09 Juni 2016

Ein Shirt für den kleinen Weltraumforscher

 

Nachdem es den Hollandstoffmarkt in unserer Region nicht mehr geben wird, waren alle meine Stoffe alsbald aufgebraucht. Umso erfreuter war ich, als ich von einer Neueröffnung in der Stadt hörte. Es stellte sich heraus, daß es das Geschäft bereits seit einem Jahr gibt... Erfreut war ich über die große Auswahl in dem Geschäft und stöberte nach Herzenslust. Der obige Stoff war ein übriggebliener Rest, und ich wußte genau, wer sich über ein Shirt daraus freuen würde.

Die ersten Shirts, welche ich den Söhnen nach einem Schnitt aus der Ottobre nähte, waren sehr ernüchternd. Die Paßform war überhaupt nicht optimal, und das Ergebnis erinnerte eher an Pjamaoberteile, denn an T-Shirts. Dieses mal habe ich den Schnitt einem gut sitzenden Shirt entnommen und danach genäht. Das Kind ist heute morgen glücklich pfeifend damit aus dem Haus gegangen.

Selten finde ich Stoffe, die mir im Design und Farbe gefallen. Dieses Mal hatte ich mehr Glück. 

 

Ich habe schon etliche Shirts für mich genäht und dabei unfaßbar viel vermurkst. Die übelst zugerichteten, Einfarbigen habe ich erneut zerschnitten und werde den Söhnen daraus weitere Shirts nähen - das nennt man dann wohl Lehrgeld zahlen. Inzwischen gelingen sie mir fehlerfrei. Schön zu sehen, daß es eine Entwicklung gibt. Und irgendwann traue ich mich auch mal an einen ganz neuen Schnitt heran.

Kommentare:

  1. und gut, dass kleineres aus größerem nähen ganz oft sehr gut klappt :)
    wirklich feine stoffe sind das!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, liebe Ulma, so hat das Vermurksen manches Stückes nicht ganz so weh getan. Das erste Mal, daß ich mit der Stoffauswahl ganz glücklich war... Und ich habe bereits alles vernäht :)).

      Löschen