30 Mai 2015

Lernen lernen, oder wie der Esel auf die Brücke kommt

 
  
Unser Leben lang lernen wir. Mit dem einen tun wir uns leicht, mit anderem schwerer. Oft genug habe ich verzweifelte Mütter erlebt, die bei dem Versuch ihre Kinder zu unterstützen, irgendwann vollends die Fassung verloren. Kinder, die tränenüberströmt über ihren Hausaufgaben hingen und in der Atmospäre und Verfassung mit Sicherheit nichts mehr gelernt haben. Meine Aufgabe bei der Unterstützung meiner Kinder sehe ich in erster Linie darin, ihnen die Lernfreude zu erhalten, indem ich sie darin unterstütze, vielfältige Lernmethoden auszuprobieren. Dabei findet man schnell heraus, welche Methode am besten für einen ist. Eine natürliche Neugierde bringen sie mit. 

Aber wie lernt man denn nun, wenn Zahlen einfach nicht im Gedächtnis bleiben wollen?  Wenn man sich Namen und Orte von Bundesländern und ihren Hauptstädten nicht merken kann? Hilfreich finde ich sehr, wenn man schon bei bisherigen Lernbemühungen herausfinden konnte, welchem Lerntypus man eher angehört. Lernt das eine Kind schneller als das andere, hat das weniger mit Intelligenz, als mit den unterschiedlichen Lerntypen zu tun.

Mit unseren Sinnesorganen lernen wir. Bei jedem Menschen sind diese unterschiedlich ausgeprägt. Demzufolge gibt es unterschiedliche Lerntypen.

Der auditive Typ lernt durch Hören. In der Regel tut er sich leicht damit, gehörte Informationen aufzunehmen, sie zu verinnerlichen und problemlos wieder zu geben. Dieser Typ kann also bestens mit Aufnahmen oder Vorträgen zurecht kommen. Durch das laute Sprechen eines Textes kann er gut auswendig lernen. Viele führen Selbstgespräche beim Lernen. Auch prägen sich Inhalte gut ein, wenn man sie laut einem Außenstehenden vorträgt, versucht einem Unwissenden das zu Erlernende zu vermitteln. Dabei kann man hervorragend lernen. Eine ruhige Umgebung ohne Nebengeräusche wird von auditiven Typen als sehr wohltuend empfunden.


Der visuelle Lerntyp verinnerlicht Lerninhalte am besten durch das Lesen und Beobachten von Abläufen. Grafiken und Bilder können dabei sehr helfen, um Sachverhalte zu begreifen. Selbst Gelesenes, schriftliche Unterlagen, Tafelbilder lassen die Erinnerung leichter aufrufen. Mindmap, Skizzen auf Papierwänden, der Einsatz von Markern, Videofilmen, eigene geistige Bilder zum Thema werden als hilfreich empfunden. Der Arbeitsplatz eines visuell Lernenden sollte ordentlich sein, denn er würde sich zu sehr von visueller Unordnung ablenken lassen und gestört fühlen.

Der kommunikative Lerntyp lernt am erfolgreichsten durch Gespräche und Diskussionen. Die sprachliche Auseinandersetzung und das Verstehen sind gerade für ihn von großer Bedeutung. Um verstehen und behalten zu können, muß er erklären (lassen) und ausführlich diskutieren. Der Austausch und die Unterhaltung mit anderen stehen im Vordergrund. Hilfreich für den kommunikativen lerntyp sind Gespräche, Lerngruppen, Frage-Antwort-Spiele.

Der motorische Lerntyp lernt am erfolgreichsten, wenn er selber Dinge ausführt, sie auf diese Art versteht und verinnerlicht. Hier ist es von Bedeutung, unmittelbar am Geschehen beteiligt zu sein und durch das Selbertun eigenständige Erfahrungen zu sammeln. Ausprobieren, Rollenspiele, Gruppenaktivitäten sind hilfreich. Dinge nachbauen, Rechenaufgaben mit Material ausrechnen bzw. nachlegen, Entfernungen ablaufen und Distanzen ausmessen - all das ist für den motorischen Lerntyp besonders geeignet, um sich an diese Informationen zu erinnern - denn sie haben sie durch Bewegung, eigenständiges Handeln und Fühlen verinnerlicht. Manch einer läuft beim lauten Verinnerlichen von Lerninhalten im Zimmer auf und ab, macht Experimente oder sucht sich passende Gegstände zum Lernstoff, die er anfassen kann.

Übrigens sitzt nun das kleine Einmaleins. Kleine Klebezettel mit jenen Aufgaben, die einfach nicht im Gedächtnis bleiben wollten, haben wir an bestimmten Stationen unseres Hauses aufgeklebt. Immer wieder wurde darauf geschaut, und versucht, es sich einzuprägen. "Den Esel auf die Brücke bringen", so heißt das hier bei uns, wenn wir Ableitungen in Bildern erschaffen, oder uns einen Reim ausdenken, vielleicht ein Lied, was man rhythmisch im Singsang dazu trällern kann. Manchmal schaffen wir vollkommen Absurdes dabei - Hauptsache, die Inhalte prägen sich ein ;-)).Wir haben ein Einmaleins-Memory gemacht und rauf und runter gespielt. Zuletzt hat das Kind mit viel Freude den Einmaleins-Online-Trainer genutzt. Und auch die Bundesländer und ihre Haupstädte können nun problemlos verortet und benannt werden. Der Sohn hatte viel Spaß beim Wiederholen und dabei, Bogen um Bogen unter Beweis zu stellen, wie gut er alles verinnerlicht hat. "Mama, ich freu mich total auf die Klassenarbeit nächste Woche!" Und ich freue mich, daß ich nicht in verzweifelte Kindergesichter blicken muß, sondern in glücklich zufriedene. Vor allen Dingen aber freut es mich, daß sie das Lernen nicht als Strafe, sondern als etwas sehr Beglückendes erleben.

Der Mensch ist ein sinnliches Wesen und erlebt und begreift die Welt über alle seine Sinne. Es gibt viele weitere Dinge, die eine wichtige Rolle spielen, wie z.B. die Motivation, Interessen, die Persönlichkeit. Egal, welche Methode man mehr für sich bevorzugt, ist es gut möglichst viele Sinne beim Lernen anzusprechen. Je mehr Methoden man beim Lernen nutzt, umso mehr Möglichkeiten erhält man dadurch, zu erinnern und zu behalten.

Hakt es bei der bevorzugten Lernart, dann einfach mal den Lernkanal wechseln oder "den Esel auf die Brücke bringen" ;-).  Das kann schon Wunder bewirken. 
 

Welche Methoden nutzt ihr, wenn es mal hakt im System? 

29 Mai 2015

It's Partytime!

 

Kinderfest an der Schule! Im Geiste höre ich noch den Schulleiter vor vier Jahren in seiner Ansprache sagen, wie schnell die vier Jahre vergehen werden. Damals dachte ich noch, daß vier Jahre so lange sein werden wie eben vier Jahre sind. Weit gefehlt! Heute weiß ich, vier Jahre vergehen wie ein Wimpernschlag...

Der Treffpunkt ist dieses Jahr im Nachbarort. Wir laufen durch den Regen dorthin. Alle Kinder haben geschmückte Blumenstöcke in Händen, die später noch die große Turnhalle schmücken werden.

 

Mit Rumtata ziehen wir zu Hunderten durch die Straßen. Das macht trotz des Regenwetters Spaß und sorgt für beste Laune.

 

Ziemlich durchnäßt erreichen wir die Turnhalle.

 

Der DJ ist sein Geld wert und sorgt für gigantische Stimmung bei Groß und Klein. Derweil leiste ich meinen Dienst am Kaffestand - eigentlich gibt es eine Tasse Kaffee für 50,- Cent. Eigentlich. Aber meine Herkunft schlägt durch und ich höre mich tatsächlich laut rufen: " Herrlich duftender, frisch aufgebrühter Kaffee. Kleine Tasse 50,-Cent, große Tasse 1,- Euro!"   Zwar sind wir nicht auf dem türkischen Basar, aber die Eltern steigen fröhlich darauf ein und lassen sich nicht lumpen. Es klingelt in der Kasse ;-)...

 

Nach einigen Stunden bin ich heiser und platt. Auf dem Nachhauseweg fahren wir an einem Rapsfeld vorbei. Unwillkürlich denke ich an meinen Papa. Es ist das erste Mal überhaupt, daß er bei einem Event der kleinen Herren nicht mit dabei war...

27 Mai 2015

Powernapping


Irgendwann im Wonnemonat Mai ist unser Mautz zur Welt gekommen. Irgendwann in diesem Monat wurde er drei Jahre alt. Inzwischen leben wir schon seit 1,5 Jahren mit ihm zusammen. Laut Katergesetz ist er nun "adult" ;-).

 

Wenn man ihn so sieht, dann könnte man ihn glatt beneiden, wüßte ich es nicht besser. Wir leben hier mit einem echten Raubtier zusammen. Und er hat wahrlich kein allzu leichtes Leben. Allein die bis auf's Blut ausgefochtenen Revierkämpfe lassen mir jedes Mal das Blut in den Adern gefrieren.

 

So manches mal hat er sich schwer verletzt, heftig blutend nach Hause geschleppt und brauchte Tage, um wieder zu genesen. Da waren wir in größter Sorge, haben ihn gehegt und gepflegt. Manchmal könnte ich schwören, daß er hier auf alles aufpaßt und auch uns beschützt.

 

Er ist ein Fünf-Kilo-Muskelpaket. Ein echt starker Kerl, der sich auch bei Wind und Wetter nicht davon abhalten läßt, draußen zu patroullieren.
 
 

Inzwischen weiß er genau, daß er hier gut aufgehoben ist, und wir dürfen ihn auch streicheln. Das war Anfangs unmöglich. Mein Mann, der einen unglaublich guten Draht zu Mensch und Tier hat, beißt bei Mautz auf Granit. Ruft er ihn ausdauernd, oder lockt ihn mit Allerlei, bekommt er bestenfalls einen müden Blick ab. Kommen tut Mautz dann zu mir, und ich muß so lachen ;-). Aslanım benim! (mein Löwe!).

 

Oft genug rollt er sich sogar auf den Rücken und läßt sich ausdauernd den Bauch kraulen. Früher wäre das undenkbar gewesen.

 

Ich liebe seine glasklaren, grünen Augen, denen nichts, aber auch garnichts entgeht. Ein Blick... und wir verstehen uns genau. Seine Ohren registrieren noch im Tiefschlaf die geringste Bewegung drumherum.

 

Wir lieben seinen geschmeidigen Gang, und daß er immer um uns herum ist. Ein echter Freudenspender und pflegeleichter Mitbewohner ist er - außer, wenn er von Flöhen oder sonstigen Parasiten befallen ist. Seit er mit uns lebt, können wir, was das Händewaschen angeht, mit jedem Chirurgen konkurrieren. Der Flohbefall hat mich über Wochen an meine Grenzen gebracht - bis er das richtige Mittel bekam und sie endlich ausgemerzt waren. In seinem unglaublich dichten Fell haben die sich sicherlich besonders wohl gefühlt. In diesen Wochen habe ich nicht einen einzigen Floh zu Gesicht bekommen. Einzig die kleinen Herren sahen aus wie nach einem Leprabefall. Und wer schon mal einen Flohstich hatte, der weiß, wie unerträglich diese jucken. Nach der erfolgreichen Behandlung waren aber nicht nur die Flöhe tot - auch Mautz ging es richtig dreckig.


Trotzdem er ein gefährliches Raubtierleben führt und so manche Schlacht zu schlagen hat, ist er eine absolut treue Seele. Wir sind echte Glückspilze, daß er zu uns gekommen ist und möchten ihn nie mehr missen. 

Happy Birthmonth, dear Mr. Mautz!

25 Mai 2015

Highway to hell

 

Wenn mein Mann zum Wochenende nach Hause kommt, freuen wir uns alle sehr! Dieses mal haben wir sogar einpaar Tage mehr als sonst. Wenn das kein Grund zur Freude ist...

 

Normalerweise ist der Garten mein Refugium. Seit über einem Jahr habe ich ihn kaum noch betreten,  geschweige denn etwas darin gemacht, weil er mich so traurig gemacht hat. Alles darin hat mich an meinen Papa erinnert. Die Nachbarn haben sich gewiß gewundert, aber das war mir egal. Wenn man bald den Kater im Urwald suchen muß, der hier entstanden ist, wird es allerhöchste Zeit nicht wahr?! Also die Ärmel hochgekrempelt und losgelegt.

 

Ein überschaubares Eckchen hatte ich mir vorgenommen. Nach kurzer Zeit waren acht solcher Behältnisse voll.

 

Immerhin waren nach einiger Zeit die wunderschönen Schleifenblumenpolster freigelegt. 

 

Diese Ecke lieben unsere Kinder ganz besonders, gibt es da doch die köstlichsten aller Erdbeeren, die Walderdbeeren, zu naschen.

 

Der Apfelbaum meiner Mam hat auch in diesem Jahr unendlich viele Blüten angelegt. Gegen Herbst gibt es die köstlichsten Äpfel überhaupt. Wie die Sorte heißt, das weiß ich leider nicht. Aber sie sind wirklich überdurchschnittlich schmackhaft.

 

Sind nicht auch diese Blüten bezaubernd?! Das sind die Blüten der Quitte. Ich mache gerne Geleè bzw. Sirup daraus.

 

Die Clematis Montana gibt es erst seit wenigen Jahren. Nun fängt sie an, unseren alten Zwetschgenbaum zu erobern. 

 

Endlich blüht der Flieder auch hier. Sein intensiv, betörender Duft ist unglaublich.

 

Dem können sich auch Kindernasen nicht entziehen.

Innerhalb von zwei Tagen habe ich mehr getan als in einem Jahr. Sogar mein Mann, der sich sonst aus der Gartengestaltung raus hält, hat kräftig mit angepackt. Schön war's, die Arbeit zu Zweit! Nach und nach wird es weiter gehen. Es gibt noch so viel zu tun, aber ein Anfang ist wieder gemacht.

 

 Als ich das hier entdeckte, konnte ich mich wieder einmal kaum halten vor Lachen. Diese kleinen Scherzkekse hier...

20 Mai 2015

Das Ende der Frühlingspost


Hurraaa! Endlich ist es da, das "G" von Sonja.

 

"Am liebsten aber sah er die Schöne in einem grünen Gewand. Denn Grün tragen die Paradiesesmädchen und die Engel im Himmel. Grün ist die Farbe des Zypressenbaums und die der Saat auf den Feldern, und von allen Dingen verlangt die Seele am meisten nach Grün, welches das Auge aufleuchten lässt und die Melodie jeden Wachstums und das Zeichenjeden Gedeihen ist"

                                                                                Nezāmī


Und so sieht sie aus, mein Karten-Frühling! Ganz herzlich möchte ich mich bei allen Damen meiner Gruppe bedanken - ob mit oder ohne Blog. Das hat Spaß gemacht!


 


Liebe Sonja, ich hatte nicht mehr damit gerechnet, weil unsere Postzustellung  hier leider unberechenbar ist. Umso mehr habe ich mich gefreut, als er nun doch ankam, der letzte Buchstabe der Frühling Mail Art 2015. Wenn du wüßtest, wie sehr ich mich in den kargen Wintermonaten, die sich hier ewig hinziehen, nach dem ersten Grün verzehre...

Vielen Dank für deinen Beitrag!

Tabea Heinicker und Michaela Müller danke ich auf's Herzlichste! Die Kinder müssen verhungern, das Haus versinkt im Chaos, der Garten gleicht einer Wildnis..., aber Mama schwingt voller Elan den Pinsel ;-). Das verdanke ich eurer Initiative. Danke!!!

15 Mai 2015

No.:1

 

"Lebenslichter"
 30x30 cm - Acryl auf Malpappe 

Das Erste, was ich ohne viel nachzudenken gemalt habe, waren die Söhne. Gerade bei Portraits benötige ich eine Fotovorlage. Noch bin ich nicht sicher genug in "Proportionen". Aber man lernt die Dinge nur, in dem man sie tut. Malen lernt man genau so, indem man malt. Auch wenn es dilettantisch anmutet, was ich tue, ich tue es so gerne. Wie konnte ich das so lange Zeit nur derart vernachlässigen?! Egal, ich habe wieder begonnen damit und freue mich an der Hingabe, die ich erlebe beim Experimentieren mit Farben, Formen und Materialien. Die Entspannung und Freude dabei sind mein. Überhaupt liebe ich alles, womit wir Menschen uns ausdrücken können: Sprache, Stimme, Musik, Tanz, Bewegung, Kunst, Handwerk, Handarbeit..., ach einfach alles, womit die Dinge aus dem Herzen fließen können. Und so verwundert es nicht, wenn ich die kleinen Herren zu Selbigem ermutige.

Obwohl ich Bilder auf Leinwand sehr mag, male ich persönlich am liebsten auf Malpappe. Bei einer Freundin, deren Mann und sie  malen, habe ich gesehen, wohin das ausufern kann. Vom Keller bis zum Dachboden ist alles voller Leinwände. So viele Wände gibt es nicht, an denen man etwas aufhängen kann. Wenn also nicht gewährleitet ist, daß man die Bilder durch regelmäßigen Verkauf loswird, ist man bei Malpappe bestens aufgehoben ;-). Die nehmen nicht so viel Platz weg.

Augen, Nasen, Münder malen ist nicht ganz ohne. Das war aber hier nicht der Grund dafür, daß ich die Augen unkenntlich gemacht habe.

14 Mai 2015

No Flow

 

Der Saisonstart will nicht so recht klappen.  Nacken, Schulter, Rücken, Hüfte, Knie halten unsere eingeschworene Gemeinschaft davon ab, in gewohnter Weise durch das Naß zu pflügen.

Ich fürchte, wir sind alle in die Jahre gekommen.

Einzig der rüstige Pensionär, ehemals Profi-Handballer, schafft es trotz künstlicher Hüfte sein tägliches Pensum zu absolvieren. Hmm hmm mhh...



12 Mai 2015

Mit Herz und Seele

 

"Grenzgänger"
18x24 Acryl auf Malpappe

Ich mag Geschichten. Geschichten, die das Leben schreibt. Ich mag Bilder. Bilder, die Geschichten erzählen. Die Geschichten kommen aus meiner Seele. Die Bilder sollen folgen.  Das obige Bild ist das dritte einer Reihe, welches in den letzten Wochen entstanden ist.

10 Mai 2015

Rosige Zukunftsaussichten

Die Kinder wünschen sich etwas bestimmtes zu Essen. Voller Elan stehe ich in der Küche, mache und tue. Mit großem Appetit wird gegessen. Glücklich schaue ich mir das Szenario an und denke bei mir: "Verwöhne sie, so lange du noch kannst..."

"Wenn ihr mal auszieht, dann bekommt ihr beide jeweils ein Büchlein mit unseren Familienrezepten, die sich bewährt haben. Die könnt ihr dann selber nachkochen, oder vielleicht auch eure jeweiligen Partnerinnen..."

Über den Tisch hinweg hebt sich der Blick des Sohnes. Viel Unverständnis ist darin zu sehen.

"Mama, warum sollten wir ausziehen??"

Happy mother's day! ;-)

09 Mai 2015

Frühlingspost-Ende

 


 Ihr Lieben,

das war sie, die Frühling Mail Art 2015,
innitiiert von  Tabea Heinicker und Michaela Müller

Ganz herzlich bedanke ich mich bei euch allen, die ihr euch so viel Mühe gegeben habt mit der Frühlingspost. Das hat Freude gemacht! Mir so sehr, daß ich tatsächlich angefangen habe wieder zu malen. 


Und schaut mal hier. Kathrin  hatte mit ihrem "F" eine Seedbomb mit geschickt. Inzwischen tut sich was in dem kleinen Topf. Wir sind weiterhin gespannt.

Voller Freude und Ungeduld wartete ich auf den letzten Buchstaben meiner Gruppe. Die Post war längst da, aber der letzte Umschlag war leider nicht dabei. So habe ich das "G" oben als Lückenfüller selbst dazugeschustert, damit der Frühling komplett ist.

Das ist hier leider nicht die Ausnahme! 

So oft habe ich mich darüber geärgert, daß in der Vergangenheit Post mit großer Verspätung ausgeliefert wurde - wenn überhaupt. Oft genug kam sie auch nie an. So viele Beschwerden hat's gegeben. Leider vergeblich!

 Bei meinen Recherchen hat sich heraus gestellt, daß nicht ausreichend Postzusteller angestellt werden. Da wird die Post auch gerne mal "gesammelt" und dann, wenn es sich quasi lohnt, verteilt. Ja, ja... ihr habt richtig gelesen. Manchmal denke ich, wir wohnen hier im hinterletzten gallischen Dorf aus Obelix Zeiten  ;-).

Blöderweise ist keiner von uns Rechtsanwalt oder Notar. Denn dann würde die Post täglich zugestellt werden. Leider arbeitet auch keiner hier in der Straße, so daß wir anderen davon profitieren könnten.

Liebe Sonja, 

so schade. Ich hätte hier liebend gerne deine Post vorgestellt.
So werde ich deine Karte hoffentlich bei den anderen bewundern dürfen.

Wer wissen möchte, von wem die einzelnen Karten stammen, der darf gerne nochmal unter der Rubrik "Mail Art" nachlesen.

05 Mai 2015

Stark

"Mama, heute war kein guter Tag!"

"Was ist passiert?"

"Ich glaube, die Lehrer sind mit dem falschen Bein aufgestanden! In letzter Zeit wird mit jedem nur gemeckert. Ständig wird einem vorgeworfen, was man falsch macht. Keiner sagt mal ein freundliches Wort. Ich glaube, das Schuljahr muß ganz schnell zu Ende gehen. Aber weißt du, Mama, wenn sie so mit mir reden sollten, dann lasse ich das nicht in meinen Körper hinein. Ich lasse das nicht an mein Herz ran."

02 Mai 2015

Frühlingspost - das "N" wie Narzissen

 

Von Katrin (ohne Blog) kam dieser verheißungsvolle, sonnengelbe Umschlag hier an.
Schon der Postbote in Katzengestalt und die Janosch-Marke von Tiger&Bär erfreuten meine Augen so sehr.

 

Erste Hinweise waren dem Umschlag zu entnehmen:
Frühling stand aufgedruckt auf der Vorderseite, Narzissen auf der Rückseite. 



 Auf der Karte selbst das "N" mit einer Narzissen-Zeichnung.
Zwar blühen die Narzissen auch bei Katrin nicht mehr, aber für sie sind sie die Frühlingsboten schlechthin.

Liebe Katrin, vielen Dank für deine schön gestaltete Karte. 
Und ganz nebenbei finde ich auch deine Handschrift so schön.

Nur noch eine einzige Karte bleibt in der kommenden Woche zu erwarten von der
Frühlings-Mail Art 2015 - einer Idee entsprungen von Tabea Heinicker und Michaela Müller.


01 Mai 2015

Feiertag

 

Endlich wieder!
So, wie ich es mag: Wasser von oben. Wasser von unten.

 

Ein kleiner Apnoetaucher...

 
  
Mein Schatten  -  hätte mich auch schwer gewundert, wenn er mir nicht bis ins Freibad gefolgt wäre.

 

Es ist so schön, wenn der "Mäutz" so voller unbändiger Lebensfreude über die Wiese galoppiert, daß die Erde unter einem bebt.


 

Warum er dann allerdings ausdauernd an diesem Baum stehen bleibt und minutenlang schreit, das erschließt sich mir nicht. Hat sich vielleicht eine Maus in letzter Sekunde dort hinauf gerettet?!
 
 

Aus sicherer Entfernung schaut er, was da so passiert im Pool.

 

Und während die einen ausgelassen durch das Becken tollen, wetzt der Herr Mautz über die Wiesen.


Schließlich war heute freier Eintritt am Feiertag. Da dürfen ausnahmsweise auch  Kater rein.

Was habt ihr heute Feines gemacht?