24 April 2013

Mittendrin


Mit den ersten Tieren in meinem Leben kam ich bei meiner babaanne Leyla in Berührung. Es gab etliche Nutztiere, Katzen, Hunde - auch schon mal ungebetene Gäste wie Wildschweine, Füchse oder Bären aus den Bergen. Später in Deutschland besaß ich drei Wellensittiche (die flogen stets frei umher, kackten alles voll, waren dafür echte Familienmitglieder und sehr zutraulich), und ein Zwergkaninchen, welches meine Mutter einbehielt, als ich auszog ;-)... Sie schaffte es tatsächlich, daß "Pamuk" (Wattebäuschchen) in eine mit Streu ausgelegte Jaffakiste ging, wann immer er pieseln, oder ein größeres Geschäft verrichten mußte. Mit Käfighaltung standen wir alle auf Kriegsfuß. Wann immer ein Tier starb, gab es große Trauer.

Immer schon hatte ich meine Probleme mit Tieren im Zoo. Das ging mir unter die Haut, sie so eingesperrt zu sehen - egal, wie vermeintlich gut ihre Lebensumstände waren. Allein der Eisbär im Kölner Zoo konnte mich in Depressionen stürzen. Er hatte schon lange Hospitalismus, machte stets die gleichen Paar Schritte auf seinem künstlichen Eisberg und sah furchtbar traurig aus. So stand lange für mich fest, daß es in meinem weiteren Leben keine Haustiere mehr für mich geben würde. 

Hier leben wir inmitten der Natur. Wenn der Winter sehr hart wird, dann stehen schon mal die Rehe aus dem Wald in unserem Vorgarten. Ansonsten tummelt sich gerne "Sid"(ein halbes Jahr später schon wird er von uns den Namen "Mautz" erhalten), einer der beiden Nachbarskater in unserem Garten herum. Hier fläzt er sich gerne rum, sonnt sich - warum auch immer, verrichtet er dafür in allen anderen Gärten sein großes Geschäft. Es gibt reichlich Tiere hier - draußen, in Freiheit. Und wir freuen uns, sie zu sehen, wenn sie uns einen Besuch abstatten.








Kommentare:

  1. Wie toll ist es für Kinder, wenn sie in so einer Umgebung aufwachsen dürfen! Ich könnte mir absolut nicht vorstellen, mitten in einer Großstadt zu leben. Schon gar nicht mit Kindern.

    Das mit den Rehen im Garten kennen wir - allerdings kommen sie auch im Frühling und leider mögen sie frische Tulpen... Also abends Gartentor schließen ;-) Die Nachbarskatze heißt hier Rambo und sonnt sich besonders gern auf der Sandkastenabdeckung.

    Bestimmt genießt ihr auch den Frühling - endlich wieder raus :-)

    Liebe Grüße,
    Karen

    PS: Wie passend, wenn die Spam-Abfrage dann SPRING heißt :-)

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    1. Hallo liebe Karen, ja die Umgebung ist sehr wohltuend - nicht nur für Kinder. Solange die Sonne immer mal wieder scheint, geht es mir gut. Jenseits der 10°C haben wir's bislang nicht oft geschafft. Aber es wird, es wird...

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  2. Ach, was für schöne Vogelbilder!

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    1. Ich wünschte, ich hätte die Kamera immer unten gehabt: denn es gibt noch etliche andere Vogelarten, die sich hier täglich blicken lassen. Wirklich ein Schauspiel, sie alle zu beobachten.

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  3. Schöne Fotos, die du gemacht hast. Welcher Vogel ist denn der rote? So einen habe ich bei uns noch nie gesehen. Liebe Grüße, nik

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    1. Haha, jetzt muß ich lachen. Die Frage, welcher Vogel der Rote sei, habe ich vor ca. einem Jahr auch mal hier gestellt. Eine nette Blogleserin klärte mich damals auf: Es ist der Dompfaff. Auch Gimpel genannt. Seitdem weiß ich's ;-). Bloglesen bildet ;-)!

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  4. Nachdem wir letzte Woche unseren alten Kater beerdigen mussten habe ich erstmal genug von Haustieren und dem Abschiednehmen. Jetzt freue ich mich die nächste Zeit an den Vögeln im Hof, bis sich Sohnemann dann doch irgendwann damit durchsetzen wird, dass er unbedingt wieder eine Katze haben will... ;-)

    Herzlich, Katja

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    1. Da hier reichlich Allergiker unter diesem Dach leben erübrigt sich bei uns die Anschaffung von Haustieren bereits im Vorfeld. Aber ehrlich: wenn ein Tier so lange wie Euer Homer bei einem lebt, da kann es am Ende nur gebrochene Herzen geben. Mir graust davor.

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  5. Die Katze ist ja wunderschön und du hast auch wunderschöne Tierbilder.
    Aber ich bin auch lieber die Oma zum betreuen der Katzen meines Sohnes, wenn er in Urlaub ist.

    LG Eva

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    1. Ja, wir genießen die Tiere, obwohl wir sie nicht besitzen. Sie zaubern uns Tag für Tag ein Lächeln in's Gesicht.

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