17 Dezember 2015

In der Weihnachtsbäckerei

 

Bis auf meine Wenigkeit lieben die Herren dieses Hauses Kekse. Also war es unausweichlich ihrem Wunsch nach Weihnachtsplätzchen nachzukommen. Da  diese aber selten ein, zwei Tage überdauern, wurde direkt ein Großprojekt daraus.

 

Diese Bilder stammen noch vom recht gesitteten Anfang der Weihnachtsbäckerei.

 

Schmandkekse, die mag ich auch noch.  Schmandkringel sind weniger geeignet für Kinderhände, also haben wir Stilbruch begangen. Dem Geschmack dürfte es nicht geschadet haben.

 

Der Hagelzucker... anfänglich noch im Schälchen :)), später überall. Mit umherfliegendem Hagelzucker wurde erst das kleine, später auch das größere Kind immer alberner. Als ich sie bitte, mit dem nervigen Quatsch aufzuhören, antwortet das kleine Kind: "Mami, so sind Jungs in unserem Alter." Hä?? "Können wir uns biite darauf einigen, daß ihr erst ab übermorgen wieder so werdet, wie Jungs in eurem Alter angeblich sein sollen??" Wir konnten. Danke!


Das erste Blech mit den Schmandkeksen. Im Anschluß an weitere Bleche davon gab es dann noch Makronen - besonders schön klebrig. Insgesamt vier!!! kg Teigmasse haben wir heute verarbeitet. Nach Stunden der Begeisterung meiner Kinder, trifft heute folgender Spruch auf uns zu: "Bei uns kann man vom Fußboden essen - man findet garantiert etwas!" 

Hätt ich das mal  eher gelesen. Zu spät! Ich fühle mich, als hätte ich tagelang im Steinbruch geschuftet. Und wer meint, das alles überstanden wäre, der irrt. Morgen gibt es noch Nußplätzchen zu backen. Ein Kilo ist noch drin... Bis Weihnachten 2016 will ich auch bitte bitte nichts mehr von Plätzchen hören oder sehen. Danke!

Kommentare:

  1. ich finde Plätzchen backen mit Kindern toll. Aber nur in Miniportionen. Meine Enkeltöchter schaffen 250 g. Dann ist Schluss mit dem Spaß und das Ausstechen wird zur Arbeit. Da sind sie mit 6 und 8 auch noch zu klein zu. So macht Oma oder Mama die Massen und die Kleinen backen in Maßen...:-)
    Lieben Lisagruß!

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  2. Als unser Band noch in diesem besagten Alter waren, haben wir mit Begeisterung Plätzen gebacken, zu jeder Jahreszeit und je unterschiedlicher desto besser. Muss vererbbar sein. Dir auf jeden Fall eine ordentliche Portion Glück und Humor für die nächsten Bleche!

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  3. Ich finde Plätzchenbacken auch sehr anstrengend...;-)...uns steht das heute ins Haus...Zum Glück sind meine Kinder schon etwas größer...da kann ich mich diskret im Hintergrund halten...und bin dann vor allem für den Fußboden zuständig...;-). Dir ein schönes Wochenende! LG Lotta.

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  4. So, meine Lieben,
    ich hoffe, ihr kriegt das alles nicht in den falschen Hals: natürlich ist Backen mit Kindern toll (und anstrengend)!!! All das ist sehr humorig gemeint. Nur kommt man bei dem wachsenden Konsum meiner Männer kaum hinterher mit dem Backen. Die knuspern ganz schön was weg. Und da ich nach meiner Steinbrucharbeit ja eh erledigt war, hat mir ein Virus noch den Rest gegeben. Unerträglicher Husten, dichte Nase, dicker Kopp... und die Nußplätzchen sind immer noch nicht gebacken...

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  5. Oh jeh, werd schnell wieder gesund! Ich hab (schon) Glück, das kommt auch noch zu Dir. Wenn die Kinder älter sind! Denn, dann ... backen sie alleine. Die Tochter tut das inzwischen ... ABER: ich finde heute noch Reste hier und da und dort ... obwohl mir unsere Fellnasen beim "aufräumen" geholfen haben.
    So eine Erkältung kurz vor Weihnachten ist so richtig gemein.
    alles Liebe
    Elisabeth

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