13 August 2012

Geld stinkt nicht!


Seit Jahren leere ich regelmäßig mein Portomonaie aus, und befreie es vom läßtigen Rotgeld, welches sich innerhalb kürzester Zeit darin ansammelt. Die kleinen Herren sahen das irgendwann, und stopften alles Geld, was sie jemals bekommen haben, in ihre Sparschweine oder Geld-Kassetten. Letztere waren den Scheinen vorbehalten. Die auf dem obigen Foto händigten sie mir stolz und voller Vertrauen aus. 

Nach dem heutigen Tag weiß ich eines: Dagobert Duck, dem ja gerne nachgesagt wird, er würde leidenschaftlich gerne sein Geld zählen,  ist ein bedauernswertes Wesen. Wie schwer man an der Last des Geldes trägt, das habe ich heute selbst erfahren. 

Nachdem ich diverse Geldinstitute aufsuchte, um den ca. 10 kg schweren Haufen Moneten in einem Plastikbottich in handliche Scheine umzuwandeln, war ich bitter enttäuscht. Stets besaß das Institut keinen modernen "Rüttler", wo man das Kleingeld rein tut, und wie aus Zauberhand liegt alles sortiert vor. Zudem hätten vorab reichlich Formalitäten erledigt werden müssen, so daß ich gänzlich die Lust verlor. 

Ich beschloß die Sache auf die herkömmliche Art abzuwickeln: ließ mir reichlich Papierchen mitgeben und sortierte und rollte zu Hause stundenlang 1 Cent, 2 Cent, 5 Cent, 10 Cent, 20 Cent, 50,-Cent, sowie 1,-Euro und 2,-Euro-Stücke. Herrje, ich fühle meine Fingerkuppen kaum.

Im Laufe der Jahre ist eine nicht zu verachtende Summe zusammen gekommen. Ich war ganz überrascht. Die kleinen Herren sind voller Freude, denn ihre Sparbücher werden ordentlich gefüttert werden. Und ich finde bestimmt auch noch was, worin es sich zu investieren lohnt ;-)...


Eines habe ich heute begriffen, und so möchte ich die Weisheit um einen kleinen Zusatz erweitern: "Geld stinkt nicht. Aber es ist saudreckig!"

1 Kommentar:

  1. Ja, ja, bei manchen Arbeiten macht man sich die Finger schmutzig;-)

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