08 September 2015

Leicht&schön

 

Geboren wurde ich in einer schönen Küstenstadt am Schwarzen Meer. Das Meer und meine Begeisterung dafür wurden mir quasi in die Wiege gelegt. Später in Norddeutschland wohnten wir unmittelbar am Meer - heute leben wir zwischen den Meeren. In meinen späteren  Jahren in NRW vermißte ich das Meer so sehr. Nirgendwo kann ich so entspannen wie am Meer. Stundenlang kann ich meinen Kindern beim Spielen und Umhertollen zusehen, den Tanz der Möwen beobachten, den Wolken nachschauen. So gerne höre ich das Plätschern und Rauschen der Wellen, das Schlurfen der kleinen Steine, fühle den Wind in meinen Haaren und auf meiner Haut, rieche unverkennbar Meer.

 

So froh waren wir, daß wir uns gestern doch noch aufgerafft haben, um vermutlich eines der letzten, schönen Tage des Jahres am Meer zu verbringen. Ein Fußmarsch durch den Laubwald führt direkt zum Strand.

 

Es wurde gebuddelt,

 

und Meeresbewohner kurz gezeigt.

 

Meine Füße habe ich in diamantenes Wasser getaucht - wie herrlich!

 

Sogar Fußgeschmeide habe ich entdeckt und sie damit geschmückt.

 

Rüber geschaut habe ich ins Nachbarland.

 

Und die Wolkenformationen am Himmel bestaunt...

 

Nach einem Tag, an dem ich schlichtweg nicht zum Essen gekommen bin, endlich am späten Nachmittag in ein Käsetoast hinein gebissen - Gott, was war das unglaublich lecker und tat sooo gut. 

"Stell' dir vor", spricht das kleine Kind weiter, "man wüßte, man wäre nicht auf dieser Welt... Dann wüßte man nicht, wie lecker ein Käsebrot schmeckt, oder... Kuchen..., oder oder..." 

Wie recht doch das kleine Kind  hatte mit seiner Feststellung!!! .


 

Seilspringen mit Wasser ;-)...

 

Und ich sage nur: "Never leave your house without a watering can!" Erst wollte ich die Gießkannen nicht mitnehmen. Ein Glück, ich habe auf meine Kinder gehört. Sie wissen, was wichtig ist.

 

Wieder einmal sind wir die Letzten, die bis zur Dämerung da sind und erst dann aufbrechen.

 

So brutal schwer sich das Leben manchmal zeigen kann, so unendlich ist seine Schönheit. Kein Wunder, daß keiner sich leicht damit tut, es loszulassen. Denen, die es schwer haben derzeit, wünsche ich viel Kraft und irgendwann wieder die Leichtigkeit, das Schöne im Herzen wahrzunehmen und genießen zu können.

Kommentare:

  1. Was für wunderschöne Bilder....und was für wunderschöne Jungs! :) (Allah bagislasin /Gott segne sie)

    Ich sag mir auch immer, so schwer es in manchen Momenten wird in unseren Leben (klar gibt es Menschen, deren harte Leben erst gar nicht mit unseren vergleichbar ist...leider..) umso schöner sind solche Momente, so klein sie auch für viele sein mögen...z.B. mal entspannen, Füße hochlegen, ein schönes Buch lesen.... mit einer Freundin telefonieren, mit der Familie gemütlich beisammensitzen... lecker Käsebrot essen:)....und und und....

    Ich find's so toll, dass du auch von denenigen Menschen bist, die sowas alles zu schätzen wissen und auch mal dankbar sein können im Leben...

    AntwortenLöschen
  2. Welche Idylle! Ich fühle mich in vielerlei Hinsicht angesprochen...Bin irgendwie sehr müde...
    LG
    Astrid

    AntwortenLöschen
  3. Gut, dass ich nun vor dem Schlafengehen bei Dir vorbei geschaut habe. Ein so schöner Post! Er tut gut, er liest sich so fein.
    Die Bilder sind wunderschön. Deine Gedanken auch ....
    schlaf gut
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  4. Schöööööööööön......... *seufz* (ich will da auch hin!!!!!) ;-)

    AntwortenLöschen