16 April 2012

Aussichten

Zwischen Sonnenschein, Platzregen, Hagelschauern habe ich immer mal wieder einen Blick in den Abendhimmel erhascht. Es ist kalt. Und wir sind müde. Als ich heute mehrere Fenster öffnete, zog der Staub wie Rauchschwaden nach draußen. Wenn das einer gesehen hätte, der hätte bestimmt ohne lange zu überlegen die Feuerwehr alarmiert. So viel Staub. Was für ein Wahnsinn! Seit Tagen versucht mich eine Freundin telefonisch zu erreichen. Ob wir denn immer noch nicht fertig seien, will sie wissen. Sieben Monate seit Baubeginn sind vorüber. Da hätte manch einer schon ein Haus gebaut. Wie sich das anfühlt, fragt sie weiter. "Bohr' Dir ein Loch in die Kniescheibe, oder laß' Dich scheiden!", sage ich. "Fühlt sich beides vermutlich ähnlich vergnüglich an." Wir können darüber lachen. Ich fürchte, es wird noch dauern. Jetzt gilt es erst mal unser angehendes Schlafzimmer provisorisch (sehr provisorisch!) herzurichten. Denn mein Papa kommt Ende dieser Woche wieder zu uns. Und da wir seit Monaten mit Mann und Maus in seinem Zimmer schlafen, werden wir versuchen diesen ihm wieder zu überlassen. Und da ist noch jede Menge Zupacken erforderlich. Also: Daumen drücken, daß wir das noch gut hinbekommen. Schließlich soll hier keiner auf dem Sofa schlafen müssen.




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