17 Juli 2016

Zurechtgestutzt

Ab und an, wenn mir einpaar garantierte Stunden möglich sind, krame ich die Farben raus und lasse mich treiben. Die letzten Tage haben mich aufgewühlt, und meine Gedanken sind weit weit weg bei meiner Familie. 

Während ich die Acrylfarben ausgebreitet hatte, wurde mir plötzlich klar, daß ich sie wieder wegräumen kann. Trotz Trocknungsverzögerers sind mir das letzte mal die Farben viel zu schnell getrocknet, was ich sehr ärgerlich fand. Also, bin ich doch wieder bei den Ölfarben gelandet.

Kenn ihr das, daß man im Besitz vieler Pinsel in allen Größen und Formen ist, und dennoch meist zu den selben greift, weil die eingemalt sind. Manchmal gibt es Pinsel, mit denen ich einfach nicht warm werde. Wir werden dann einfach nicht eins, so sehr ich mich auch darum bemühe. Diese Pinsel müssen dann zum hauseigenen Friseur.


Ich schnippel sie mir zurecht, so wie ich es mag und brauchen kann.

 

Irgendwann habe ich sie dann genau so, wie ich sie haben möchte.


Ein vermeintlich einfach wirkendes Seerosenmotiv, zu dem ich bei einem Gartenbesuch der liebsten Freundin inspiriert wurde, erweist sich gerade für mich viel schwieriger als gedacht. Malen ist nicht unbedigt einfach und etwas ganz anderes als Zeichnen. Dabei bin ich ja noch bei den gegenständlichen Abbildungen. Die abstrakte Malerei, an die wage ich mich noch gar nicht heran. Die Leute, die das immer so ins Lächerliche ziehen, die sollten sich selbst mal daran probieren. Und dann sieht man mal, wer dann noch lacht...

Bis dahin versuche ich mich weiterhin an meiner Seerosenherausforderung.

Habt einen feinen Sonntag! 

1 Kommentar:

  1. Wir hatten einen feinen Sonntag. Ich hoffe Du auch .... und viel Spass bei der Seerosenherausforderung.
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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