22 Januar 2014

Demnächst mehr in diesem Theater...

Zur Zeit bin ich gesundheitlich angeschlagen, und es gibt weitaus Wichtigeres als das Bloggen. Bald erfahre ich nach entsprechenden Arztgesprächen den dritten und hoffentlich auch letzten OP-Termin. Ich wäre deutlich erleichtert, könnte ich dieses Kapitel mit erfolgreichem Abschluß ein für alle mal hinter mir lassen.

14 Januar 2014

In der Forscherhöhle


Was gibt es besseres, als die Welt um sich spielerisch mit spannenden Experimenten zu begreifen? Ging es euch früher in der Schule wie mir? Wenn mich eine Lehrkraft  mit seiner Art und der Umsetzung des Lehrplans packen konnte, brannte ich lichterloh für die Sache. Manchmal war dies der Fall - manchmal aber auch nicht. Ich habe als Kind schon immer gerne  herumprobiert. Die Faszination von Physik aber habe ich erst im Erwachsenenalter, als Mutter zweier wißbegieriger Kinder für mich entdeckt. Wie ich kürzlich andeutete haben wir in der Weihnachtszeit einiges aus obigem Buch umgesetzt. Ich gebe zu, daß die Küche zeitweilig aussah wie ein Versuchslabor, und manch' eine sonst ausgefallene Mahlzeit wurde durch reichlich Obstkonsum gedeckelt. Die Jungs waren Feuer und Flamme - ich ebenso. Mein Mann beäugte das alles neugierig, begleitete auch manch Experiment tatkräftig.

 





Das Buch ist sehr übersichtlich gegliedert. Die meisten Dinge befinden sich im Haushalt und müssen nicht erst beschafft werden. Das Material, die Versuche sind klar aufgeführt. Es wird erklärt, was hinter all dem steckt, was der Versuch offenbart. Ich kann das Buch allen empfehlen, die Spaß daran haben, solche Experimente mit ihren Kindern durchzuführen. Die Experimente dieses Buches wurden mit Schülern einer fünften Klasse durchgeführt. Einiges bekommen auch Siebenjährige ganz gut alleine hin. Aber auch jüngeren Kindern traue ich durchaus die Umsetzung zu.  Ich bin froh, daß ich dieses Buch entdeckt und mit nach Hause genommen habe. Viel Freude daran wünsche ich allen Experimentierfreudigen unter euch!

10 Januar 2014

Richtig verstandener Dialekt



Heute, als ich am Bahnübergang stand, kam mir plötzlich wieder diese Szene in den Sinn, und ich mußte herzhaft lachen. Kaum zu glauben, daß das auch schon wieder über drei Jahre her ist...

Bin unterwegs mit dem fast vierjährigen Sohn2 zum Einkaufen. Wir fahren mit dem Auto. Von weitem sehe ich, daß die Schranke am Bahnübergang herunter gelassen ist. Der Zug naht.

Es überkommt mich plötzlich, und ich sage: "Der Zoch kütt!"
Von hinten: "Was hast du gesagt, Mama?"
"Der Zoch kütt! Das heißt: der Zug kommt!"
"Warum sagst du das in so einer komischen Sprache?"
"So sprechen die Aachener. Menschen, die in Aachen leben. Zu denen sagt man auch Öcher. Öcher Platt sprechen die."
"Mama, so geht nicht platt."
"Wie geht es dann???"
"Wenn zwei Züge zusammen knallen, dann ist der Zoch platt!..."

Noch Fragen?! 


08 Januar 2014

Aus der Versenkung...

 

Hallo erst mal... Ja, es gibt mich noch, und ich habe mir guten Gewissens eine wunderbare Auszeit gegönnt. Das ganze Jahr über freuen wir uns auf diese Wochen zwischen den Jahren mit viel Familienzeit. Auch wenn mein Mann noch einiges zu arbeiten hatte, so hat doch die klare Botschaft auf Küchenkrepp vom Jüngsten dazu geführt, daß er dann wirklich dem Arbeitszimmer fern blieb. Leider hatte keiner von uns unser Heizmitteldepot im Blick, als wir just vor den heiligen Tagen im Kühlen saßen. Und da wir den Weihnachtsbaum aus Rücksicht auf Kater Mautz auf der Baustelle errichteten, hatte das ganze recht viel von "Weihnachten im Stall" ;-). Zur heiligen Nacht aber saßen wir im Warmen, sangen Lieder zum Flötenkonzert. 


Ein Buch, was der Große von uns bekam "111 spannende Experimente - staunen...nachmachen....verstehen" aus dem Compact Verlag möchte ich euch sehr empfehlen. Wir haben schon einiges daraus ausprobiert, was uns sehr viel Spaß gemacht hat.


Hier zum Beispiel ist die Linsensprengung zu sehen. Damit haben bereits Menschen in der Antike ganze Felsen in kleinere gesprengt. 


Die ganze Experimentiererei hat dazu geführt, daß ich wieder einmal an der Verbesserung meines Pappmachèbreis und einigem anderen weiter getüftelt habe. Dabei hat die Küche mitunter ausgesehen wie...  Manche Töpfe und Gerätschaften konnten erst nach mühevollem Reinigen wieder hergestellt werden. Diese ganze Phase hat mich mit einem Schmunzeln an einen beliebten Ausspruch meiner Mutter erinnert, die während ich in meiner Kindheit als Forscher mein Unwesen trieb, sprach: "Himmel, eines ist schon mal klar: wir werden nicht eines natürlichen Todes sterben ;-)..."


Nach reichlich Erholung zwischendurch haben wir auch wieder etwas auf- und umgeräumt. Insbesondere der Keller stand im Fokus. Da haben wir uns manches Mal gewundert, wer oder was zeitweilig mit uns unter einem Dach haust.


Man sollte öfter mal in diverse Ecken des Kellers schauen. Als mein Vater, der zeitlebens keinen Alkohol trinkt, mal wieder welchen geschenkt bekam, packte er alles in den hinterletzten Winkel des hinterletzten Raumes. Damals 12 Jahre alt, ist der Whisky nun fast 50 Jahre. Ein kleines Vermögen, wenn man bedenkt, daß das nicht die einzige Flasche war.


Wir haben wunderschöne Tage miteinander genossen. Insbesondere ich habe so viel geschlafen, wie schon seit bald einem Jahrzehnt nicht mehr. Das hat sooo gut getan. Was ich euch sonst noch sagen will: das vergangene Jahr mit euch hat mir viel Freude gemacht. Einige von euch habe ich besser kennen gelernt. Nicht nur euch, meinen Lesern, sage ich: "Danke!" Auch den  unzähligen anderen, deren Seiten ich immer mal wieder gerne aufsuche, gilt mein Dank. Ihr seid wirklich großartig! Wir lesen uns. Und, ach ja, ein frohes Neues auch...