06 August 2012

Adieu, Sommer 2012!

Kalendarisch betrachtet können wir in ziemlich genau einer Woche die Gartenmöbel wieder bis nächstes Jahr weg räumen. In unserer Region ist dann der Sommer vorbei. Wobei man sich natürlich fragen könnte, wie etwas vorbei sein kann, was noch garnicht richtig da war. Unser Eßkastanienbaum trägt sichtbar seine Fruchtansätze. Wir sind sehr gespannt, ob sich etwas damit anfangen läßt. Denn die zu erwartenden Erträge sind dieses Jahr mehr als mau. Wie sollte das auch gehen, wo die Sonne so selten Gast war und sich eher so benommen hat wie ein flüchtiger Bekannter.


Hier und da gibt es vereinzelte Blüten noch, die mich aufmerken lassen. Gefühlsmäßig bin ich irgendwo Mitte Mai  hängen geblieben.


Im Gegensatz zu den Nacktschnecken mag ich die Weinbergschnecken sehr. Wann immer ich welche sehe, nehme ich mir etwas Zeit, um sie mit meinen neugierigen Blicken ein Stückchen ihres Weges zu begleiten.


Erdbeeren - dieses Jahr gab es, wenn überhaupt  - nur eine handvoll aus unserem Garten. Dafür gab es reichlich Erdbeeren vom Erdbeerfeld. Und Erdbeermarmelade haben wir reichlich ;-).

Gerade fangen die Blaubeeren an zu reifen. Aber durch emsige kleine Hände, die die wenigen Sträucher beständig abernten bleibt nur wenig, um daraus etwas zuzubereiten. 


Worauf wir sehnsüchtig warten sind diese köstlichen Äpfel aus unserem Garten. Immer wieder ist es eine besondere Freude - ob nun viel oder wenig - die Früchte aus dem eigenen Garten zu ernten. Das macht glücklich und tut so gut. Wenn ich ernte, bin ich voller Demut und Dankbarkeit.


Und sonst so? Wir haben das Skateboard-Fahren geübt. Glücklicherweise ohne größere Blessuren. Es ist schön, wieder Dinge zu tun, die wir das letzte Mal vor einer gefühlten Ewigkeit gemacht haben. Ja, wir waren auch mal wild und unerschrocken ;-).



Regelmäßig üben wir für den Ernstfall, der hoffentlich nie eintreten möge. Unvorhergesehenes passiert! Daher ist es uns sehr wichtig, daß auch unsere verhältnismäßig kleinen Kinder wissen, was zu tun ist. Und ich bin wie so meist überrascht, wie gut sie alles verinnerlichen. Das löst meine Sorgen nicht völlig auf, aber es beruhigt doch ungemein. 

Kommentare:

  1. Wie lustig, am Samstag habe ich ähnliche Fotos mit Feuerlöscher gemacht. Bei uns wurden sie kürzlich ausgetauscht und wir haben es dann unseren Kindern gezeigt wie es geht. Heimlich sollte es sein, denn eigentlich ist es wohl verboten. Es staubte aber sehr. Wir hatten trotzdem unseren Spaß. Was bei uns natürlich auch einen ernsten Hintergrund hat.
    Nachdem wir letztes Jahr so eine Mega-Ernte hatten von Äpfeln, Pflaumen, Kirschen, Brombeeren, ist es dieses Jahr einiges weniger. Doch bin ich nicht traurig, da anderes im Moment wichtiger ist.
    Hier hängen wir im Moment was durch, der Montag zeigt sich derzeit als Absagentag :-(
    Liebe Grüße, Roswitha.

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  2. Wir haben hier auch Feuerlöscher (Vorschrift für landwirtschaftliche Gebäude etc.), aber ganz ehrlich hab ich das letzte Mal einen ausprobiert... puh! Es wäre gar nicht schlecht, das wirklich mal für den Ernstfall zu üben!!! Danke fürs Erinnern - man weiß wirklich nie, ob nicht doch was passiert.
    Alles Liebe. maria

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  3. Bei uns sind die Heidelbeeren auf wundersame Weise von einem auf den andern Tag verschwunden, da waren die kleinen Hände wohl auch im Spiel. (Allerdings die vom Besuch der Nachbarn) Nur gut, daß ich noch welche vom letzten Sommer eingefroren hatte, sonst wär aus dem Datschi nichts geworden und wir hatten uns schon so darauf gefreut.
    Herrliche Bilder aus deinem Garten sind das, ich hoffe aber sehr, daß der Sommer doch noch ein Weilchen anhält. Bin noch nicht in Herbststimmung. Obwohl der natürlich auch seine herrlichen Seiten hat.
    Mit liebem Gruß,
    Suzi

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  4. Das letzte Bild ist ein wichtiger Anstoß. Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, werde ich aber jetzt intensiv tun! Danke dafür!

    Liebste Grüße, Sindy

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