08 Januar 2014

Aus der Versenkung...

 

Hallo erst mal... Ja, es gibt mich noch, und ich habe mir guten Gewissens eine wunderbare Auszeit gegönnt. Das ganze Jahr über freuen wir uns auf diese Wochen zwischen den Jahren mit viel Familienzeit. Auch wenn mein Mann noch einiges zu arbeiten hatte, so hat doch die klare Botschaft auf Küchenkrepp vom Jüngsten dazu geführt, daß er dann wirklich dem Arbeitszimmer fern blieb. Leider hatte keiner von uns unser Heizmitteldepot im Blick, als wir just vor den heiligen Tagen im Kühlen saßen. Und da wir den Weihnachtsbaum aus Rücksicht auf Kater Mautz auf der Baustelle errichteten, hatte das ganze recht viel von "Weihnachten im Stall" ;-). Zur heiligen Nacht aber saßen wir im Warmen, sangen Lieder zum Flötenkonzert. 


Ein Buch, was der Große von uns bekam "111 spannende Experimente - staunen...nachmachen....verstehen" aus dem Compact Verlag möchte ich euch sehr empfehlen. Wir haben schon einiges daraus ausprobiert, was uns sehr viel Spaß gemacht hat.


Hier zum Beispiel ist die Linsensprengung zu sehen. Damit haben bereits Menschen in der Antike ganze Felsen in kleinere gesprengt. 


Die ganze Experimentiererei hat dazu geführt, daß ich wieder einmal an der Verbesserung meines Pappmachèbreis und einigem anderen weiter getüftelt habe. Dabei hat die Küche mitunter ausgesehen wie...  Manche Töpfe und Gerätschaften konnten erst nach mühevollem Reinigen wieder hergestellt werden. Diese ganze Phase hat mich mit einem Schmunzeln an einen beliebten Ausspruch meiner Mutter erinnert, die während ich in meiner Kindheit als Forscher mein Unwesen trieb, sprach: "Himmel, eines ist schon mal klar: wir werden nicht eines natürlichen Todes sterben ;-)..."


Nach reichlich Erholung zwischendurch haben wir auch wieder etwas auf- und umgeräumt. Insbesondere der Keller stand im Fokus. Da haben wir uns manches Mal gewundert, wer oder was zeitweilig mit uns unter einem Dach haust.


Man sollte öfter mal in diverse Ecken des Kellers schauen. Als mein Vater, der zeitlebens keinen Alkohol trinkt, mal wieder welchen geschenkt bekam, packte er alles in den hinterletzten Winkel des hinterletzten Raumes. Damals 12 Jahre alt, ist der Whisky nun fast 50 Jahre. Ein kleines Vermögen, wenn man bedenkt, daß das nicht die einzige Flasche war.


Wir haben wunderschöne Tage miteinander genossen. Insbesondere ich habe so viel geschlafen, wie schon seit bald einem Jahrzehnt nicht mehr. Das hat sooo gut getan. Was ich euch sonst noch sagen will: das vergangene Jahr mit euch hat mir viel Freude gemacht. Einige von euch habe ich besser kennen gelernt. Nicht nur euch, meinen Lesern, sage ich: "Danke!" Auch den  unzähligen anderen, deren Seiten ich immer mal wieder gerne aufsuche, gilt mein Dank. Ihr seid wirklich großartig! Wir lesen uns. Und, ach ja, ein frohes Neues auch...

Kommentare:

  1. Ach wie schön Dein Beitrag sich anhört! ich habe auch direkt die Innere Ruhe gespürt und die erholte Stimme gehört! Es ist doch eine wunderschöne Zeit und man ist traurig auf einer Seite, dass die nun durch ist aber auf der anderen Seite freue ich mich nun schon auf`s nächste Mal!
    Und ich danke Dir ganz Herzlich dieses Jahr in der Bloggerwelt kennengelernt zu haben. Es hat mir und macht mir auch immer noch hier von Dir zu lesen!
    Liebste Grüße,
    Dilek

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    1. Dilek, die Freude ist ganz auf meiner Seite. Ich hätte nicht zu hoffen gewagt, daß ich im vergangenen Jahr gleich dreien meiner Landsmänninnen durch diese Seite begegnen würde.

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  2. Dir auch ein gutes neues Jahr!
    Meine größter Schatz der Weihnachtszeit war auch mein herumgeschlepptes Schlafdefizit zu beseitigen und morgens nicht mit dem Wecker aufstehen zu müssen. Das ist so ein Segen.
    Experimente habe ich auch schon immer geliebt und der Sohnemann tut das auch.
    Den Whisky würde ich versteigern. ;-)

    Herzlich, Katja

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    1. Der Whisky ist normalerweise so garnicht unser Getränk. In diesem speziellen Fall haben wir allerdings eine Ausnahme gemacht. Eine Flasche wurde feierlich geöffne,t und mein Mann und ich tranken einpaar Schlucke . mit liebevollen Gedanken an meinen Vater. Bei unserem Konsumverhalten haben wir noch sicherlich sehr lange von dieser einen Flasche ;-). Den Rest kann man dann getrost verkaufen.

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  3. Auch dir ein Frohes neues und ganz liebe Grüße Galina.

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    1. Liebe Galina, an deine Worte denke ich oft, wenn ich Kater Mautz streichle. Er ist uns eine große Freude. Der Schlawiner.

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  4. Hallo Pünktchen, wie schön wieder von dir zu hören!!! Gut das du aus der Versenkung aufgetaucht bist, und gut das du dich vom bloggen bisschen erholt hast. Das mit dem Aufräumen kenne ich auch, wir haben unseren Dachboden (nun endlich nach 5 Jahren) verputzt, angemalt und den ganzen Krempel raus und wieder rein sortiert und ganz nebenbei so vieles weggeworfen - tat echt gut. Ich freue mich, auch in diesem Jahr, weitere Geschichten aus deinem Leben zu lesen und wünsche dir und deiner Familie ein wunderschönes neues Jahr. Selamlar.

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    1. Meine Liebe, ich bin froh, daß du so verständnisvoll bist, habe ich doch schon vor ca. drei Monaten angekündigt, über unsere Anfänge in Deutschland schreiben zu wollen. Leider habe ich nichts dazu, was ich mit einer lässigen Handbewegung aus einer Schublade hervor holen könnte. Und immer wieder gab es bisher anderes zu tun. Aber ich habe es nicht vergessen.

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  5. Oh, was bin ich froh, dass es dich noch gibt! ;-) Ohne Papatyam wäre die Blogger(innen)welt doch um einige ganz frische, kräftige Farbtupfer und um viel Humor, Begeisterungsfähigkeit und klaren Geist ärmer. Ansonsten: Whisky habe ich beim Ausräumen unseres alten Heizkellers leider nicht gefunden, aber solch einen vertrockneten Schrumpelfrosch hatte ich da auch schon in der Hand...

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    1. Liebe Brigitte, der Schrumpelfrosch ist das eine, aber es gibt auch noch anderes Getier, was undefinierbar ist. Sehr sehr merkwürdig. Irgendwann veröffentliche ich mal eine Serie aller Mumien...Dann dürfen alle mal raten.

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  6. "Papa komm raus" ist ein Supersatz, der in seinem Aufforderungscharakter eindeutig, in seiner Autorität stark und auf seinem Schreibuntergrund so rührend ist, dass die beiden ersten Punkte dadurch in ihrer Wirkung mindestens verdoppelt werden. Wunderbar!!
    Einmal hat unsere Enkelin zu meinem Mann gesagt" Opa, du bist ja ungeduldig!", einen Satz, den ich ihm , (mit anderer Namensgebung ) schon tausend mal gesagt hatte- aber diese eine- der saß. Und sitzt heute immer noch:-)
    Jedenfalls geht es spannend zu bei Euch. Habt es schön weiter!!
    Lisa

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    1. Ja, Kinder sind so klar und ehrlich. Mich hat das sehr berührt, und meinen Mann sofort dazu veranlaßt, sich den geliebten Söhnen zuzuwenden.

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  7. liebes pünktchen,
    fein, dass ihr es so gemütlich hattet! das buch klingt toll, werd's gleich einmal für den wirbelwind vormerken.
    ein frohes neues, dass es sich weiterhin so leicht anfühlt wie es auf den bildern den anschein hat!
    ich freu mich auf ein neues jahr auf deinem blog!
    herzliche grüße
    dania

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    1. Liebe Dania, das waren wirklich schöne Tage. So schön, daß wir es gemeinsam sehr genossen und ausgekostet haben. Wir hatten es aber auch bitter nötig. Das Buch werde ich demnächst noch ausführlicher vorstellen. Wir hatten und haben wirklich viel Freude daran.

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  8. Ich freue mich mit dir über die wohltuende Familienauszeit! Viel hast du offensichtlich erlebt, so dass dieser Post recht kurzweilig & interessant geworden ist. Ich freu mich auch auf deine weitere Präsenz in der Bloggerwelt...
    Ganz herzlich
    Astrid

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    1. Liebe Astrid, ich danke dir ganz besonders für all die Bestätigung und Motivation. Ich habe in meiner inneren Auseinandersetzung immer daran denken müssen.

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  9. So schön Dich wieder zu lesen, liebes Pünktchen! Wie ich sehe gab es eine ereignisreiche Zeit bei Euch.
    Ich freu mich einfach darauf auch im kommenden Jahr ein wenig mitzuerleben, wie die Jungs das Leben, im wahrsten Sinn, in den Griff kriegen.

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    1. Ja, liebe Beate. Auch wir sind gespannt. Denn wenn es etwas gibt, was das Leben in allen Facetten offenbart, dann ist es sicherlich das Zusammenleben mit Kindern.

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