gehalten wie anstrengend das Leben mit einem so jungen Hund ist. Auch wenn ich natürlich weiß, was auch bald auf uns zukommen wird, muß ich schmunzeln: Ja, man holt sich keinen Teddybären ins Haus, sondern ein Lebewesen, um das man sich zu sorgen und zu kümmern hat. Aber ich bin mir sicher, sowohl sie, als auch wir werden unseren Weg machen. Wir freuen uns auf Yoshi, auch wenn er hier gewiß alles auf den Kopf stellen wird. Sollte ich auch nur ansatzweise anfangen zu jammern, erinnert mich ruhig daran: wir haben ihn gewollt ;-))...

19 April 2017

Equipment

Vielen Dank für Eure Erinnerungen, an denen Ihr uns habt teilhaben lassen! Weil es zum letzten Post einige Anfragen gegeben hat:

Die Messer bekommt man zum Beispiel hier. Wir finden, daß man gut mit ihnen schnitzen kann, wenn man nicht den Fehler macht, zu große Holzstücke abtragen zu wollen. Je feiner man das Holz abträgt, umso besser nähert man sich seinem Ziel. Sie liegen gut in der Hand - sagen die Söhne, sagen wir. Aber sicherlich kann man auch mit anderen Messern gut schnitzen.

Unser Alu-Kochset (benutzt haben wir einen Spirituskocher) haben wir vor Ewigkeiten angeschafft, als wir unsere erste gemeinsame Reise mit den Rädern durch das wunderschöne Österreich gemacht haben - damals, als wir noch jung und schön waren ;-)... 

Es gibt so viele schöne Erinnerungen, die wir bei unseren Familienausflügen gesammelt haben. Und was man sonst noch so grillen kann, das kann man hier sehen ;-).

18 April 2017

Bush-Crafter

Wir leben in einer ländlichen Gegend, eingebettet in wunderschöner Natur. In unserer unmittelbaren Nähe befindet sich ein Fluss, ein kleiner Wald, viele Wiesen und Felder. Es war uns stets wichtig, unseren Kindern die Kostbarkeit Natur näher zu bringen. Von klein auf haben wir schöne Ausflüge mit ihnen unternommen. Meist waren wir dabei bewaffnet mit Müllbeuteln, um den Dreck anderer einzusammeln, welcher uns leider immer wieder begegnete.

Ich erinnere mich gerne an ähnlich geartete Ausflüge mit meinen Eltern. Wie schön es war, wenn wir am frühen Morgen Walderdbeeren auf Grashalme aufzogen... unvergleichlich war der Duft dieser aromatischen, kleinen Erdbeeren. Was für ein Genuß es war, Obst direkt von den Bäumen zu pflücken, Höhlen und Tierspuren zu erforschen. Mit unseren Jungs und den Kindern der Straße habe ich jahrelang Pilze gesammelt, Hütten gebaut, an wunderschönen Bäumen geschaukelt, oder unsere Hängematte an einem Baum-Pracht-Exemplar aufgehängt und eine Runde dort abgehangen ;-).

Neben Ostereiern gab es dieses Jahr auch das:




 Schnitzmesser von Mora - lassen jedes Kinderherz höher schlagen. Wie wär's?

Die Tage über wurde wunderbar geschnitzt (der Staubsauger ist im Dauergebrauch ;-)), mit dem Papa Pläne geschmiedet, die Rucksäcke gepackt, Proviant mitgenommen... und ab ging es in den Wald. Dauerregen war auch kein wirkliches Hindernis. Echte Bush-Crafter kann eben nichts abschrecken.

 

 

 

Wir sind sehr dankbar dafür, hier so ein naturnahes Leben führen zu können, ohne dafür vorher mit dem Auto sonstwohin fahren zu müssen. Ein Teechen kochen im Wald - für kleinere und auch noch größere Jungs ist das etwas ganz Wunderbares. 

Und nicht vergessen: nach solchen Ausflügen in die Natur, immer genauer nach Zecken Ausschau halten. Habe dem Jüngsten gerade eine aus dem Bauchnabel entfernt.

Habt eine feine Woche Ihr Lieben!

13 April 2017

Nestbau

Wie man sich unschwer vorstellen kann, dreht sich hier momentan Vieles um unseren kleinen Yoshi. Ursprünglich wollten wir ihn zehn Wochen bei der Mama lassen, aber nun haben wir elf Wochen daraus gemacht. Ich sage nur: noch siebzehn Mal schlafen... Während die kleinen Herren die Stunden zählen, genieße ich die letzten Wochen und Tage in Freiheit.

Zwischendurch, ich gebe es gerne zu, habe ich auch wie in der letzten Schwangerschaftsphase mit meinen Kindern leichte Anflüge von Panik bekommen. So nach dem Motto: "Oh mein Gott! Bald ist er wirklich und tatsächlich da!!!" Nur wenige, z.T. provisorische Dinge haben wir angeschafft, welche für die Ankunft des Kleinen Hundes hier bereit stehen.

Als ich schwanger war, habe ich keinerlei Ratgeber für den Umgang mit einem Neuankömmling gelesen. Nur die embryonale Entwicklung und die meines eigenen Körpers haben mich sehr interessiert. Als unsere Söhne da waren, habe ich mich einzig und allein auf meine mütterlichen Instinkte und auf mein Herz verlassen. Wir hatten das Glück, von Anfang an zwei sehr pflegeleichte Säuglinge zu haben. Natürlich bedeutete das dennoch einen 24-Stunden-Job, und ich gebe gerne zu, daß auch ich Phasen der Erschöpfung durchgemacht habe. Aber die Freude über unsere Babys überwog so derart, daß wir sie in einer Art Glückstaumel durch ihre ersten Lebensmonate begleiteten. Ich glaube sagen zu können, selten in meinem Leben so derart voller Demut und Dankbarkeit gewesen zu sein.

Im Gegensatz zu meinen Schwangerschaften, habe ich alles zum Thema Hund verschlungen. Das tue ich schon seit Jahren, aber es gibt glaube ich kaum etwas, was ich inzwischen, zumindest rein theoretisch, nicht zu Akitas wüßte. 


Yoshi Kogumaza Tadashi Baransu Tamashi Fuyuko Gorou
- achteinhalb Wochen -
 
 Es darf gelacht werden ;-) 
 
Ich habe großen Respekt vor diesem kleinen, nach einem süßen Bärchen aussehenden, Hund. In meiner Umgebung kann ich immer wieder sehen, wozu Versäumnisse, Nachlässigkeiten oder Fehler in der Hundeerziehung führen können. Und ehrlich: darauf habe ich schlichtweg keine Lust!

Selbstredend kenne ich auch meine persönlichen Schwächen nur allzu gut. Ich weiß genau, wo die ersten Hürden mit dem Welpen auf mich warten werden. Und ich weiß, daß ich bei allem Wissen, in bestimmten Augenblicken alles Wissen über Bord schmeißen und nur noch auf mein Herz hören werde. Zu gegebener Zeit werde ich ehrlich darüber berichten ;-))...

Bei allem, was ich bisher über Hundeerziehung gelesen habe, gibt es ein sehr gutes Buch, welches ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ich selbst habe es von  ihr geschenkt bekommen, just zu dem Zeitpunkt, als wir den Welpen sicher als den Unseren wußten.

 

Vermutlich hätte ich selbst niemals aus eigenen Stücken zu diesem Buch gegriffen, weil ich es auf den ersten Blick nicht für seriös genug gehalten hätte. Allerdings muß ich sagen, daß es derzeit meine Bibel in Sachen Hundeerziehung ist. Ich habe selten etwas Besseres und auch Unterhaltsameres zum Thema gelesen.  Wer sich wie wir auf dem Weg zum ersten Welpen befindet, dem lege ich dieses Buch wärmstens ans Herz. Auf alle drängenden (Anfänger-) Fragen gibt es sehr gute und plausible Antworten. Die Autorin und Ärztin Dr. med. Felicia Rehage  betreibt eine Kleintierpraxis sowie eine Welpenschule. Ihr Schwerpunkt liegt in der Verhaltenstherapie.

 

- Sancho -
 
Erst gestern haben wir Yoshi und den kleinen Welpenrudel besucht. Ein sehr agiler Haufen Welpen hat uns erwartet. Ein Sack Flöhe ist nichts dagegen. Seriöse Hundezüchter, wenn sie es denn richtig angehen, haben alle Hände voll zu tun und wirklich meinen Respekt für das, was sie leisten müssen. Sancho wurde gestern abgeholt. Es ist ein großer Schritt, den Welpen von seinem Rudel zu trennen. Emotional waren wir alle ziemlich angeschlagen. Sancho wird mit einer jungen Frau leben, die Diabetes hat. Leider merkt sie seit geraumer Zeit nicht mehr wie bisher, wenn sie unterzuckert. Sancho wird zum Diabetiker-Hund ausgebildet werden und sie ab jetzt auf Schritt und Tritt begleiten.

Gestern habe ich nochmals alle Welpen auf den Arm genommen. Während ausnahmslos alle total steiff in meinen Armen wurden, schmiegte sich Yoshi wie immer an mich und wurde ganz ruhig. So ist das auch bei Sancho mit seinem Frauchen. Beeindruckend irgendwie. Yoshi reibe ich immer mit einem mitgebrachten Handtuch ab, um seinen gaaaanz leichten Geruch nach Schaf schon mal an Möhrchen heran zu tragen. Ein Kater, der "Mäh!" macht und ein Welpe, der ganz leicht nach Schaf riecht... das könnte interessant werden ;-)...

Ich bin froh, daß unsere Post ausnahmsweise Mal pünktlich ausgeliefert wurde. Die kleinen Herren werden sich sehr freuen, wenn sie neben zu suchenden Ostereiern auch ganz spannende Dinge finden dürfen. 

Ich wünsche Euch allen ganz frohe Osterfeiertage.  

10 April 2017

Glück ist...

Glück ist..., wenn der Kater im Morgengrauen klatschnaß vom Morgentau heimkehrt und so herrlich nach Kuhmist riecht. 



Ich liebe diesen Geruch, haben wir Kinder (im Übrigen: alle Kinder) bei babaanne Leyla doch unser Zimmer direkt über dem Kuhstall gehabt. Die Unruhe der Kühe, bevor sie zum Abend gemolken wurden, unser fortwährendes Geflüster und Gekicher bis weit über die Schlafenszeit hinaus, die mahnenden Rufe der Erwachsenen, die ganzen Begleitgeräusche, die Gerüche... sie lassen die Bilder von einst sofort vor meinem geistigen Auge wieder lebendig werden. Für uns Kinder waren das wundervolle, glückliche Zeiten. Für die Erwachsenen sah das sicherlich nochmal anders aus. Landleben war hart. Alle landwirtschaftliche Tätigkeit mußte mit reiner Muskelkraft getan werden. Der einzige Luxus, über den alle verfügten, war die Familie und diese so unendlich schöne Natur. Nie beschwerte sich jemand über die beschwerlichen, täglichen Arbeiten. Man lebte das Leben, so wie es war. Ich denke so gerne daran zurück.


Neuerdings macht Möhrchen bei seiner Heimkehr nicht mehr Miau, er macht Mäh. Wie ein Schaf. Er reibt seine feuchte Nase an meinem Handrücken ab, reibt sich wie verrückt an einem. Und dann mache ich Mäh. Und so geht das noch einige Male hin und her, bis er sich den Bauch kraulen und sich auf seinem Kopfkissen niederläßt, um für die kommende Nacht und seine Streifzüge Kräfte zu sammeln. Er tut uns so gut. 

Nichts ist so weich wie das Fell einer Katze. Himmlisch ist dieser Kerl!

01 April 2017

Video

video

- An der Quelle aller Quellen -

Dieses kleine Video kann ich Euch einfach nicht vorenthalten. Hätte ich nichts anderes zu tun, ich würde mich dauerhaft still und leise irgendwo in die Nähe setzen, um diesem herzergreifenden Treiben zuzusehen. Wenn ich nur dieses Schmatzen höre, vergehe ich wie Butter in der Sonne. Eine so gelassene und liebevolle Mama ist sie...

Kann mir mal jemand eine Rückmeldung geben, ob man das Video vom PC aus sehen kann? Vom Smartphone aus geht es nämlich nicht. Dazu müßte man den Adobe Flash Player installiert haben.

Das Wetter ist wunderbar. Ab Morgen gibt es wieder Regen bei uns. Habt ein feines Wochenende alle!

31 März 2017

Was lange währt, wird endlich gut


Das schrieb ich Oktober letzten Jahres. Die Hunderasse kennen wir jedoch schon über ein Jahrzeht. Viele von Euch werden bestimmt den Film "Hachiko" mit Richard Gere kennen. Auch ich sah ihn damals. Auch wenn der Hund eine außergewöhnliche Erscheinung ist, hat weder sein Aussehen, noch der Film für uns eine Rolle gespielt. Verliebt haben wir uns in erster Linie in sein Wesen. Und doch wichen wir von ihm ab und wollten einem Hund aus dem Tierheim eine zweite Chance geben. Die entsprechenden Posts kennt Ihr - es sollte einfach nicht sein.

Kommen Deutsche, eine Türkin, zwei Russen und ein Japaner... Was wie ein Witz beginnt, wird bald Realität werden: Unsere Kater tragen die Rasse Russisch Blau in sich. Der Hund ist ein reinrassiger Japaner, wenn er auch aus einer Hobbyzucht hervorgegangen ist. Entdeckt haben wir ihn unweit unseres Wohnortes. Sein Papa ist ein American Akita, die Mama eine reinrassige Akita Inu. Ich glaube, wir standen schon immer auf Multi-Kulti ;-).

 

Wer kann schon einem Welpen widerstehen?

 

Noch werden sie von einer sehr gelassenen, liebevollen Mama gesäugt. Insgesamt hatte der Wurf sechs Welpen. Eine ist weiblich und die anderen fünf sind Rüden. Der Jüngste von allen wird Ende April bei uns einziehen. Warum auch immer, ist er der Liebling seiner Mama (das fängt ja schon gut an, nicht wahr?!). Und wie es sich für einen waschechten Japaner gehört, bekommt er auch einen japanischen Namen. Der Rufname steht fest: "Yoshi" = die Güte, das Glück. Es folgen noch kilometerlange weitere Namen, die die Söhne ausgesucht haben, aber die sind hier nicht weiter von Belang ;-).

 

 


 



Momentan lebt er mit seinen verbliebenen Geschwistern und den Eltern auf einem großen Hof mit Katzen und allerlei anderen Tieren. Wir sind regelmäßig zu Besuch, und ich werde versuchen, den Kontakt zur Familie beizubehalten. So meine Lieben, jetzt seid auch Ihr im Bilde. 

Vielen herzlichen Dank für Eure zahlreichen Kommentare zum letzten Post. Schön, daß Ihr Euch so sehr mit uns freuen könnt. Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende.

29 März 2017

Das letzte Kind hat Fell

Wir fingen an zu einem Zeitpunkt Kinder zu bekommen, wenn sich bei den meisten Menschen noch ein Nachzügler einstellt. Zu jenem Zeitpunkt bereits sind die Eizellen einer Frau rar gesät. Und doch hatte ich keinerlei Zweifel, daß ich auf natürlichem Wege sofort schwanger würde. So war es denn auch. Nach den Erfahrungen der vergangenen Monate kann ich sagen: es war um Lichtjahre einfacher unsere Kinder zu bekommen, als einen Hund. Wir haben so sehr gekämpft. Und ja, es ist seit eben gerade amtlich:

              Wir bekommen einen Hund. 

Nicht wie erst beabsichtigt aus dem Tierheim, sondern aus privater Hand. Zu einem sehr stolzen Preis, der glücklicherweise noch etwas runter ging. Ich habe bereits einpaar Tränen der Freude und der Erleichterung verdrückt. Die Jungs wissen noch nichts von der Zusage. Der Kleine ist gerade in seiner siebten Lebenswoche, und obwohl viele bereits mit vollendeter achter Woche abgegeben werden, würden wir ihn gerne noch bis zur vollendeten zehnten Woche bei der Mutter lassen. Er ist kein einfacher und sicherlich kein Anfänger-Hund. Aber ich weiß, daß ich das hinbekommen werde. Von dem Moment an, wo ich ihn auf dem Arm hatte, hat er sich an mich geschmiegt und mir ausgiebig das Gesicht geleckt. Auch als ich ihn irgendwann zu Boden legte, schmiegte er sich an mein Bein und ging nicht mehr weg. "Diese Hunde sind sehr eigen. Sie gelten als unbestechlich. Er hat eindeutig Sie ausgewählt!", sagte die Dame. "Ihnen sollte jetzt besser nichts passieren. Seine Bezugsperson werden für immer Sie sein. Alle anderen werden nur geduldet werden." Ehrlich gesagt habe ich das für die übliche Verkaufs-Lobhudelei gehalten. Tatsächlich aber war es so, daß die anderen Welpen so gar nicht auf dem Arm bleiben wollten, und er immer gekommen ist und gar nicht mehr von meinen Armen runter wollte. Letztlich hat ihn Sohn1 ausgesucht, der wie auch Sohn2 einen außergewöhnlich guten Draht zu Tieren hat. Wenn ich sehe, wie behutsam und liebevoll sie mit unseren Katern umgegangen sind, dann freue ich mich nochmal so sehr, daß sie nun auch einem Hund ihr Herz schenken dürfen.

Mehr dazu werde ich in meinen nächsten Posts schreiben. Ich bin einfach zu überwältigt, daß wir schon bald ein neues Familienmitglied in unserer Mitte begrüßen dürfen.

23 März 2017

Ende gut, alles gut!

In den vergangenen Monaten habe ich mit meiner Familie und auch alleine sehr viel Zeit in einem Tierheim verbracht, welches dem Tierschutz angeschlossen ist. Ich habe etliche Hunde dort sehr gut kennen gelernt, in dem ich sie ausgeführt und mich ausgiebig mit ihnen beschäftigt habe. Wir haben uns aufrichtig bemüht, einem Hund von dort ein Zuhause zu geben und haben nun auch die zweite Absage erteilt bekommen. Mein Mann und unsere Freunde schütteln nur noch verwundert die Köpfe. Wir haben bereits im Vorfeld viele skurrile Geschichten von Abgewiesenen gehört, waren aber dennoch stets guter Hoffnung. Es spricht viel Willkür aus dieser Entscheidung. Vielleicht ist es leichter, eine unbekannte Familie aus einem weiter gelegenen Ort abzuweisen, als eine etablierte, feststehende soziale Größe aus der unmittelbaren Nähe des Tierheims. Man kann diese Entscheidung beim besten Willen nicht nachvollziehen. Morgen bin ich ein letztes Mal vor Ort, weil ich mich von dem Hund meines Herzens verabschieden will. Ein Hund aus dem Tierheim wird es für uns nicht mehr werden. Eines von Ebay gewiß auch nicht. Wir werden uns irgendwann einen guten Züchter suchen. Schade, so schade ist das alles. Verstehen kann man das nicht. Bis dahin lecke ich meine Wunden.

18 März 2017

Silentio

Die vergangenen Wochen waren anstrengend. Ein Amok(fehl)alarm mit entsprechendem Polizeigroßeinsatz auf der weiterführenden Schule sorgte für entsprechende Aufregung. Der trockene Husten quält mich. Die Stimme ist weg. Wie gut, wenn Familie da ist, die erste Hilfe leistet mit warmer Milch mit Honig. Bettruhe ist angesagt. Zumindest heute. Morgens geht es zum Tierheim. Zum Glück muß man nicht ständig mit Hunden reden. Nonverbale Kommunikation funktioniert da hervorragend.

Ein schönes, entspanntes Wochenende wünsche ich Euch allen!

17 März 2017

Ein echtes Familienmitglied


 Über ein halbes Jahr ist es her, daß Mautz gestorben ist. 
"Mama, ich bin so froh, daß wir Möhrchen haben. Er hat mich meinen Kummer vergessen lassen. Manchmal habe ich Angst, Mautz zu vergessen."
Wir haben uns alle Bilder, die ich noch auf dem Computer habe, angesehen. Fast zu jedem Bild sind die Geschichten nur so aus uns heraus gesprudelt. Niemand von uns hat irgendwas vergessen. Er war so ein Glücklichmacher - das vergißt man nicht. 
 

Möhrchen - im Stillkissen-Nest. Ganze Nächte ist er fort und kommt halb zerfleddert zurück. Die Kampspuren allein sind schon beeindruckend.

Möhrchen lebt seit Oktober 2016 bei uns. Er hat sich von einer reißenden Wildkatze

 

zu einem ganz sanften Katerchen verwandelt. Wenn ich darüber nachdenke, wie alles gekommen ist, dann würde ich sagen: "Uns ist ein echter Glücksfall passiert."  Es gibt viele Rituale mit ihm, die uns den Alltag versüßen. 



Jedes Mal, wenn er rein kommt, wird er auf den Arm genommen, geknuddelt, geherzt, auf den Kopf geknutscht. Und jedes mal begrabe ich meine Nase in seinem unfaßbar dichten Fell und nehme einen ganz tiefen Schnuff von ihm. Er riecht sooooo lecker! Inzwischen genau so lecker wie auch sein Bruder immer gerochen hat. Dieser Duft, ein intensives Gemisch von frisch gewaschener Wäsche und Babymixtur, ist so betörend. Ich muß das riechen, weil es so unerhört gut tut, weil es beruhigt irgendwie und auch glücklich macht. 


Neuerdings "spricht" er ausdauernd mit uns. So herzig ist er!

 

Er hat uns mit seinem ganzen Wesen verzaubert. Mautz zu verlieren war furchtbar. Möhrchen hat unsere Wunden wieder heilen lassen. Er ist ein toller Kerl, ein echtes Familienmitglied eben.  

16 März 2017

Ein Anfang ist gemacht

Seit Jahr und Tag hängt mir die beste Freundin in den Ohren, daß ich endlich mal dem hiesigen Kunstverein beitreten soll. Bislang konnte ich mich nicht dazu entschließen. Vielleicht irgendwann einmal. Dafür habe ich gestern ein Hunde-Auftragsbild-Bild, 60x60 cm für 120,-Euro verkauft. 


Davon habe ich etwas über die Hälfte in neues Material investiert. Wenn ich male, dann mache ich mir keine Gedanken darüber, ob das Kunst ist oder nicht. Ich male einfach, weil es mich erfüllt und glücklich macht, weil ich... so gerne Farben mische. Ich war erleichtert, daß das Ergebnis so begeistert aufgenommen worden ist. Es hätte ja auch anders sein können. Irgendwann demnächst folgt noch ein Portrait. 

Irgendwo auf einem Blog sah ich mal, daß man einzelne Posts nicht öffentlich einer Auswahl von Lesern darbieten kann. Auf Blogger geht das aber leider nicht - soweit ich das  überblicke. Richtig? Schade.

Und nein, ich erzähle jetzt nicht, wo ich mich frühmorgens schon wieder herum getrieben habe. Auch das hat mich sehr glücklich gemacht.

"Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben." 

 In diesem Sinne - laßt auch Ihr es Euch so richtig gut gehen!

09 März 2017

Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Dieser Spruch gilt, glaube ich, eher für Menschen-Paare und die Eheschließung. Dennoch finde ich ihn auch für unsere Situation anwendbar. 

Schweren Herzens habe ich mich getrennt. 


Das war eine reine Vernunftentscheidung, bevor ich mich noch mehr gebunden habe, als ich es ohnehin schon wieder war. Anscheinend habe ich einen Hang zu großen, schwierigen Hunden. Obwohl... ist ein Hund schwierig, wenn er einfach nur so ist, wie er eben ist? Wohl kaum.


Er hat mich so wahnsinnig beeindruckt mit seinem Körper, seiner Eleganz, seiner unglaublichen Kraft. 


So oft es ging war ich in letzter Zeit bei ihm und habe viele Stunden am Stück mit ihm verbracht. Nach drei Stunden war ich meist erledigt - er noch lange nicht. 

In schlaflosen Nächten bin ich jede Eventualität durchgegangen: was wenn...? Für und wider. Immer wieder. Den einen Tag war ich regelrecht euphorisch, den nächsten habe ich mit Zweifeln verbracht. 


Er ist ein sehr gutmütiger Hund, aber diese unfaßbare Kraft... Vielleicht, sagte ich mir, würde er bei uns durch die Regelmäßigkeit ruhiger werden, vielleicht..., wenn wir Zughundesport mit ihm machen. Aber wie soll ich das rausfinden, ohne es hier ausprobieren zu können. 
 
 

- Luna -  

20x20 cm
Acryl auf Leinwandpappe

Luna ist die Mama von Marley und nicht der Hund, von dem hier die Rede ist.

Nach dem Gassigänger-Seminar habe ich mich gestern ausgiebig mit der Hundeschultrainerin beraten. Sie hat mich weder in die eine, noch in die andere Ecke gedrängt. Am Ende wußte ich, daß ich diesem Hund würde mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gerecht werden können. Bis er ein neues Zuhause findet, werde ich ihn ausführen. Jetzt darf ich ja sogar in den Wald mit ihm.  

 
 - Berry -

20x20 cm
Acryl auf Leinwandkarton  


Ich habe die Angewohnheit, jedem und allem einen Spitznamen zu verpassen. Glücklicherweise behalte ich sie in der Regel für mich. "Arthrosen-Berry" kommt selten raus. Er sieht nicht gerade freundlich aus, ist aber ein sehr lieber Hund. Wenn er seine Medikamente bekommen und einen guten Tag hat, werde ich mal mit ihm durch den Wald spazieren.


Diese letzten beiden Bilder bilden den krönenden Abschluß meiner Tierheim-Spende. Um sie noch bis Mittwoch fertig zu bekommen, habe ich die Nacht durchgemalt. Die Leutchen haben sich sehr darüber gefreut, so wie sie sich über jede Form der Unterstützung freuen. Mögen die Bilder gut weggehen und die Kasse füllen. Ein schöner Nebeneffekt ist, daß ich erste Anfragen für Auftragsarbeiten erhalten habe. Spannend ist das! Aber nicht nur Bilder vom liebsten Vierbeiner, auch ein Portrait von einem Paar wird gewünscht.

Künftig nehme ich mir vor, nicht wegen eines potenziellen eigenen Hundes zum Tierheim zu fahren. Ich werde ab und an einen Hund dort ausführen, um die Tiere und das Tierheim zu unterstützen. Und irgendwann... vielleicht... kommt der Hund, der mit allen seinen Eigenheiten zu uns paßt. Darauf vertraue ich.

05 März 2017

Auf den Hund gekommen

Seit Jahren beschäftigt uns das Thema "Hund". Vor einigen Monaten haben wir mit unserer gezielten Suche nach einem für uns geeigneten Kameraden begonnen. Das Tierheim, in dem ich mich häufig aufhalte, beherbergt neben diversen anderen Kleintieren, Katzen, Hühnern, Insekten, Reptilien auch Hunde. Der erste Hund, den wir gerne gehabt hätten, wurde an andere vergeben. 

Nun sind wir seit geraumer Zeit an einem anderen dran. In all dieser Zeit hat sich mein Herz den Tieren dort mehr und mehr geöffnet. Seitdem ich weiß, daß das Tierheim nahezu nur aus Spenden lebt, möchte ich sie gerne unterstützen. Dazu verbinde ich das Schöne mit dem Nützlichen. Ich habe angefangen Hunde zu malen, die bisher leider noch nicht vermittelt werden konnten. Einer von ihnen ist Quintus.


Ich möchte sie in den Fokus der Betrachter rücken. Und der ein oder andere, der sich dann vielleicht doch für eines dieser Tiere erwärmen kann, ist unter Umständen bereit, auch ein gemaltes Bild in Acryl von seinem neuen Schatz zu erwerben, wenn er weiß, daß die jeweilige Summe zu 100% als Spende an das Tierheim geht.


Am Mittwoch kommender Woche ist es soweit. Dann werde ich alle bisher gemalten Bilder dorthin tragen - unabhängig davon, ob wir einen Hund von dort bekommen, oder aber auch nicht. 


- Quintus -

30x30 cm
 Acryl auf Leinwandpappe

Ich freue mich, wenn das klappt. Alles kommt den Tieren dort zugute, die gut behandelt und in ordentlicher Unterbringung liebevoll versorgt werden.

 

Für Marley, Axel, Odin, Quintus... und wie sie alle heißen...
Sie sind alle wundervoll, und ich wünsche jedem einzelnen von ihnen aus tiefstem Herzen, daß sie schon bald ein liebevolles Zuhause finden mögen.  

Meine Collage geht zu ihr.

04 März 2017

Auf der Hundewiese

Um auf andere Gedanken zu kommen, war ich gestern mit Mann und Maus auf der Hundewiese - ohne eigenen Hund. Auffallend dabei war, daß lauter stark übergewichtige Menschen herumsaßen, während bewegungsfreudige Hunde über das Gelände sausten.

Für einen ordentlichen und unbeabsichtigten Lacher habe ich auf der Hundewiese gesorgt: ich holte völlig arglos eine knisternde Tüte aus meiner Jackentasche heraus. Im Nu fanden sich dreißig erwartungsvolle Hunde vor mir ein :).

 

 






Den schwarzen Malinois kenne ich gut. Ein toller Hund, der seine Familie anfangs gut gefordert hat. Mittlerweile ist er angekommen und hat sich gut in die Familie eingefügt.

Wir sind seit einiger Zeit wieder an einem Hund aus dem Tierheim dran. Ich fahre also nach wie vor regelmäßig hin. Mein Mann meinte gestern stöhnend: "Himmel, ist das schwer, einen Hund aus dem Tierheim zu bekommen!" Der Hund, an dem wir dran sind, hat schon zwei mal seine Besitzer gewechselt. Angeschafft wurde er von einem sehr jungen Pärchen mit Säugling, die schnell überfordert waren. Ich meine, ein Säugling allein ist ja schon eine Herausforderung. Er kam dann ins Tierheim. Seine neuen Besitzer arbeiteten im wechselnden Schichtdienst. Aber dann waren sie gezwungen, beide die gleichen Schichten zu übernehmen. Der Hund war 8-9 Stunden täglich alleine. Den Rest kann man sich denken...

Er ist ein gutmütiger Hund, hat aber Kawumm unter der Haube. Dieser Hund muß ausgelastet werden. Immerhin konnte ich durchsetzen, daß wir ihn mal mehrere Stunden am Stück im eingezäunten Bereich haben durften. Als wir an seiner Box angekommen waren, hatte er dort gerade sein Kissen komplett auseinander gerupft. Beim Rausgehen zerrte er wie verrückt an seiner Leine. Nach zweieinhalb Stunden mit uns war er total entspannt, es gab kein Gezerre mehr. Er hat sich auf den Boden gelegt, auf den Rücken gedreht und uns seinen Bauch kraulen lassen. Tolles Tier! Den Interessentenbogen haben wir inzwischen von Marley auf ihn umgeschrieben.

Wie es weitergeht...? Wir dürfen gespannt sein. Am Mittwoch kommt erst mal das Gassi-Seminar, an dem ich mit den Jungs teilnehmen werde. Hat jemand von Euch schon einmal so etwas mitgemacht? Was genau wird dort gemacht/vermittelt?

Wenn wir ihn nicht bekommen, dann ist das Thema Tierheim für mich ein für allemal durch. Das behaupte ich jetzt mal so ;-). Sollten wir ihn bekommen, werde ich mich allerdings auch wundern, denn Marley wäre um einiges einfacher zu händeln gewesen als dieser Hund. 

Was auch immer es sein soll: möge das Gute geschehen! Amen!