10 Juli 2015

Ab heute

 

Ich möchte wieder Tagebuch führen, so wie ich das phasenweise in meinem Leben immer mal wieder gemacht habe, weil ich besondere Momente auf keinen Fall vergessen möchte, das Schreiben für mich persönlich immer auch eine reinigende Wirkung auf meine Seele hat, ich mich besinnen möchte auf das Wesentliche in meinem Leben... Diese persönliche Art der Ausdrucksweise habe ich immer als sehr wohltuend erlebt.

Bisher war meine Kamera mir eine tolle Gedächtnisstütze bei so Vielem, aber nach dem desaströsen zweiten Festplattencrash will ich mich nicht mehr nur darauf verlassen.

Auch Papatyam ist eine Art Tagebuch - allerdings kommen da so viele persönliche Dinge gar nicht erst rein, da sie für die Öffentlichkeit nicht sind. 

Heute fange ich an. Nicht jeden Tag oder Woche wird es eine Eintragung geben - manchmal mehr, mal weniger vielleicht. Auf jeden Fall wird das sehr ungewohnt sein für meine Hand, nicht mehr in die Tastatur zu tippen, sondern die Buchstaben aus mir direkt heraus fließen zu lassen.

Führt ihr Tagebuch? Wie geht es euch damit? 

Kommentare:

  1. Liebe Pünktchen,
    später mal einen Teil des Lebens nachvollziehen zu können ist etwas Schönes. Ich bewundere, wenn Du das Handgeschriebene bevorzugst, ich versuchte das auch, es war mir leider mit der Zeit einfach zu mühsam, eine schöne Schrift hatte ich nie. (es jedoch ab und zu handgeschriebene Briefe für gute Freunde :-) ) . Aber davon hängt eine Tagebuch nicht ab. Meine ersten beiden Blogs, in denen ich zusammengenommen weit mehr als 1000 Einträge geschrieben habe dienen mir heute noch als Lesestoff und lassen die emotionalen Eindrücke von damals wiederkehren.

    Herzlich aus Schweden
    Beate

    (PSmeine Wiederkehr ins Bloggerland soll nicht heißen, dass ich die Machenschaften der Weltkonzerne für Datentransfer gut heiße. ;-) )

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    1. Liebe Beate, ich möchte bewußt mit der Hand schreiben, merke ich doch auch, wie mühsam es durch die wenigen Ausführungen wird, wo ich überhaupt noch mit der Hand schreibe. Die Datenfresserei ist nach wie vor ein Übel, welches auch ich zutiefst ablehne.
      Liebe Grüße an dich.

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  2. Liebe Pünktchen,
    Ich versuche es! Ich habe einen wunderschönen Kalender, den ich jedes Jahr von meiner Mutter zu Nikolaus geschenkt bekomme und den nutze ich als Tagebuch. Es ist wenig Platz darin für jeden Tag, aber für einpaar Notizen reicht es und kleinere Begebenheiten, ganz klitzeklein mit Bleistift hineingeschrieben geht auch. Manchmal steht wochenlang nichts drin, außer ein paar Termine, die ich jicht vergessen will und manchmal sind viele Seiten total vollgekritzelt oder gemalt. Ich schaue ab und zu gerne zurück und erinnere mich dann wie voll von schönen Dingen meine Tage waren, wenn ich wieder mal denke, dass die Zeit vorüberfliegt!
    Viel Erfolg und viel Spaß dabei! Hast du eine schönes Buch, wo du auch mal eine von deinen schönen Zeichnungen dazulegen kannst?
    Schönes Wochenende und gros bisou
    Sandra

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    1. Liebe Sandra,
      ich denke, so in etwa wie bei deinen Kalendereinträgen, wird es auch bei mir ablaufen - nur mit deutlich mehr Platz für Einträge bei Bedarf. Ab und an, kommt noch ein selbst ausgedrucktes, kleines Foto hinzu.
      Liebe Grüße.

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  3. Hallo Pünktchen,
    ich habe immer ein Tagebuch für meine Kinder angelegt, dort habe ich die Entwicklungen reingeschrieben, ihre ersten Wörter und Fotos reingeklebt. Wenn sie irgendwann selber Kinder haben, werde ich diese Tagebücher ihnen schenken. Ich schreibe auch Tagebuch wenn ich verreise, wie zuletzt in Barcelona. Dort habe ich vieles festgehalten, was man nicht fotografieren kann wie meine ersten Eindrücke der Stadt. Auch Eintrittskarten und Fotos macht sich gut darin.
    Ich wünsche dir viel Spaß dabei.
    Liebe Grüße

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    1. Das ist eine wunderschöne Idee, deine Kinder eines Tages mit diesen Tagebüchern zu beschenken. Mein Mann hat mich vor vielen Jahren genötigt, bei meinen ersten Tauchgängen ein Tagebuch zu führen. Erst war ich nicht so offen dafür. Heute freue ich mich sehr, daß ich meine Begeisterung von einst lesend noch einmal nachempfinden kann.

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