21 Mai 2012

Geheime Unternehmungen


Seit letztem Jahr haben wir ein Mirabellenbäumchen. Es befand sich die ganze Zeit in einem kleinen Topf bei uns im Garten. Die Freundin hatte es selbst geschenkt bekommen, wollte es aber nicht wirklich... so landete es bei uns. Fast hätte ich das Bäumchen vergessen, denn es war lange Zeit hinter den Holzhügeln in unserem Garten nicht zu sehen. Als wir es wieder entdeckten kam die Frage auf: "Wohin damit?" Mit unserem Garten werden wir uns ernsthaft frühestens im kommenden Jahr beschäftigen können. Schließlich gibt es drinnen noch mehr als genug zu tun. Daher habe ich beschlossen nichts Größeres zu pflanzen, bis alle Aufräumarbeiten darin erledigt sind.


Baum geschnappt, mit voller Gießkanne und Spaten ausgerüstet, in den nahegelegenen Wald gegangen. Ein schönes Plätzchen gesucht...


...und angefangen zu graben.


Ich muß gestehen, daß mir erst am nächsten Tag Bedenken kamen. In diesem Land gibt es für alles eine Regel. Meist nicht nur eine. Da darf man bestimmt nicht losziehen und irgendwo im Wald einen Mirabellenbaum pflanzen. Da könnte ja jeder kommen... Nicht, daß ich jetzt vorhätte den Baum wieder auszubuddeln... Nur für die Zukunft: Kennt sich irgendjemand aus mit der Thematik?

Kommentare:

  1. Wir haben mal den umgekehrten Weg gemacht... einen Baum aus dem Wald mitgenommen. Ist sicher auch nicht erlaubt ;)

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  2. Also einen Baum aus dem Wald klauen darf man nicht, aber warum sollte man keinen reinpflanzen dürfen? Ist doch nur gut gemeint! :) Der Förster wird sich freuen! Und die Wildschweine erst... die dürften doch normalerweise Mirabellen lieben! :)

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