12 Februar 2012

Winterlandschaft


Unser heutiger Spaziergang führte uns zum zugefrorenen See. Mitten im Wald. Das, was hier so idyllisch aussieht, hat mir viel Kraft abverlangt. Seitdem ich Mama bin, bin ich zu einem übervorsichtigen Menschen mutiert. Ich versuche Gefahren zu vermeiden. Auch wenn schöne Urlaubsziele locken - höchst ungern besteige ich ein Flugzeug, habe Wochen vorher ein übles Bauchgefühl, Tage zuvor schlaflose Nächte. Sogar für mich ist diese Wandlung sehr wundersam, wo ich doch sonst ohne mit der Wimper zu zucken 15 Stunden in der Luft verbringen konnte. Natürlich weiß ich, daß ich meine Kinder nicht in Watte packen kann und darf. Aber wenn es nach meinem innersten Gefühl ginge, dann täte ich wohl genau dies. Sie sind neben meinem Mann und meinem Papa das Kostbarste in meinem Leben. Ich möchte sie beschützen, immer und zu jeder Zeit. Sie hatten viel Spaß auf dem Eis - ohne einzubrechen. Ich war wohl die Einzige, die mit bebendem Herzen vom Ufer aus zugesehen hat.


Schöne, klare, kalte Luft. Tief Luft holen. Augen öffnen, um die Schönheit zu sehen, die vor einem liegt.


Und einen "Schneehasen" haben wir auf dem Heimweg auch noch gesehen...

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