08 Juli 2014

Von Hand zu Hand

 

Inzwischen habe ich die kleinen Stränge mit großem Genuß aufgewickelt. Auch habe ich schon etwas aus der zweitdünnen Wolle angefangen und dann doch wieder aufgeribbelt. Ja, auch Wolle kann einem etwas "sagen". Dafür braucht man es nur in die Hand zu nehmen. Babyschühchen werden nicht daraus gestrickt - soviel steht schon einmal fest. Aber etwas anderes habe ich bereits im Sinn. Später mal, wenn etwas mehr Zeit dafür ist.

Ursprünglich war sie nicht für mich gedacht, diese wunderschöne Wolle in den unterschiedlichen Stärken. Ich weiß aber, daß die Frau, die sie versponnen hat da ganz viel Leidenschaft, Genuß und Freude hat mit hineinfließen lassen. Und nun liegen diese Kostbarkeiten hier, bei mir. Ich habe sie ganz oft in meine Hände genommen und befühlt. Was daraus wird, das weiß ich noch nicht. Die Einfälle werden nicht lange auf sich warten lassen. Diese Wolle ist "ehrlich", ohne Schnickschnack, so zart und... griffig. Das mag ich.

Kommentare:

  1. Ihr Lieben, kann es sein, daß Ihr versucht vergeblich zu kommentieren?! So geht es mir seit Wochen ständig. Mein Tipp: Kommentar auf jeden Fall kopieren und mehrmals eingeben. Ich lösche gerne, wenn was doppelt und dreifach ankommen sollte ;-).

    AntwortenLöschen
  2. Es sieht so warm, so weich so wollig aus. Mir kam sofort die Idee, dass daraus ein sehr kuscheliger Schal werden könnte. Ich hoffe, dem Dede geht es so weit gut. Viele Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Warm ja, aber weich eher nicht. Für einen Schal kommt die Wolle auf keinen Fall in Frage - zumindest nicht für so empfindliche Hälse, wie meiner einer ist. Und die kleine Menge würde auch nicht dafür ausreichen. Danke der Nachfrage: Die Zeit mit meinem Vater ist erlebnisreich. Es geht ihm sehr gut, denn er ist unser Lebensmittelpunkt, bekommt viele Streichel- und Verwöhneinheiten.

      Löschen
  3. Liebe Pünktchen, sehr schöne Bilder hast du gemacht und zwischen deinen Fingern kommt sie richtig gut zur Geltung. Die Wolle war bisher für nichts und niemanden bestimmtes gedacht, daher war die Spontanidee genau richtig. Zu wem passt sie besser, als jemandem, der ebenso große Leidenschaft, Genuss und Freude am Ergebnis hat?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Roswitha, jetzt ist mein eigener Kommentar verschollen, weil ich es vergessen habe vorher zu kopieren. Na, was soll's?! Also nochmal: Liebe Roswitha, inzwischen habe ich ein weiteres foto an die bereits Bestehenden "drangehängt". Es war mit viel Genuß verbunden, die kleinen Stränge zu Knäueln zu wickeln. Bedeutsam ist die Wolle für mich, weil du da mit drin steckst. Toll gemacht!!

      Löschen
    2. Das ist ja witzig. Ich habe vor ein paar Minuten über das Knäuelwickeln nach gedacht. Da ich ja welche von dir hier habe, weiß ich wie fest du wickeln "kannst". Ich überlegte,
      einen Post über das Knäuelwickeln zu machen. Ich lernte nämlich beim Spinntreff, wie man Knäuel WEICH wickeln kann. Etwas, was mir vorher nie gelungen ist. Der Trick ist, immer einen Finger mit einzuwickeln oder später zwei. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Knäuel werden wunderbar weich und die Wolle bleibt dadurch viel elastischer und luftiger.
      Wobei das Foto mit den frisch gewickelten Knäuel von dir so wirkt, als wären sie weich.

      Löschen
  4. Ich hab von einer ganz lieben Freundin auch ein Pakerl Wolle bekommen, sie sieht Deiner ähnlich. Auch ich weiss noch nicht, was daraus wird, es soll etwas besonderes sein. Für einen Schal kratzt sie zu sehr. Die Ideen warten noch, aber weglaufen tut mir die Wolle eh nicht!
    liebe Grüsse
    Elisabeth

    ich freu mich wenn Du von Deinem Papa schreibst ...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Elisabeth, zu meinem Vater kommt bald mehr. Nur muß das alles halt auch zeitlich passen...

      Löschen