28 März 2016

Tiefenentspannt

Oder eher träge und faul. Hallöchen alle miteinander! Heute haben wir schlicht und ergreifend die Viertelstunde verpaßt, in der wir hätten rausgehen können. Stattdessen schauen wir immer wieder aus den frisch geputzten!!! Fenstern (also von Innen sind sie schon mal frisch geputzt. Von Außen kommt noch... Fast hätte ich euch gezeigt, wie das Wasser aus dem Putzeimer ausgesehen hat. Fast... So ein schwarzes Schwarz habt ihr noch nicht gesehen. Ich war zugegebenermaßen entsetzt) nach draußen und bestaunen das Weltuntergangsszenario. Der Wind zerzaust mühelos die Baumwipfel, der Kater jault und möchte trotzdem raus. Verrücktes Tier! 

Mein Mann macht mit den Jungs ein Workout. Ich höre sie aus dem Wohnzimmer schnauben. Ich hingegen genieße noch Schonzeit, versuche zur Hochzeit eines ganz besonderen Paares ein Ölbild zu malen, das immer mehr mißlingt. Ich überlasse das Bild sich selbst, will mich gerade einer anderen Sache zuwenden, als mein Mann mich fragt, ob ich nicht die Beilagen zum Essen zubereiten könnte. Klaro, kann ich! Er kocht heute, was er verdammt gut kann, und die Beilagen sind schnell zubereitet.

Die kleinen Herren spielen zufrieden miteinander während sie ihre Osternaschereien fast gänzlich vertilgt haben - so wenig wie dieses Jahr hat der Osterhase noch nie dagelassen. Geht anscheinend auch. Ab jetzt nur noch so.

Zwischendurch habe ich wieder einmal mit dem Drucker gekämpft. Erst hat er nicht mehr mit Blau drucken wollen, nach der Reinigung der Düse druckt er nun Streifen... Grrrrr... Für die Notfallüberklebeaufkleber hat's aber am Ende noch gereicht.  

Ansonsten habe ich heute nur einpaar E-Mails geschrieben, etwas gelesen und esse gleich ganz vorzüglich mit meiner Familie.  Es duftet umwerfend appetitlich bereits im ganzen Haus. Ihr entschuldigt mich, ja?! Bis die Tage...

26 März 2016

Das kleine große Glück

 

Zu beobachten, wie emsig das Meisenpärchen vor unserem Küchenfenster das Nest ausmistet und für die Brut vorbereitet, das ist so anrührend. Ich kann mich kaum von ihrem Anblick lossagen, versuche mit der Kamera in der Hand so unauffällig wie möglich in der Nähe des Küchenfensters anzulehnen, um das ein- odere andere Bild von diesem geschäftigen Treiben einzufangen.

 

Über mangelnde Motive muß ich nicht klagen. Was liegt bei so viel Freude näher, als das tief empfundene Glück aufzumalen? Für ein größeres Projekt mangelt es an Zeit.

 

Das kleine große Glück -
 
Öl auf Leinwandkarton
10x10 cm

Aber so ein Mini ist hinzubekommen!

Ich wünsche Euch allen ein frohes Osterfest!

23 März 2016

Glückstage

Morgens bei Vogelgezwitscher und schönstem Licht aufzustehen hat so viel Lebensqualität. Endlich bekommt der Körper seine Glückshormone, die man so dringend braucht in diesen Tagen. Die Söhne sind ausgelaugt: Hausarbeiten, Klausurvorbereitungen... all das hat viel ihrer Zeit gefressen, die sie für anderes nicht mehr hatten. Sie haben sich tapfer geschlagen und ich freue mich, daß sie die nächste Zeit ganz anders für sich werden nutzen können. Einwenig konnten sie schon in der letzten Woche mit ihren Freunden im Wald spielen. Hütte bauen und so ;-).

 

 

Bei solchen Unternehmungen ist Herr Mautz stets unsere Begleitung. Auch der Kater genießt die schöner werdenden Tage.

 

Seine Lebensfreude zu spüren ist so unglaublich schön.

 

Im Laub wühlen...,


sich aufgeregt sogar an das Wasser trauen... 

 

Der Flauschsack... er ist soooo toll! Kennt ihr die indische Babymassage? Da werden Babys mit Öl überschüttet und intensiv durchmassiert. Das mache ich auch mit Herrn Mautz - ohne Öl natürlich ;-). Das sieht dann oft brutal aus, als würde ich ihm bei lebendigem Leibe das Fell über die Ohren ziehen, oder ihn würgen. Lach! Auch wenn nie ein Schoßkater aus ihm wird, daran habe ich ihn inzwischen gewöhnen können. Er vergeht vor Wonne in meinen Händen. So soll es sein!!

 

Wir grauen Eminenzen sind unzertrennlich ;-)...

 

Wann immer ich unterwegs bin, taucht er wie aus dem Nichts auf und kommt irgendwoher auf mich hinzu. Wann immer ich ihn sehe, geht mir das Herz auf. Ach Mauso, du bist so ein unermeßliches Geschenk!

 

Wohnungsbesichtigung und Belegung!! Wie schön! Sie sind wieder da, und ich freue mich, daß ich sie regelmäßig aus unserem Küchenfenster beobachten kann.

 

Noch sieht die Umgebung bis auf einige Blümchen recht trostlos aus.

 

Die Duftveilchen wachsen überall in unserem Garten. Ich liebe sie sehr.

 

Geschenke am Morgen ;-). Zum Glück auf der anderen Seite des Fensters. Der Herr Mautz ist ein fantastischer Jäger.

 

Da bleibt es leider nicht aus, daß es mal wieder so weit ist: Der Gurkenkernbandwurm läßt grüßen und sondert seine Glieder ab. Örks :(... Es wird wieder Zeit für die Spritze.

Ich wünsche euch, trotz schrecklicher Nachrichten, eine beglückende Zeit. Habt es fein!

Ach, und diese Bilder gehen rüber zu ihr.

15 März 2016

Im Lot

Um im Gleichgewicht zu sein hat jedes Ding ein Gegengewicht. Zu den Gegengewichten des jüngsten Sprosses gehört offenbar auch der ältere Bruder. Sohn2 war am Abend vor dessen Abreise so aufgeregt, daß er erst spät einschlafen konnte. Am nächsten Morgen mußten wir in aller Frühe raus, wo ihm weiterer Schlaf abhanden kam. Noch fröhlich aus der Schule heimgekehrt, sank die Laune von Minuten zu Minute auf den Nullpunkt. Die Müdigkeit konnte ich ihm an den Augen ablesen. Mein Vorschlag, erst mal ein kleines Nickerchen abzuhalten, stieß auf taube Ohren. "Ich habe sooo viele Hausaufgaben auf. Wenn ich jetzt auch noch schlafe, dann habe ich ja gar keine Zeit mehr zum Leben...", knatscht das Kind hochdramatisch und fängt bitterlich an zu weinen. Oh je... Bei solchen Sätzen habe ich eine Gänsehaut am ganzen Körper. Ja, es ist mal wieder viel in letzter Zeit, was ihnen abverlangt wird. Da wollen die Kräfte gut eingeteilt sein. Da können einen vermeintliche Kleinigkeiten schnell aus der Bahn werfen. So viel Weltschmerz verlangt nach einer tröstenden Mama. Kind in die Arme nehmen, halten, streicheln, ihm gut zureden. Nach etlichem Hin- und her, konnte ich ihn überreden, sich zu mir zu legen. Ich habe ihn in ein Gespräch verwickelt und siehe da, der großen Müdigkeit konnte kein Widerstand mehr geleistet werden. Er schlief ein. Tief und fest und wachte erholt nach zwei Stunden wieder auf - mit deutlich besserer Laune. Die Hausaufgaben wurden nach und nach abgearbeitet, aber vom Tag blieb tatsächlich nichts mehr übrig. Es war schon wieder Schlafenszeit.

Der nächste Tag fing vielversprechend an. Nach einer herzlichen Begrüßung sank die Laune sofort auf Null, weil der freudig erwartete Spielbesuch, frisch erkrankt, nicht kommen konnte. Und dann auch noch... Hausaufgaben. Und der Bruder, an dem man sich sonst so gut reiben kann, war auch nicht da. Was soll ich sagen: ich wurde zu einer hervorragenden Projektionsfläche. Nichts, was ich sagte oder vorschlug kam gut an. Am Abend schlief ich ermattet kurz nach dem Sohn ein.

Die folgenden Tage liefen deutlich entspannter ab, und wir konnten endlich die Dinge genießen, die wir uns in der Zweisamkeit vorgenommen hatten. Einen Arztbesuch gab es noch in der Stadt zu absolvieren: 10 Minuten Wartezeit, zehn Minuten Untersuchung und Gespräch, und wir waren erleichtert wieder draußen. Na also, geht doch! 


Inzwischen ist der große Bruder wieder gesund und am Stück heimgekehrt. Es gab anscheinend nur die üblichen Zankereien, aber keine schwerwiegenden Vorfälle. Der Klassenlehrer wirkte entspannt wie eh und je, nur die begleitenden Lehrerinnen sahen sehr erschöpft aus. Zu Hause gab es eine sehr herzliche Begrüßung von Herrn Mautz, von dem Brüderchen und viel zu erzählen. Einen Brief hatte Sohn1 geschafft zu schreiben. "Mama, wir haben jeden Tag so viel unternommen. Eigentlich wollte ich noch mehr Briefe schreiben, aber ich hatte kaum Zeit..."


Auch über nur einen Brief habe ich mich sehr gefreut. Er schreibt gut, der Sohn. Ich mag das sehr und freue mich, daß er selbst Gefallen daran findet.


"Schau mal, den habe ich dir mitgebracht. Ich habe ihn selbst geschliffen. Gefällt er dir?" Ob er mir gefällt...? Ich muß gestehen, daß ich nicht so sehr auf Bernstein stehe, aber dieser hier ist eben durch den Sohn zu etwas Besonderem geworden. Und daher gefällt er mir sehr ;-).

Inzwischen hatte Sohn2 für den allerersten Damen-Spielbesuch bei uns zu Hause gesorgt. Ein entzückendes Mädchen hat hier seinen Charme versprüht. Daß am Ende des Tages, die Jalousie im Wohnzimmer runter gekommen war, und mich ein riesiger Himbeerfleck auf dem weißen Sofa anlachte, da sehe ich jetzt mal großzügig drüber hinweg ;-).

Das gemeinsame Abholen meines Mannes bildete den krönenden Abschluß der Woche. Am Wochenende konnte ich mich selbst von den Strapazen der Woche erholen. Die Geschwister haben sich wieder und können in altbewährter Weise miteinander zoffen spielen ;-). Ehrleichtert stelle ich fest: ich bin raus aus der Nummer! Jetzt ist alles wieder im Lot und so, wie es hier sein soll.

07 März 2016

Au revoir


Es ist mal wieder so weit: Sohn1 fährt auf Klassenfahrt. Dieses Mal für eine ganze Woche. Mein Mann und der kleine Bruder kommen mit. Wir möchten ihn alle zusammen verabschieden. Gestern haben wir gemeinsam seine Tasche gepackt. Während wir uns schnell einig wurden, daß sein Handy bitte zu Hause zu bleiben und auf der Klassenfahrt nichts verloren hat, wurden noch unter den Eltern bis kurz vor Abfahrt Glaubenskriege diesbezüglich ausgeführt. 

Eine Klassenfahrt ist kein Urlaub. Das Ganze hat einen pädagogischen Zweck. Auf der Stärkung der Klassengemeinschaft, aber auch der Selbst- und Sozialkompetenz liegt das Augenmerk. Wenn da jeder an seinem Handy hängt, passiert nicht mehr viel miteinander. Trotz aller Diskussionen im Vorfeld hat nun die eine Hälfte der Kinder sein Handy mit, die andere nicht. Der Klassenlehrer hat sich vorbehalten, diese einzukassieren, wenn diese dem Ziel der Gemeinschaft im Wege stehen sollten.

Der Sohn hat einen tollen und äußerst kompetenten Klassenlehrer. Ein alter, erfahrener Hase ist er, dessen letzte Klasse nun die meines Sohnes ist. Der weiß genau, wie er diese wilde Meute zu führen hat. Respekt Herr H.! In Ihrer Haut wollte ich, weiß Gott, nicht stecken.

Während ich mich im Hintergrund halte, kommt der Sohn noch einmal zurück gelaufen und umarmt mich - mit Kuss. Erwartet hatte ich das nicht, aber gefreut hat es mich umso mehr. Hach... Das jüngste Kind freut sich: "Mami, eine Woche kein Geschwisterstreit!", sagt es lachend zu mir. "Irgendwie ist das aber auch schon komisch allein... Machen wir es uns schön?" 

Na klar, tun wir das! 

Und was macht ihr? Und vor allem: Wie hättet ihr entschieden? Handy ja, oder nein?

Habt eine gute Woche - und macht es euch schön, ja?!

05 März 2016

Zeiten ändern dich

Vor wenigen Jahren noch, da schien die Welt in Ordnung. Die Dinge ändern sich und nichts bleibt, wie es war. Wissen wir alle, nicht wahr?! Und doch muß ich manchmal innehalten, wundere mich dann, oder lache auch herzhaft...

Ich bin in einem Alter, wo sich manches Hormon so langsam aber sicher vom Acker macht und mir dabei "Goodbye, my luv, goodbye...", zuraunt.

Ihr erinnert euch, als ich das vergangene Wochenende recht viel gemalt hatte. Wenn ich male, verändere ich oft meine Haltung. Mal male ich im Sitzen, dann stehe ich auf - so geht das die ganze Zeit. Einen Tag nach meiner Wochenendsitzung fing ich vollkommend überrascht an zu jaulen - die Schulter! Halloooo? Ich hatte weder Wände gestrichen, noch tapeziert, noch über Kopf gespachtelt. Ich hatte lediglich an einer Staffelei gemalt und einen Pinsel geführt. Das konnte doch wohl nicht wahr sein. Und plötzlich erinnere ich mich, daß ich im vergangenen Jahr bereits mit dem Schwimmen pausieren mußte, weil die Schulter da schon zickte. Meinen anderen Mitschwimmern ging es ganz ähnlich: Rücken, Schulter, Nacken, Knie... nach und nach setzten alle Gleichaltrigen aus. Der einzige, der weiterhin unverdrossen seine Runden im Becken drehte, war der rüstige Rentner mit künstlicher Hüfte ;-).

Als ich das der liebsten Freundin erzähle, fangen wir beide lauthals an zu lachen. Wo bitte soll das noch hinführen?? Wir reden darüber, daß wir mit viel Glück vielleicht noch zwanzig gute Jahre vor uns haben. Vielleicht auch nur zehn. Vielleicht noch nicht einmal einen... Wir schütten uns aus vor Lachen. Galgenhumor kann so befreiend sein. 

Sie gibt mir ein Probetöpfchen ihres Zauberelexirs, was ich dankend annehme. Später vergesse ich es vor lauter Müdigkeit anzuwenden. Am nächsten Tag beim Aufstehen schaue ich höchst irrtiert auf mein Knie. Was bitte soll das denn jetzt? Kann mein Körper sich gerade nicht entscheiden, welche Baustelle er zuerst eröffnen soll?? Plötzlich fällt mir das Töpfchen mit der Arnika-Salbe ein. Ich gebe etwas auf das schmerzende Knie und reibe es gründlich ein. An die Schulter denke ich schon garnicht mehr. Als es sich wieder meldet, da muß ich so lachen. Das scheinen nun meine neuen Freunde zu sein...

So lange das solche Dinge sind, an denen sich noch gut schrauben läßt, ist die Welt für mich in Ordnung. Übrigens habe ich eine größere Menge Arnika-Salbe erworben. Eine Wohltat.

Woran schraubt ihr denn so  - gelentlich, oder öfter??

Ich wünsche euch ein schönes, beschwerdefreies Wochenende.

03 März 2016

Am Rande des Nervenzusammenbruchs

Kennt ihr das: ihr habt wichtige Dinge abzuarbeiten, müßt dafür auch einiges ausdrucken... und dann spinnt der Drucker aus unerklärlichen Gründen. Man drückt an sämtlichen Knöppen herum - natürlich vergeblich! Der Drucker blinkt, was das Zeug hergibt, man recherchiert im Internet, was bei Fehlermeldung XYZ zu passieren hat, hält sich strikt daran... und trotzdem geht nichts mehr. Man soll sich dann bitte an den Hersteller wenden. Arrrggghhhh!!! Bis dann Sohn1, der mittels YouTube schon alles Mögliche und Unmögliche zusammengebaut und geschraubt hat, sich auch da umschaut und einige englischsprachige Videos zum Thema durchklickt... und tatsächlich den Drucker resetten kann... zumindest vorübergehend.

Heute habe ich die Nicht-Original-Patronen zum Drucker erhalten. Würde ich die Menge als Originalpatronen kaufen, wäre ich über 300,- Euro los. So kostet der Spaß 20,- Euro. Unglaublich!!! 

Macht ihr auch solche Erfahrungen mit der lieben Technik, oder muß ich mich fragen, was zwischen mir und den hiesigen Gerätschaften schief läuft? Wie geht ihr damit um? Bleibt ihr cool, oder könntet ihr das jeweilige Gerät, so wie ich, im hohen Bogen aus dem Obergeschoß werfen?! 

Die Ersatzpatronen sind eingesetzt, und ich fliege vor Erleichterung und Freude. So will ich es haben: Technik muß funktionieren. Basta!

01 März 2016

Zur Feier des Tages...

Heute ist der Welttag des Kompliments. Wußte ich zuvor  gar nicht ;-). Ein Kompliment ist eine freundliche, wohlwollende  Äußerung. Man hebt an seinem Gegenüber hervor, was einem  besonders gefällt, oder positiv auffällt. Das können besondere Eigenschaften, Leistungen oder auch körperliche Merkmale, so wie eine besonders geschmackvolle Kleiderauswahl sein. Ein Kompliment kann aber auch dazu dienen, sich beim anderen einzuschmeicheln, um aufgrund von positiven Bemerkungen ein Wohlwollen zu erwecken.

Nehmt es, wie ihr wollt! Aber nehmt das! Und nicht zu ernst vor allen Dingen. Ich habe sehr gelacht.