29 Januar 2015

Wer rastet, der rostet!

 

Was für Wetterkapriolen: während die Tulpenzwiebeln sprießen, versinken wir mal in sintflutartigen Regenfällen, werden von heftigen Stürmen heimgesucht, dann von Schneetreiben mit Gewittern und Glatteis außer Gefecht gesetzt. Das alles wechselt sich seit Wochen in extremer Folge ab, so daß man bis auf die üblichen Wege kaum vor die Tür kommt, um sich mal zu bewegen. Bis ich mich wieder unter freiem Himmel in die Fluten stürzen darf, dauert es noch Monate. Schmerzlich habe ich es bisher vermißt. Wie sehr man binnen kürzester Zeit körperlich abbaut, das habe ich sehr deutlich gespürt, als ich mich für etliche Wochen nach meinem Unfall garnicht mehr bewegen konnte. Seither weiß ich mehr denn je zu schätzen, wie wunderbar es ist, seinen Körper zu fordern. Altersbedingt bemerke ich mehr und mehr eine Trägheit, die mir nicht gefällt. Ich habe kurzerhand in den sauren Apfel gebissen und mich in einem Fitness-Tempel angemeldet. Neuerdings stemme ich Gewichte und fordere mich gezielt an Geräten heraus. Und soll ich euch mal was verraten: das macht so einen Spaß! Wie überbrückt ihr diese Zeiten, wo man wettertechnisch kaum vor die Türe kommt?

Kommentare:

  1. Liebes Pünktchen,
    Bei uns ist das Wetter ähnlich..! Gestern Abend fing es wieder an zu schneien! Davor hat es gestürmt und davor....!
    Wenn es geht, versuche ich zu Fuß zum Einkaufen oder zum Bäcker zu laufen. Am Wochenende spaziere ich gerne mit Mann und Maus (wer Lust hat) durch die Gemeinde. Ansonsten trainiere ich sowieso 3 bis 5 mal in der Woche in der Ballettschule, ich roste nicht, eher im Gegenteil. Nächste Woche habe ich einen Termin beim Orthopäden - Knie, Eigendiagnose: Miniskus?
    Ich habe echte Schwierigkeiten mit monotonen Bewegungsabläufen (joggen, Geräte), wenn ich nicht mehr tanzen kann, werde ich wahrscheinlich rosten....!
    Ich finde es toll, dass du Spaß an der Fitness gefunden hast, soll auch super gegen Osteoporose sein, die Arbeit an Geschichten, aber das hat sicher noch Zeit!
    Gros bisou
    Sandra

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    1. Liebe Sandra, was ich an den Geräten liebe ist die gezielte Vorgehensweise und sofort spürbare Veränderung: nämlich der moderate Muskelkater. An Stellen, wo ich noch nie gespürt habe, daß da überhaupt was ist. Das finde ich genial und durchaus noch ausbaufähig. Beim Laufen ist der Effekt ein ganz anderer und kommt erst nach einer gewissen Rouitine: ich habe es wenige Male erst erlebt, aber ich war regelrecht in Trance und lief "von ganz alleine"... Aber Tanzen, egal wie und was, das finde ich ebenfalls wunderbar.

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  2. Ich sage nur: HUND! :-)
    (Na ja, und hier in der Stadt gibts natürlich auch ein Hallenbad... aber da geht man ja nicht jeden Tag hin).
    Aber Muckibude hab ich auch schon gemacht, und fand es auch besser als ich gedacht hätte. Sobald man die Abläufe verinnerlicht hat, kann man das Denken abschalten und so hat das Ganze fast etwas Meditatives...
    Trotzdem - auch ich freu mich wieder sehr auf die Freibadzeit! Draußen schwimmen ist wirklich das Beste. Vor allem wenn man, wie ich, hin und zurück noch eine Strecke mit dem Fahrrad zurückzulegen hat.
    Also: "Geduld nur, Geduld! Der Frühling ist nah!" (Tomte Tummetott) ;-)

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    1. Ha, liebe Brigitte! Habe mir gleich gedacht, daß du damit um die Ecke kommst ;-). Nun, ein Hund ist bestimmt ein toller Weggefährte, aber mir zu anstrengend - zumal ich aufgrund einer Kindheitserfahrung nicht unbefangen mit Hunden umgehen kann. Muckibude ist eine temporäre Geschichte und macht mir großen Spaß. Ja, der Frühling, der ist nicht mehr allzuweit. Freu!

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