15 Februar 2012

Mit Musik geht alles besser

Fünf Monate sind seit Baubeginn vergangen. Nach Wochen der Stagnation geht es hier endlich weiter. Neben dem Zimmermann mache ich als ungelernte Hilfskraft das, was ich kann... Dabei dudelt das Radio den ganzen Tag, was in Phasen der Schwäche zu immenser "Schubkraft" führt.

 
Aufräumarbeiten gehören immer mal wieder zu meinen auserkorenen Arbeiten. Alte Styroporplatten klein machen und in Säcke stopfen. Ich freue mich, wenn es endlich die letzten sein werden.


Zwischendurch nehme ich "mein" liebstes Arbeitsgerät vom Zimmermann in die Hand. Damit kann man mal eben so - zack zack - unzählige Schrauben in die Rigipswände hauen.


Diese Dämm-Matten sind der pure Horror. Sie stauben die ganze Atemluft voll, so daß man kaum noch atmen kann. Die Haut brennt nach kurzer Zeit, weil feinste Glasfaserpartikel sich überall nieder lassen. Sobald ich dieses Zeug sehe, ist mein Drang nach einer Dusche sehr groß.


Erstmals am heutigen Tag habe ich gelernt, wie man Spachtelmasse anrührt. Fühlte sich  ein wenig an wie das Anrühren von Hefeteig. Ich habe mir zeigen lassen, wie man die Rille zwischen zwei Rigipsplatten, sowie unzählige Bohrlöcher ordentlich spachtelt. Nachdem ich das den ganzen Tag gemacht habe, konnte ich am Nachmittag kaum noch die Arme heben. Dafür hätte ich vor Erschöpfung auf der Stelle einschlafen können. Morgen geht's weiter. Es geht weiter. Gott sei Dank!

1 Kommentar:

  1. ja super. ich freue mich mit dir. hier geht des nächste woche auch noch mal ein stück weiter, wenn mein mann urlaub hat.

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