05 Juli 2015

Am Ende

Lediglich meine sterblichen Überreste melden sich hier mit letzten Zuckungen zu Wort. Alles, was zu sagen wäre, hat sie in Vollendung in entsprechende Worte gefaßt. 

Wozu, verflucht nochmal, lebe ich in Norddeutschland?! Normalerweise geht hier immer eine Brise, und wir schaffen es selten sommerliche Temperaturen zu erleben, bevor die Saison wieder vorbei ist. Erst letzte Woche haben wir die Wintermäntel abgelegt. Und jetzt das! Kann man sich denn auf gar nichts mehr verlassen?? Seit Tagen steht die Luft, Ölbilder wie auch mein Gehirn trocknen in Rekordzeit, und wir haben eine Luftfeuchtigkeit wie sie in Thailand nur zur Monsunzeiten herrscht. Das Freibad vermeldet Rekordeinnahmen (Keiner schwimmt. Alle stehen nur bis zum Hals im Wasser wie die Ölsardinen. Ohne mich!!). Ich sterbe...

All jenen, denen Backofentemperaturen nicht genug sein können: behaltet es bitte für euch!!! Ich kann Äußerungen in diese Richtung ganz schlecht vertragen im Moment...

Kommentare:

  1. Als Stille Leserin , dein Blog gefällt mir , melde ich mich nun doch mal zu Wort .
    Endlich schreibt mal noch jemand , das es nicht mehr zum aushalten ist . Ich bin mit Dir .
    Und was SIE dazu schrieb , trifft es auf den Punkt .
    Ich dachte schon , mit mir stimmt was nicht , schwitze vom Nichtstun und höre , im Schatten wäre es auszuhalten . Nee , bei mir nicht , hab es grad versucht . Nur leider ist es drinnen ja auch nicht mehr viel besser .
    Sommer ja , den will ich schon auch , aber nicht so extrem .
    Halte durch .
    Liebe Grüße von JANI mit 48 Grad im Garten , bäh .

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    1. 48°C im Garten?? Wo um Himmels willen... nein, ich will erst gar nicht wissen, wo das ist.

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  2. Ein bisschen Wind wär schön, ja - schon allein das Wort "kühle Brise" klingt zauberhaft...
    Mein Papa leidet noch mehr als ich, liegt fast nur auf dem Sofa und döst und ist irgendwie etwas verwirrt (ich nenne es Hitzedemenz). Ich hoffe für ihn - und uns -, dass es bald nachlässt mit der Affenhitze.
    Man begreift, was für ein himmlischer Luxus eine Dusche ist... was geht es uns doch gut, trotz allem!
    Halte durch, es kann ja nicht ewig so weitergehen. :-)
    Dampfende Grüße aus dem Süden (37°C, windstill),
    Brigitte

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    1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    2. Es gab bereits ein mittelprächtiges Gewitter und jetzt sind wir bei 22°C in der Nacht. Die letzten Tage waren wirklich schlimm. Dein armer Vater. Für die alten Herrschaften ist das gewiß noch mal eine ganz andere Hausnummer.

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  3. Wenn das Wetter es schafft, dass ich mich freiwillig in der Öffentlichkeit ausziehe udn mich an einen Baggersee begebe, dann muss es schon sehr hart kommen. War übrigens Gestern ein sehr lustiges Liegewiesenmuster - alle Stellen in der Sonne frei, alle im Schatten bepflastert wie ein Kuhfladen mit Fliegen. Hitzeflecken.
    Sah bestimmt lustig aus aus der Vogelperspektive. Ich war am Abend total verschrumpelt, weil ich das Wasser freiwillig nicht verlassen habe...

    Herzlich, Katja

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    1. Für mich ist es ganz schwer vorstellbar, daß es tatsächlich Menschen gibt, die sich bei diesen tropischen Temperaturen freiwillig noch in die Sonne begeben. Spätestens da komme ich mir vor, wie von einem fremden Planeten. Ich bin beruhigt, daß auch du eher zu meiner Gattung zu tendieren scheinst ;-).

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  4. Du Arme! Ich kann dich so gut verstehen...
    Herzlichst
    Astrid

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    1. 10°C im Juni fand ich zu wenig. Aber das jetzt, war definitiv zu viel des Guten. Dieses Rauf- und Runter macht einen wirklich fertig.

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  5. Tut mir leid, ich bin jetzt echt froh, dass Du mein Lachen nicht hören kannst! Aber, ich lache zu Dir (ich kann es nicht anders benennen), weil es die Tage leichter macht. Ich hätte bitte auch gerne viele Grade weniger .... ich fühl mit Dir, weil es in mir auch so aussieht!
    Ich bin sooo müde, und weiss gar nicht wo und wie ich bei dieser Hitze schlafen soll.
    ich kann Dich gar nicht umarmen heute ... denn dafür ist es auch viel zu warm
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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    1. Die Hitze ist das eine. Eine Luftfeuchtigkeit von 78% und Windstille machte diese Tage noch im besonderen Maße unerträglich. Das Schlimmste scheint vorerst überstanden.

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  6. ich wünsche dir ein kühles plätzchen!
    vor zwei jahren, als der sommer auch so heiß war und wir bei meinen eltern zu besuch, sind wir in den keller geflüchtet :)

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