15 Februar 2015

Wir sind alle eine Welt!

 

"Wir sind alle eine Welt"
FEBRUAR
Nach einer Idee von KrokodiLina

Eines unserer wichtigsten Werkzeuge sind unsere Hände, und ich mag sie sehr! Kaum auf der Welt fangen wir an, mit ihnen die Welt zu begreifen. Mit unseren Händen nehmen wir etwas in Besitz, genauso wie wir so viel damit geben können. Hände beherrschen viele Gesten: sie können abwehren, mit einer einzigen Handbewegung können wir sogar Dinge und Menschen abwerten. Sie können zärtlich sein, Schutz geben, retten, helfen, Beistand leisten, aber auch strafen. Mit Händen kann man Zeichen setzen: Widerstand aufgeben, um Gnade bitten. Unsere Hände können Freude, Begeisterung und Jubel ausdrücken, genauso wie Anerkennung. Mit gefalteten Händen wird in allen mir bekannten Religionen die Gebärde des Betens ausgedrückt. Nicht nur in der Gebärdensprache können wir mit unseren Händen sprechen. Hand in Hand gehen wir, wenn wir uns vertragen und ergänzen. Strecken wir die Hand nach jemandem aus, so drücken wir damit die menschliche Nähe und Verständnis, sowie das Verlangen danach aus.

Jeder von uns hat Hände. Damit können wir anderen Menschen die Hand reichen, einander entgegen kommen und auch Versöhnung anbieten. In diesem Sinne laßt uns weiterhin Zeichen setzen.

Kommentare:

  1. liebes pünktchen!
    was für ein schöner post!
    ja, hände erzählen oft mehr als worte. und hände setzen zeichen.
    danke für dein wundervolles zeichen!!!
    dania

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  2. Schön hast du das ausgedrückt, liebes Pünktchen. Die Hände sind unsere wichtigsten Werkzeuge im Alltag. Erst vor kurzem habe ich das schmerzlich erfahren müssen als ich meinen Handrücken verbrannt habe und mehrere Tage nichts machen konnte. Weder essen kochen noch anziehen noch den kleinen Sohn anziehen gar nichts. Bin froh das alles wieder verheilt ist.
    Liebe Grüße
    Papatya

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  3. schön, deine hände-meditation!
    sei lieb gegrüßt von lisa

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  4. Ein schöner Post! Deine Gedanken über die Hände gefallen mir sehr...LG Lotta.

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  5. Oh, schön - Bild und Worte!! Mindestens so schön wie ein Valentins-Blumenstrauß (auch wenn heute schon der 15. ist). :-)
    Eine schöne Woche voller offener Hände wünsche ich dir,
    Brigitte

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  6. Du hast recht, Hände können so Vieles ausdrücken, was der Mund manchmal nicht in der Lage ist auszusprechen. Sie können auch ein ganzes Stück über das Innere eines Menschen zeigen, was vielleicht gar nicht nach außen dringen soll. Ich mag Hände auch sehr - ansehen und anfassen. Deine Zeichnung!? Toll.
    Lieben Gruß, Birgit

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    1. Nicht nur meine Zeichnung, liebe Birgit. Sohn1 hat sowohl bei der letzten, als auch bei dieser Zeichnung mitgewirkt. Ich sage nur: "Mama, wenn du mal nicht mehr bist, dann könnte ich doch deinen Blog weiter führen!" Die Seite ist schon mal gesichert ;-).

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