02 Mai 2013

Paper Potter

 

Seit einigen Tagen hat ein Paper-Potter Einzug in unsere heiligen Hallen gehalten. Eben erst im Internet entdeckt,  wußte ich sofort, daß das etwas für die kleinen Herren ist. 


Seit einiger Zeit explodiert das Saatgut auf der Fensterbank. Wohin damit,  wenn man nicht hunderte von zusätzlichen Töpfchen aufstellen möchte?! Wenn wir aussäen, dann denke ich jedes Mal, daß viel zu wenig Samenkörner in den jeweiligen Tütchen ist und begehe jedes mal den selben Fehler, alles auszusäen. Sobald das Saatgut anfängt zu explodieren, fange ich an zu verzweifeln. Das Pikieren ist eine sehr aufwendige Geschichte, die Ausdauer der kleinen Herren begrenzt, und ich habe diese Tätigkeit irgendwann komplett alleine an der Backe.

 

Übrigens haben wir ziemlich bald Tageszeitungen von den Nachbarn verwurstet. (Da wir selbst ausschließlich online lesen,  haben wir wenig Altpapier im Haus). Die Werbeprospekte eignen sich weniger als Aussaattöpfchen. Am liebsten sind mir aber immer noch die Eierkartons, die man hervorragend dazu benutzen kann, um Saatgut keimen zu lassen. Und diese kann man dann auch gut mit in's Erdreich geben.  Getreu dem Motto: "Nur die Harten kommen in den Garten!", sind viele Pflänzchen in den Garten gewandert. Mal sehen, ob und was alles durchkommen wird - denn hier ist es immer noch mehr als frisch.


Kommentare:

  1. Das Dingens hab ich auch schon gesehen, ich glaube im Waschbär-Katalog. Es scheint gut zu funktionieren! Bei mir gibts dieses Jahr leider gar nichts Selbstgezogenes, das ist mit Umzug vor der Nase nicht machbar. Ich kaufe eben Ende Mai Pflänzchen beim Gärtner, damit im neuen Garten gleich was wächst (außer Kartoffeln, womit ich die Hälfte der Fläche schon gefüllt habe).
    Alles Gute und baldige warme Mailüftchen auch im hohen Norden!
    Brigitte

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  2. Das sieht nach großem Spaß aus. Übrigens habe ich letztes Jahr in Antakya in einer Gärtnerei auch Zeitungstöpfchen gesehen. wär mal interessant, was die für eine Technik haben, sie herzustellen.
    Ich hoffe, bei Euch wird es bald wärmer. Genieß das Blühen und Summen! Wenn auch im dicken Pullover.
    Liebe Grüße
    Lisa

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  3. Mensch, ich habe den auch herumstehen und ihn wieder nicht benutzt, weil ich diese Kokosquelltöpfchen genommen habe. Vielleicht nächstes Jahr, es scheint ja doch sehr einfach zu sein.
    VG
    Elke

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  4. jawoll nur die harten kommen in den garten, da gilt nicht nur bei pflanzen, sondern auch bei menschen. ich bin so ein stehaufmännchen und bin froh, dass ich immer wieder aufstehen kann.

    so, die idee mit den töpfchen gefällt mir. endlich komme ich mal dazu, bei dir zu kommentieren.

    einen schönen abend und einen lieben gruß
    eva-maria

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  5. eine gute Idee, ich wünsche Dir viel Gärtnerglück
    Elisabeth

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  6. Ich gestehe: ich bin eine ultrafaule Gärtnerin. Ausgesät wird bei mir nur direkt dorthin, wo es später wachsen soll. Wer das nicht schafft, der hat Pech gehabt. Den Paper Potter finde ich eine gute Idee, aber das ist mir schon ein Schritt zuviel, zumal ich gar nicht wüsste wohin mit den pikierten Keimlingen. Also alles verstreuen und dann mal sehen, das draus wird. Aber ich habe ja auch keine Möglichkeit für Gemüse, da würde ich es dann wohl auch machen. :-)
    Was habt Ihr ausgesät? Gurken? Zucchini?

    Herzlich, Katja

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    1. Ich muß gestehen, daß ich am liebsten auch alles direkt in's Beet aussäe. Aber sooo viel Platz haben wir da auch nicht mehr, ist doch alles recht dicht bewachsen hier. In der Hauptsache ziehen wir dieses Jahr einige Kräuter, zwei Sorten Kürbisse, Sonnenblumen, Radieschen, Monatserdbeeren, einige Blühpflanzen...

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