06 September 2016

Was bleibt...

Mein Herz, geliebter Mautz,


leider haben wir dir den Streß eines Tierarztbesuches am gestrigen Tag noch angetan. Leichte Narkose, Blutentnahme, das volle Programm. Dein Bauchraum war voller Flüssigkeit. Bald hätten wir erfahren, was dir so zugesetzt hat. Meine Familie hat bis zuletzt geglaubt, daß du es schaffst. Ich hingegen konnte nicht mehr aufhören zu weinen. 

Mit bleischwerem Herzen habe ich dich soeben in unserem Vorgarten begraben. An einem deiner Lieblingsplätze, aus denen du immer hervor kamst, wenn wir mit dem Wagen auf unser Grundstück vorfuhren. Nun bist du frei. Viel zu kurz war unsere gemeinsame Zeit. Aber sie war sehr intensiv und verdammt gut, wie sie war.

Du warst immer da Mautz. So gut wie nie war ich ohne dich, mein inniglich geliebter Schatten. Ich war überzeugt davon, du würdest mindestens achtzehn Jahre alt. Alt werden wollte ich mit dir. Wir zwei grauen Eminenzen, wir waren schon ein ganz besonderes Paar. Jetzt sind wir alle ohne dich. Das wird so schwer.

Ich weiß nicht, ob es ein Leben nach dem Tode gibt - die einen sagen so, die anderen sehen das rein wissenschaftlich. Aber einer Sache bin ich mir sicher: sollte es etwas in der Art tatsächlich geben, dann wirst du wie aus dem Nichts auftauchen und mir entgegen laufen, so, wie du das auch im wahren Leben getan hast. 

Es gibt so unendlich viele bezaubernde Erinnerungen an dich. Die werden wir für immer in unseren Herzen bewahren. 

Kommentare:

  1. Ach das tut mir von Herzen leid, ich weine mit dir...
    Er hat es gut gehabt bei euch, und er wurde geliebt.
    Ganz liebe Grüße
    Gabi

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  2. Liebe M.,
    was bleibt - Spuren, viele schöne Erinnerungen, auch der Schmerz. Es tut mir ehrlich leid. Deine Erzählungen über Mautz waren und sind liebevoll und dass ihr 2 ein Team ward, glaube ich.
    Tiere sind immer unverfälscht offen, ehrlich, sie vergeben und trösten auf ihre ganz eigene Art. Halte diese Erinnerungen fest und lass die Traurigkeit ganz ganz langsam ziehen.
    Birgit

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  3. Liebes Pünktchen, das ist wirklich traurig. Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll, außer: Es tut mir sehr leid für Dich.

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  4. Oh, das tut mir sehr leid. Aber Ihr habt ihn liebgehabt und er Euch. Was kann man sich mehr wünschen. Als Katze und als Mensch. Und er war umsorgt und gehegt. Traurige Grüße Gitta

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  5. Vielleicht ist Trauer leichter zu ertragen, wenn ein Teil davon in Dankbarkeit verwandelt werden kann. Dankbarkeit, die Ausdruck findet, indem man anderen Tieren Gutes tut. Mir selbst ging es früher sehr ähnlich wie Dir, wenn ein geliebtes Tier starb. Deshalb fühle ich mir Dir.

    Herzlich
    Beate

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  6. Hallo Pünktchen,
    ich drück mal ganz ganz fest und ich bin sicher der Mautz sieht dich und schaut nach dir. Ich bin auch überzeugt, dass dir vielleicht schon bald, wenn du die Trauer überwunden hast, dir sicher ein neuer "Kerl" über den Weg laufen wird.

    Es ist gut so, wie es ist und er erlöst ist. Ich kann es sehr nachfühlen, wie du trauerst. Lass deinen Tränen freien Lauf, jeder, der ein Tier lieb hat, wird dich verstehen.

    Alles Liebe und noch einen dicke Drücker für dich
    Eva

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  7. In jeder einzelnen Zeile, in jedem einzelnen Wort fühle ich Deinen Schmerz und Deine Trauer beim Lesen. Es berührt mich gerade sehr... Es tut mir so Leid.. Ich umarme Dich.
    Ayse

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  8. In jeder einzelnen Zeile, in jedem einzelnen Wort fühle ich Deinen Schmerz und Deine Trauer beim Lesen. Es berührt mich gerade sehr... Es tut mir so Leid.. Ich umarme Dich.
    Ayse

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  9. Ach wie traurig! Das tut mir so leid für euch, denn er war offensichtlich eine Bereicherung eures Lebens.
    Möge die Sonne euch scheinen & trösten!
    Astrid

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  10. Wie traurig, ich hab so mitgebangt und gehofft... Die Erinnerungen werden bleiben! Unsere erste Katze wurde auch 18 Jahre alt, dann ist sie gegangen und kam nicht wieder. Liebe Grüße Ghislana

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  11. Ach nein, wie schade!
    Fühl Dich gedrückt
    Petra

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  12. Ach wie schade. Die kleinen Viecher werden doch immer Teil der Familie und jedes hat seine besonderen Eigenschaften. Ich kann gut verstehen, dass Du traurig bist.
    LG
    Magdalena

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  13. Ich bin so traurig jetzt. Hab erst heute hier vorbeigeschaut, nachgelesen und bin so erschrocken.
    Er wurde geliebt bis zur letzten Sekunde hier auf der Erde und das hat er gewusst und gespürt. Wo immer er nun ist, seine Spuren sind bei Euch geblieben und wenn er könnte würde er sich ganz bestimmt für das wundervolle Katzenleben mit und bei Euch bedanken.
    Ich drück Dich in Gedanken
    alles Liebe
    Elisabeth

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  14. Anonym8.9.16

    Ach je wie traurig. Das kann man wirklich nur verstehen, wenn man selbst ein geliebtes Tier in seiner Mitte hat...
    Lasst den Tränen freien Lauf und fühlt Euch alle umarmt!
    Liebe Grüße
    Glückskind Petra

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  15. oh, das ist so traurig. unfassbar.
    fühl dich umarmt, wenn du magst.

    adieu mautz, habs gut im katzenhimmel!

    (und ich kann es so gut verstehen, daß ein tier zum familienmitglied wird und intensive gefühle auslöst, das habe ich gerade neulich beim umzug der katzenkinder erlebt.)

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  16. Deine Trauer kann ich nur zu gut nachvollziehen. Wir haben im letzten Jahr unsere Katze (21 J.) und zwei Hunde (14 und 12 J.) ziehen lassen müssen. Man verliert einen guten alten Freund, Vertrauten, Weggefährten. Ob er nun zwei oder vier Beine hatte, schert das eigene Herz nicht.
    Ganz liebe Grüße
    Andrea

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  17. Ach, liebes Pünktchen, das was Du gerade durchmachst, haben meine beiden Kinder auch schon hinter sich. Beide sind vernarrt in Katzen. Deshalb bin ich auch die 'Katzenoma'. Und wenn Du mich fragst: ich glaube ehrlich an einen Katzen-/ Tierhimmel und auch daran, dass Tiere, die ein ganz besonders enges Verhältnis zu einem Menschen hatten, dort mit dem Herrchen auf Ewigkeit vereint sind. Leider ist meine wahre Geschichte dazu zu persönlich. Darin geht es allerdings um ein Pferd.
    Liebe Grüße
    Edith

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  18. Das tut mir so wahnsinnig leid. :-(
    Warum werden imme die ganz besonderen Lebewesen so früh abberufen? Und etwas ganz besonderes war euer Mautz, denn ich habe noch nie davor von einer Katze gehört, die mit ihrem Menschen spazierengeht.
    In meinem Leben habe ich schon einige Tiere beerdigen müssen und es war immer von neuem furchtbar, von einem Familienmitglied Abschied nehmen zu müssen. Auch an Tierabschiede gewöhnt man sich nie.
    Herzlich, Katja

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