15 Juni 2012

Sony DSC-HX20V



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Ich gebe zu, daß ich einen hohen Verschleiß an Fotoapparaten habe. Das liegt nicht daran, daß ich nicht gut mit ihnen umginge (böse Zungen behaupten das), sondern daß ich sie ständig bei mir und im Gebrauch habe. Meine erste Kamera bekam ich mit ungefähr zehn Jahren. So ein Ritsch-Ratsch-Modell. Mit siebzehn Jahren bekam ich dann zum Geburtstag eine gebrauchte Spiegelreflex der Marke Ricoh mit drei Wechselobjektiven. Das kam für mich einer Offenbarung gleich. Die hatte ich ziemlich genau fünfzehn Jahre. Mein ganzes Taschengeld, alles was ich in den Ferien verdiente (und das war nicht wenig), floß auf direktem Wege in die Dunkelkammer. Dann folgte eine analoge Profi-Kamera von Nikon - das letzte Geschenk meiner Mutter an mich. Die habe ich noch immer, halte sie in Ehren, fotografiere aber seltener damit. Später folgten Digitalkameras ausschließlich von Sony. Ich war den Umgang mit den Kameras gewohnt und fand ihre Handhabung von daher schon sehr simpel. Zu Anfang habe ich tatsächlich die komplette Bedienungsanleitung studiert. Bei jeder weiteren Kamera waren ganz ähnliche Funktionen vorhanden, oder das Neue war selbsterklärend. Was ich wirklich wunderbar finde an diesem Modell ist neben einigen anderen Dingen die Serienintervallaufname, die hochauflösende Panoramafunktion, daß man viel auch selbst einstellen kann (oder alles nur die Kamera machen läßt), ein großes Zoom, die besonders hohe Lichtempfindlichkeit und last but not least das GPS. Das hätte ich mal vor einigen Jahren bei einer viermonatigen Rundreise durch die Türkei haben sollen. (Da bei mir so gut wie kein Orientierungssinn vorhanden ist, ist das das absolute Highlight für mich: Sehen können, wo genau man war). Nun ja. Was mich hingegen Null interessiert sind irgendwelche Aufnahmeeffekte, oder Dinge wie der smile-shutter. Alles in allem läßt sich die Kamera nach einer kurzen, intuitiven Eingewöhnungszeit sehr gut handhaben. Für mich ist sie ein guter Wegbegleiter (für die nächsten 3-4 Jahre ;-)...), weil ich nahezu ausschließlich mit meinen kleinen Herren unterwegs bin und dabei ein kleines Wunderwerk benötige, was gut in der Hand liegt und nicht drei Kilo wiegt. Was ich vermisse ist das robuste Titangehäuse meiner alten Kamera. Tja, wenn ich mir mein Traummodell so zusammen setzen könnte, wie ich wollte... das wäre fein. Wer weiß, vielleicht wird das eines Tages auch noch möglich sein. Bis dahin fotografiere ich erstmal so weiter.

Kommentare:

  1. Ja, die Anschaffung steht hier auch dringenderweise an... Eine halbwegs vernünftige, robuste Kamera, denn bei mir ist sie auch immer und überall dabei und muss immer schußbereit sein. Bin gespannt auf deine neuen Bilder damit.

    LG, Katja

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  2. Achte auf eine sehr gute Linse - das ist das A und O einer Kamera. Wenn sie darüber verfügt, wird auch der Rest ok sein.

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  3. Schöne Kamera :))
    Mein ER hat mir letztes Jahr zum Geburtstag die Nikon D5100 geschenkt. Ich hab mich gefreut wie Bolle. Nun hab ich ein schlechtes Gewissen, weil ich mich seither nicht richtig mit der optimalen Handhabe beschäftigen mag. Und irgendwie ist sie auch nicht sehr praktisch für "die Handtasch". Meine süße kleine Olympus haben wir verschenkt, aber ich glaube, eine kleine Digitalkamera muss doch noch mal her, bis ich wirklich dazu komme mich mit der Nikon vertraut zu machen....
    LG
    Keks

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