12 November 2013

Im Hier und Jetzt


Novemberwetter. Es ist lausig kalt, immer wieder eisig windig und regnerisch. Da ziehen wir uns gerne zurück in unser Haus. Es wird gebastelt und gemalt, viel gelesen und spielerisch für die Schule gelernt.


Nach und nach entstehen die ersten Sterne aus feinem, schwerem Zeichenpapier (200g/qm). Bemalt wurden sie mit leuchtender Acrylfarbe.


Sobald es eine Regenpause gibt, gehen wir raus: die Nachwehen von "Christian" bestaunen. Alle paar Meter Sägemehl, wo Bäume gefällt worden waren. Erst einmal wurde das Dringlichste gemacht. Es gibt noch unendlich viel zu tun.


Sehr weit kommt man nicht, denn überall versperren umgestürzte Bäume unsere alten Wege.


Ganze Landstriche haben ihr Gesicht verändert. Ist das noch unser Wald?...


Mit einer kräftigen Astschere haben wir lange Stecken der umgelegten Bäume abgeschnitten. Tapfer wurde das schwere Gut nach Hause geschleppt.


Der eine trug, der andere zog sein Sammelgut hinter sich her.


Letzte Souveniers von Bäumen, die es nun nicht mehr gibt. So schade ist das.

 

Auf der Baustelle wurde fleißig geschnitzt.


   Stundenlang. Und sonst so?...


Dem Kater Asyl gewährt, damit er sich drinnen aufwärmen darf. Er hat nun mehrere bevorzugte Lieblingsplätze in unserem Wohnzimmer. Zwar zahlen einzelne Familienmitglieder einen hohen Preis für seine Anwesenheit mit anhaltenden Niesattacken, Triefnasen und geschwollenem Hals,


aber wer kann bei diesem Anblick schon widerstehen?! Seufz...


Kommentare:

  1. Eure bunte Sterne sind wunderschön. Über die Fellnasengeschichte muss ich lachen. Bei uns hielt er so ähnlich sehr langsam Einzug auf bestimmte Plätze. Jetzt kommen gerade wieder andere dazu, weil bei Nachbarn im Frühjahr drei Hunde eingezogen sind, die meistens frei herum laufen. Andere Nachbarn haben von drei Hunden nur noch zwei. Die sind wenigstens (meistens) hinter einem Zaun. Das ist einfach zu viel für so eine Fellnase (und wegen der Lautstärke auch für mich). Da kann der Schlafplatz nicht hoch genug sein. Was ist eigentlich mit der anderen Katze/Kater?
    Vielleicht löst sich das Allergie-Problem mit der Zeit. Ich habe davon gehört, dass es passieren kann - mit Katze.
    Ich dachte übrigens erst, es liegt bei euch schon der erste Schnee, etwas verweht. Ich habe nicht richtig geguckt. Die Katerfotos lassen Katzenliebhaber nur so dahin schmelzen.

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    1. Der Bruder von Mautz ist meist bei seinen Besitzern im Haus. Die Brüder zoffen sich. Mautz ist der Unterlegene. Warum auch immer, muß er draußen nächtigen. Bei der Eiseskälte... Wir können das schwer aushalten. Darum darf er ab und an rein, wenn er klatschnaß und halb erfroren ist.

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    2. Er wird euch ewig dankbar sein und euch mit seiner Anwesenheit erfreuen.

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    3. Gerade hat er total heiser gerufen. Er war wirklich durchnässt - und Katzen mögen es doch nicht nass, oder? Nach einer Begrüßungsschmuseeinheit macht er nun wieder ein Schläfchen. Der Arme.

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    4. Die meisten eher nicht, auch nicht kalt. Obwohl es auch Katzen geben soll, die freiwillig baden gehen. Aber das ist dann sicher etwas anderes, als unfreiwillig nass und oder kalt.

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  2. Bei Naturgewalten ist man als Mensch machtlos. Die armen schönen Bäume, da tut einem der Herz weh.
    Übrigens gefallen mir die Sterne von deinen Buben sehr :-)

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    1. Anleitung zu den Sternen gibt's im Internet unzählige. Einfach "Sterne basteln" eingeben und auf Bilder von irgendwelchen Sternen klicken, die einem auf Anhieb gefallen. Beim Falten mußten wir allerdings ein Falzbein nutzen. Mit dem Fingernagel hätten wir bei der Papierstärke sonst Probleme bekommen.

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    2. ...huch, soll natürlich das Herz heißen. Deutsche Sprache schwere Sprache...

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    3. Wer könnte das besser wissen, als wir?! ;-)...

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  3. Sehr schöne Bilder! Und eure Sterne gefallen mir sooooo gut! Solche stehen schon lange auf meiner To do-Liste, jetzt bekomme ich gerade wieder Lust drauf:-) Wo hängt ihr sie auf?
    Ganz liebe Grüße,
    Gina

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    1. Ha, liebe Gina! Da sachste was. Die Sterne werden an einem der geschnitzten Äste aufgehangen. Wir haben da etliche Löcher in die Äste gebohrt. Und der Ast kommt dann an irgendein Fenster. Da hat man Ästeschnitzerei, Sternemaleri wie Falterei schön miteinander verquickt. Und die Kinder haben das Gefühl alles von A bis Z selbst gemacht zu haben - haben sie ja letztlich auch. Mama durfte nur hier und da mal assistieren - wie immer eigentlich ;-)...

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  4. Ich liebe diese Sterne von Kindesbeinen an. Eure haben besonders schöne Farben. Und toll, dass du die Jungen schnitzen lässt. Das gibt ihnen ganz viel Selbstvertrauen ( hab ich IMMER erlebt, wenn ich mit Kindern geschnitzt habe ) und sie sind stolz auf sich. Leider sind viele Eltern heutzutage superängstlich...
    Hehe jetzt trotz Regen zum Martinszug vom kleinen M.
    LG Astrid

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    1. Ja, Kinder können viel, so man sie denn läßt. Die richtig scharfen Schnitzmesser haben sie bereits seitdem sie fünf Jahre sind. Wir haben es ihnen mal in Ruhe gezeigt und seither hat sich nie ein Kind verletzt. Sie halten sich an die Regeln, laufen nicht mit den Messern umher, wissen, wie sie damit umzugehen haben. Und sollte doch mal ein Malheur passieren, dann lernen sie, daß es verdammt weh tut, wenn man unachtsam ist.

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  5. Eine Freude ist es bei Euren Unternehmungen "dabei zu sein". Da kommt wirklich nichts zu kurz.

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    1. Ja, an Ideen mangelt es selten. Und ich würde mich ehrlich freuen, wenn es den einen oder anderen anregt, auch dieses oder jenes mit seinen Kindern zu tun. Diese Zeit ist so kostbar und verfliegt im Nu. Da fällt es mir nicht schwer, die Wäscheberge bis zum Abend stehen zu lassen, um mit den Jungs loszuziehen.

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