22 Dezember 2013

"Güle güle kullan", oder das erste gemeinsame Werk


Sicherlich sind euch diese neongelben Sicherheitswesten für den Straßenverkehr bekannt, welche man den I-Dötzchen zur Einschulung von der Schule schenkt. So eins war hier für Sohn1  untragbar geworden, weil zu klein. Diese Taschen nutze ich in erster Linie, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, da man sie sehr gut quer um den Hals tragen kann, und während der Fahrt einem nichts von der Schulter rutscht. Leider hatte ich nur noch ein größeres Stück Stoff in schwarz übrig, was ich weniger passend finde für meine Fahrten durch die dunklere Jahreszeit. Da hatte der Sohn eine geniale Idee. Und die haben wir dann gemeinsam umgesetzt.


Und weil der Sohn gerade Symmetrie in der Schule durchgenommen hat, war das "Design" quasi vorbestimmt.


Am Ende, nach vielen vielen Stunden gemeinsamen Positionierens der ausgeschnittenen Stücke aus floreszierendem Stoff, haben die beiden ihr Werk fertig gestellt. Es hat viele kleine Fehler. Für mich jedoch ist es rundherum perfekt. Ich hätte es mir nicht besser und schöner wünschen können und werde die gemeinsam verbrachte Zeit darüber für immer in meinem Herzen und meiner Erinnerung bewahren... Und selbstverständlich werde ich es "lachend" und voller Stolz tragen.

20 Dezember 2013

Beschenkt


Wenn es hier gestrickte Socken gibt, dann bin ich es meist, die sie herstellt. Nun aber hat eine ältere Dame dieses Paar für mich gestrickt. Als Dankeschön für etwas, das ich ihr vor einiger Zeit geschenkt habe. Ich mag Erdfarben sehr. Die Socken passen wie angegossen, und ich finde sie einfach nur toll.

19 Dezember 2013

Nußbollen

 

Meine Leidenschaft für Kekse hält sich sehr in Grenzen. Erst seit ich Mutter bin backe ich welche. Einige wenige mag ich, so daß ich dann auch schon mal den ein oder anderen Keks esse. Das war's dann aber auch. Weihnachten werden auch hier Plätzchen gebacken. Da ich in einer Region der Türkei zur Welt kam, wo der Großteil der Nüsse weltweit herkommt, habe ich etliche Jahre meines Kinderlebens die frischesten Haselnüsse genossen. Und was uns allen sehr gut schmeckt, das sind diese Nußplätzchen.

 

Wenn meine Kinder sie machen, dann sind das keine kleinen, zarten, sondern gewaltige Kugeln, die wir hier guten Gewissens "Nußbollen" nennen. Wenn wir welche machen, dann nehmen wir gerne die doppelte und dreifache Teigmenge, damit es sich überhaupt lohnt. Denn auch wenn ich nur zwei, drei Stücke esse, unsere Nußbollen sind innerhalb weniger Tage weg.

Für alle, die auch so gerne Haselnüsse essen und ihr umwerfendes Aroma lieben, kommt hier das Rezept:

200 g Butter
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g Stärkemehl
150 g Weizenmehl

Alle Zutaten miteinander vermengen. Danach sollte der Teig für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank. Das dauert uns viel zu lange, also packen wir den Teig für ca. 15 Minuten in das Gefrierfach. Geht wunderbar schnell und funktioniert auch. Daraus kleine Kugeln formen und bei 180°C Ober/Unterhitze für 15 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und auf dem Blech abkühlen lassen, weil sie warm noch sehr leicht auseinanderbröseln. Guten Appetit!




17 Dezember 2013

Alle alle...

 

Es soll ja Menschen geben, die bevorzugen die eher "breiige" Konsistenz ihrer Nahrung. Ich liebe es zu beißen und zu kauen. Genau das konnte ich bei einer inzwischen leeren Tüte mit selbst gebrannten Mandeln praktizieren.

Zwei Tüten Mandeln in einer Pfanne mit Puderzucker bestäuben (ich nehme immer eher weniger als mehr Zucker. Immer wieder die Mandeln in der heißen Pfanne rühren. Nach und nach etwas Wasser dazu geben, so daß alles einmal gut durchnäßt ist, aber nicht unter Wasser steht.

Wenn die Flüssigkeit restlos verdampft ist und alles an den Mandeln anhaftet, diese auf Backpapier schütten und sie voneinander getrennt abkühlen lassen. Bei uns war diese Menge in Nullkommanichts weg. Alle alle!



13 Dezember 2013

Tasche mit Landschaft

  
Vor längerer Zeit entstanden. Nicht, daß irgendwer meint, ich käme zur Zeit nochmal an die Nähmaschine :-)...

10 Dezember 2013

Geordnet

Viele Stunden habe ich über annähernd 300 Posts gesessen und versucht sie einigermaßen zu ordnen. Das hätte ich schon viel eher machen sollen, habe mich aber stets davor gedrückt, mich mit Blogger-Einstellungen befassen zu müssen. Ich hoffe, daß es euch das Zurechtfinden auf meiner Seite erleichtert. Und was ich noch anmerken wollte: man darf auch längst Vergangenes kommentieren ... Viel Spaß!

09 Dezember 2013

Kinderkunst


Ich liebe Kunst. Am allerliebsten habe ich Kinderkunst.  Kinder sind von Natur aus neugierig. Es ist mir wichtig, ihren inneren Willen und die natürliche Bagabung zu fördern, indem sie reichlich Gelegenheit bekommen, sich mannigfaltig auszuprobieren. Wenn die Söhne sich schöpferisch ausleben möchten, dann lacht mein Herz. Aussortierter Kleidung entnehme ich oft verwertbare Reststücke. Damit können die Kinder mit geringem Kostenaufwand die tollsten Kunstwerke herstellen. Vorlagen dürfen genutzt werden, aber sehr viel erfüllender ist es, sie nach ihrer eigenen Phantasie die schönsten Dinge herstellen zu lassen. Das macht nicht nur Spaß, ganz nebenbei wird Fingerfertigkeit geübt, und der  Einfallsreichtum gefördert.


Das hat Sohn2 nach intensiven zwei Tagen an der Nähmaschine (die hier übrigens selten weggeräumt wird) gefertigt. Ich mußte nur helfen, wenn der Faden abgerissen, der Unterfaden alle war, und die Nadel mal abbrach... Aber bald schaffen sie auch das alleine...

06 Dezember 2013

Sturmfrei


Für alle, die nachgefragt haben: Uns geht es gut! Gestern abend war es hier ziemlich heftig und ungemütlich. Immer wieder hörten wir Ziegel krachend zu Boden gehen (zur Abwechslung sind unsere mal dran geblieben. Den Dachdecker hatten wir zuletzt gebeten, die zu erneuernden Ziegel zu klammern. Scheint geholfen zu haben). Warum auch immer, kam mir Xaver nicht ganz so schlimm vor, wie einst Christian. Das mag daran gelegen haben, daß ich meine Kinder bei mir hatte. Die Schulen wurden geschlossen. Wir haben ab Mittwoch das Haus nicht mehr verlassen und nur noch über Nachrichten verfolgt, was da los war im Norden.

Während sich die Jungs Sorgen machten, ob's der Nikolaus bei diesen erschwerten Wetterbedingungen überhaupt  schaffen kann, Stiefel zu füllen... gab's heute morgen Freudengeschrei. Auf den Nikolaus ist eben Verlaß ;-).

Erst heute im Laufe des Nachmittags haben wir bei Blitz, Donner, Hagel- und Schneeschauern mal kurz die Nase rausgestreckt. Weiter aber nicht. Sogar der Kater war einige Male nur für wenige Minuten Draußen, um sich mal die Beine zu vertreten.

  

Was macht man, wenn man unfreiwillig dazu verdonnert ist, Zuhause zu bleiben?... Man erinnert sich an die superleckeren Plätzchen von der Weihnachtsfeier der diesjährigen Erstkläßler und backt diese auch Zuhause.

 
Engelsaugen - sehr lecker! (Obwohl ich so garkein Fan von Plätzchen bin. Aber hier habe ich auch mal eine kleine Ausnahme gemacht). Unsere zu flüssig geratene Erdbeermarmelade war dafür genau richtig. Morgen werden noch mehr davon gebacken.

 

Reißzahn, Glupschauge, Brettfuß... (nur um hier mal einige seiner vielen Namen aufzuführen, die die Jungs unserem Mautz gegeben haben),  geliebtes Plüschtier... keine Ahnung, wie er das angestellt hat, aber er hat unsere schöne Weihnachtsdeko komplett vom Fenster runtergeholt. Und nachdem er heute draußen auch noch von seinem Bruder vermöbelt wurde, gab's natürlich noch mehr Streicheleinheiten als sonst.

 
Fenster noch mal neu geschmückt. Nicht mehr ganz so schön, aber immerhin. Und meine Kamera habe ich seit Mittwochabend auch schon wieder zurück. Draußen pfeifft Xaver immer noch deutlich hörbar um's Haus, aber das Schlimmste haben wir hier hinter uns.



04 Dezember 2013

Ungebetene Gäste

Orkan Christian war erst da. Nun ist Xaver im Anmarsch. Wir werden wieder schwer gerupft werden. Soviel steht fest. Diesmal nicht nur 2,5 Stunden (die haben schon gereicht), sondern 24. Diesbezüglich gibt es bis Morgen noch einiges zu tun. Daumen drücken!

02 Dezember 2013

Adventsdeko aus Kinderhand - selbst gemacht von A bis Z

 

Das Gute an einer Baustelle ist, daß dort immer wieder ordentlich Dreck anfällt, und somit die Hemmschwelle gering ist, neuen Dreck zuzulassen. Ihr erinnert euch noch an diese Aktion? Einige der Stöcke wurden beschnitzt (als Würstchenspieß für die kommende Grillsaison), andere wurden dann noch schön glatt geschliffen (das gibt seeeehr viel Staub). Dort hinein wurden Löcher gebohrt und Sterne dran gehängt, die wir zuvor gebastelt hatten. Das ganze garniert mit einer Lichterkette hängt nun an einem der Fenster und sieht richtig gut aus. Leider kann ich derzeit keine Fotos präsentieren, da meine Kamera sich zum zweiten Mal in der Reparatur befindet. Ein Produktionsfehler, der in der Folge noch kaputter repariert wurde. Zum Schluß gab das Gerät nur noch laute Motorgeräusche von sich und fokussierte nicht mehr. Ich bin auf Entzug, wie man sich denken kann, und schöpfe hier zur Zeit aus meinem Fotofundus des vergangenen Monats.