20 Januar 2013

Island speed


Seit Donnerstag, nach meiner letzten Rodelfahrt, bin ich gezwungenermaßen auf den Nullpunkt runter gefahren. Nichts geht mehr! Der Ballonfuß mit Ballonbein gehört mir. OP ist erfolgt, ich bin verplattet und vernagelt. Jetzt darf sich nichts entzünden. Und mit Glück geht's ab Dienstag wieder nach Hause. Gestern und heute war ich schon mit Gehhilfe unterwegs - meine größte Motivation dabei war, der Bettpfanne zu entgehen. Meine Menschenwürde ist mir ungeheuer wichtig. Worüber ich mich immer wundere ist, warum man am ersten Tag fast heroinähnliche Substanzen verabreicht bekommt - und am Folgetag, wenn man vor Schmerzen fast ohnmächtig wird, sie auf bitten und betteln nur "Smarties" verteilen.

Kommentare:

  1. Anonym20.1.13

    Oh, ich wünsche gute Besserung. Vielleicht doch gut, dass ich aufgrund eines grippalen Infekts das Heim hüten muss und nicht Rodeln kann ;-)
    M.

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  2. Danke vielmals! Sowas kann man genauso gut gebrauchen, wie ein Tatoo im Gesicht. Grmpf.

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  3. Oh, das sieht aber übel aus. Ich habe schon an dich gedacht. Nun so etwas. Gut, dass du versorgt bist, ich hoffe auch mit den Schmerzen ist es inzwischen etwas besser. Wo sind die Kinder, sind sie auch versorgt? Wie hast du das nur gemacht?
    Dann drücke ich dir die Daumen, dass du morgen nach Hause kannst. Gute Gesundung für dein Bein und deinen Fuß. In Gedanken bin ich bei dir.
    Ganz liebe Grüße
    Roswitha

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  4. Wie ich das gemacht habe: Rodelunfall! Ich bekomme noch immer Opiate - anders war's nicht auszuhalten. Aber es geht stetig bergauf. Hier bin ich natürlich bestens versorgt. Noch steht nicht fest, ob ich morgen raus kann. Vorhin war ich erstmals auf Krücken unterwegs, schweißgebadet nach wenigen Metern - hab ja riesigen Respekt vor den Dingern. Mein Mann kümmert sich noch um unsere Süßen, aber er muß natürlich baldmöglichst wieder an die Arbeit. Und wieder gibt es unendlich viel Bürokratiekram zu regeln. Wird schon werden irgendwie.

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    1. Ja, ja Rodelunfall, habe ich gelesen, bist du zu wild gefahren? Dann mach schön langsam mit den Krücken. Es nützt ja nichts, wenn du dir noch die Nase stößt;-)
      Bist du wegen den Opiaten nicht immer ein bisschen high? Ich habe das bei einer Entbindung bekommen für eine Verschnaufpause. Man oh man, da habe ich ein Zeug erzählt.
      Doch ist ja besser als unerträgliche Schmerzen an deinem Bein.
      Dann schlaf gut diese Nacht.

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    2. Wie gesagt: gibt seit längerem nur noch "Smarties". Aber es wird täglich einwenig besser - rede ich mir ein ;-).

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  5. Ach, Du Arme! Da wünsche ich Dir aber gute Besserung!!! Heile heile Segen, sieben Tag Schneeregen, sieben Tage Sonnenschein, dann wirds wieder besser sein.
    Beste Grüße
    Lisa

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  6. Oooh, gute und baldige Besserung, liebe(s) Pünktchen! Ich wünsche Dir, dass Du bald nach Hause kannst, Dir jedoch die nötige Schonung zuteil wird, alles wieder gut verheilt, die Schmerzen erträglich werden und bleiben, eine gute Nachbehandlung erfolgt ...und Dir einfach alles Liebe, gute Nerven, Geduld und eine virtuelle Umarmung, Martina :-)

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    1. Vielen Dank, liebe Martina! Unkraut vergeht nicht. Bin zuversichtlich.

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  7. Du Ärmste, ich kann gut verstehen, dass dir das Rodelpistenbild nicht so zugesagt hat. Ich wünsche dir, dass du das Beste aus dieser Situation machst. Ich hoffe, dass dieser Kommentar bei dir ankommt, denn ich konnte die ganzen letzten Tage bei dir nicht kommentieren (warum auch immer, die Technik ist eben auch angreifbar).
    Also, liebes Pünktchen, gute Besserung!
    Sabine

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    1. Was ich mir eingehandelt habe, ist leider eine ziemlich langwierige Geschichte. Da habe ich noch längere Zeit davon. That's life! Das Leben ist nicht ungefährlich. Ich hoffe sehr, daß alles wieder gut wird.

      Das ist ja sehr merkwürdig und auch schade, wenn noch andere das Problem gehabt haben sollten, nicht kommentieren zu können. Vielen Dank für Deine guten Wünsche und Deine Rückmeldung.

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