31 März 2012

Osterbasteleien


Eine übel schmerzhafte Woche liegt hinter mir, in der ich völlig entmachtet das Bett gehütet habe. Ich, die ich keine Langeweile kenne, war total reduziert auf mich selbst. Mal versuchte ich es mit Lesen, mal mit Stricken, Surfen im Internet. Alles war nach kurzer Zeit schon ermüdend, denn mit Schmerzen lebt es sich nun mal nicht gut. Seit vorgestern bin ich wieder auf den Beinen, habe das Schlimmste hinter mir. Normalerweise nehmen wir uns viel Zeit für unsere Kinder. Just da, wo ich mich nicht rühren konnte, war mein Mann beruflich für einige Tage unterwegs. Inzwischen wieder mobil ist der normale Alltag da, und ich konnte langsam aber sicher auch wieder etwas mit meinen Kindern unternehmen. Ostern steht vor der Tür - wie praktisch, wenn man da noch so ein Uralt-Bild findet, wo man die damaligen "Ostereier-Basteleien" von einst noch im Blog präsentieren kann. Damals hatte ich noch garkeine Kinder, aber die obigen Eier - das kann ich versichern - sind absolut kindertauglich. Man nehme nicht färbendes Seidenpapier (ich hatte damals die färbende Variante und sah tagelang an den Händen aus wie Sau), beklebe damit die Eier. Während die beklebten Eier trocknen, stanze man mit einem Locher viele viele kleine Kreise aus Moosgummi, die man dann später auf die getrockneten Eier klebt. Und wenn diese mal vom Tisch fallen hüpfen sie munter umher, ohne kaputt zu gehen.


Ostern naht mit riesigen Schritten, die kleinen Herren äußerten schon vor einiger Zeit den Wunsch nach einer Bastelei. Und hach, was war ich froh, als ich auf die Schnelle diese schöne Anregung auf dieser tollen Seite fand.

  
Die Jungs hatten viel Freude beim Ausschneiden, dem Kleben und Nähen. Wir haben einfach jewels drei Eier nacheinander genäht und diese am Faden an's Fenster geklebt, wo sie schön hinabbaumeln. Fasziniert bin ich davon, daß unsere Kinder immer noch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen glauben. Und bislang hatten auch wir Eltern an Ostern unseren Spaß, während die Jungs im Garten die Eier gesucht haben. Jeder zog, bewaffnet mit seinem Körbchen, los. Und während sie eifrig suchten und juchzend ihre Körbchen füllten, holten wir auf der anderen Seite höchst amüsiert und möglichst unauffällig die bereits gefundenen Sachen wieder aus den Körben und... versteckten sie erneut. Somit wurde die Suche seeeeeehr ausgedehnt, und die kleinen Herren kriegten sich vor lauter Freude garnicht mehr ein. Ob das dieses Jahr auch noch so funktionieren wird, das wage ich zu bezweifeln. Wir werden sehen...

Kommentare:

  1. Oh, die Idee mit dem Moosgummi - das muss ich mir merken :)
    Ich hoffe, es geht dir wieder besser!!!!
    Alles Liebe. maria

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