25 März 2015

10.53

Man kann nicht das Leid dieser Welt auf seinen Schultern tragen, und doch ist es so schwer auszuhalten, was diese Tragödie bedeutet für Familienangehörige, Arbeitskollegen, Freunde, Bergungsmannschaften...

Mein Mitgefühl mit allen Betroffenen ist grenzenlos. Ich weiß, mit welchen Gefühlen ich meine Kinder gestern Nacht in meinen Armen gehalten habe. 

Kommentare:

  1. Ja mit einem Gefühl der tiefsten Dankbarkeit und Liebe ! So ging (geht) es mir jedenfalls.
    Haltern am See ist ein unmittelbarer Nachbarort von uns und wir sind zutiefst geschockt und unser tiefstes Mitgefühl ist mit den Angehörigen der Schüler und der vielen Menschen ! Mein Sohn ist selbst 16 Jahre und besucht die 10.Klasse. Auch ich habe gestern meine Kinder im Arm gehalten und wir haben geweint, es macht klar, wie schnell ein Leben vorbei sein kann.
    Liebe Grüße,
    Birgit

    AntwortenLöschen
  2. Ja, welch ein Glück, daß wir das können. Wer dieses Glück ermessen kann, bekommt eine leise Ahnung, was die Lieben der Verunglückten jetzt durchmachen müssen. Ich bin so traurig. Haltern ist um die Ecke und die Kinder haben geschrieben: gestern waren wir Viele, heute sind wir allein.
    Liebe Grüße an Dich!
    lisa

    AntwortenLöschen
  3. ...doch hoffen und bitten um beherzte Seelsorger und Mitmenschen.

    AntwortenLöschen
  4. Es drückt seeehr auf das Gemüt. Eigentlich habe ich bei der Fliegerei immer ein gutes Gefühl. Ich hasse viel mehr, wenn sie mit dem Auto unterwegs sind...
    Halt sie, deine Jungs, so lange sie noch nicht ganz flügge sind...
    Herzlichst
    Astrid

    AntwortenLöschen
  5. Man steht morgens auf und freut sich auf den Sohn, die Tochter, die heute heimkommt und viel zu erzählen haben wird. Man geht abends ins Bett und weiß, dass es nie wieder so werden wird, wie es war. Das ganz normale Leben mit seinen großen und kleinen Freuden und Ärgernissen muss einem in dieser Situation wie ein verlorenes Paradies erscheinen.
    Ach, würde es mir doch gelingen, mir dessen jeden Abend bewusst zu sein, dass dies ein paradiesischer Tag war - egal was er vielleicht an Mühe, Ärger oder Missgeschick gebracht hat!

    AntwortenLöschen
  6. Das ist schwer auszuhalten. Ich ahne wie sich die Hinterbliebenen fühlen. Mit jeden neuen Nachrichten wird es schlimmer. Das "warum" wird nie beantwortet werden ... jeder muss für sich einen Weg finden.
    Wenn ich von Unglücken höre kommen mir die beiden Unfälle in unserer Familie sofort in den Sinn. Und dann sind die Gedanken nicht mehr zu stoppen. Es kommt mir vor als ob es erst vor kurzem war ... dann spür ich so deutlich, dass Zeit keine Wunden heilen kann. Sie werden abgedeckt, manchmal .... liegen wieder verletzlich frei.
    Seid mein Bruder tödlich verunglückt ist hab ich nie wieder ein Abschiedsbusserl vergessen. Jeden Abend "danke" gesagt, für den Tag für uns, dass wir leben dürfen.
    Ich wünsche den Menschen, die jeder für sich alleine zurückbleiben müssen ganz viel Hilfe. Nicht nur jetzt, für immer ....denn dieses Vermissen, dieses weh tun beim drüber nachdenken über das "warum" wird nie vergehen, das bleibt.
    Nun ist ja auch noch Susanne auf Klassenreise, eine Woche in Wien. Auch eine 10.Klasse. Die Jugendlichen sind erschreckt, durcheinander.
    alles Liebe
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  7. Wir müssen jeden Tag dankbar sein, den wir einander haben. Es kann jeden jederzeit treffen, doch in unserer "sicheren" Welt, kommt der Tod einfach nicht mehr vor. Es ist ein zu schreckliches Leid, seine Kinder zu verlieren. Wer kann das aushalten? Halte deine Buben ganz fest und geniesse jeden Augenblick mit ihnen! - scheisse jetzt muss ich schon wieder heulen!
    Gros bisou
    Sandra

    AntwortenLöschen