21 Februar 2016

Wolfgang Beltracchi, oder vom Saulus zum Paulus


Geschichten, die das Leben schreibt, sind meist spannend. Als ich das erste Mal von ihm hörte und über ihn las, konnte ich das kaum glauben. Zugegeben, er hat mich sehr fasziniert. Als Saulus noch viel mehr, als er das als Paulus nun zu tun vermag.

Kommentare:

  1. Hallo Pünktchen, Internet bildet, das muß ich immer wieder feststellen. Der Name Wolfgang Beltracchi sagte mir nichts. Deshalb sah ich nach und mußte schmunzeln 'ach, der ist das, geborener Wolfgang Fischer aus Höxter, der begnadete Kunstfälscher...' Aus der Haft ist er inzwischen entlassen und führt wahrscheinlich ein glückliches Leben. Schade, dass ich ihn bei Markus Lanz nicht gesehen habe, obwohl ich öfter schaue, leider auch manchmal dabei einschlafe, nicht weil es langweilig ist, sondern weil die Sendung einfach so spät läuft. Wie er jetzt zum Paulus geworden ist, interessiert mich sehr. Ich bleibe am Ball... Eine schöne neue Woche und liebe Grüße Edith

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  2. Liebe Edith, Beltracchi hat die Kunstelite komplett an der Nase herumgeführt: Sammler, Gutachter, Kuratoren... alle sind sie auf ihn hereingefallen. Über viele jahre hat Niemand etwas bemerkt...bis ihn ein münchner Institut wegen 2% Titanweiß in einem seiner Gemälde als Kunstfälscher überführte. Künstlerpech, so sagt man wohl dazu. Bis dahin aber hat er Kompetenz und Macht in der internationalen Kunstszene ganz alleine ausgehebelt. Zum Paulus ist er dadurch geworden, indem er heute, seriös geworden, ausschließlich unter eigenem Namen malt und bereits zu Höchstpreisen verkauft. So oder so, ein faszinierender und spannender Typ - zumindest für mich. LG.

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  3. Er ist ja doch ein Künstler. Er hat soo viel Talent.
    Sein Leben ist interessant. Aber so richtig glücklich scheint ihm sein Betrug nie gemacht zu haben, oder?
    liebe Grüsse und eine schöne Woche
    Elisabeth

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    1. Ja, er ist ein begnadeter Künstler, der vierzig Jahre lang etwas vom rechten Weg abgekommen ist. Durch den Betrug hat er schon ein unbeschwertes Leben genossen und hatte kein Unrechtsbewußtsein dabei. Aber das Gefängnis war offenbar doch sehr läuternd.

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