16 Februar 2012

Kleider-Kabuff


Warum auch immer habe ich eine große Aversion gegen Kleiderschränke. Je größer, umso schlimmer mein Unbehagen. Ich hab's mal irgendwann im Laufe der Jahre mit mehreren Modellen ausprobiert, und ein schlankes Exemplar hat es in meine heiligen Hallen geschafft. Leider ist dieser Schrank nicht familientauglich. Aber ich finde, daß mein Raumempfinden durch größere Schränke empfindlich gestört wird. Seit Jahren wehre ich mich gegen die Anschaffung eines Kleiderschrankes. Dieser schräg aussehende kleinere Raum wird unser begehbarer Kleiderschrank. Ich kann Sie beruhigen, mit ihren Augen ist vermutlich alles in bester Ordnung. Entgegen der Aufnahme verfügt der Raum über gerade Wände. Ich habe noch nicht den Dreh raus, wie ich beim Panorama-Programm die entsprechenden Einstellungen vornehmen muß, damit diese dann auch tatsächlich so aussehen wie in der Wirklichkeit. Wie dem auch sei: ich kann aufatmen. Endlich haben die leidigen Diskussionen ein Ende.

Heute habe ich die Löcher und Rillen dieses Raumes zu gespachtelt. Trotzdem ich kaum etwas anderes gemacht habe, bin ich noch nicht fertig geworden. Denn die Herstellung der ersten Portion Spachtelmasse ging diesmal gehörig daneben. Zu viel Wasser, und dadurch zwangsläufig nach und nach zugegebenes Spachtelpulver war ungefähr so wie der Versuch ein Brotteig mit zu viel Wasser und nachträglich zugefügtes Mehl retten und backen zu wollen. Mit der Menge, die ich so erzielt habe, hätte ich vermutlich mehrere Räume verspachteln können...wenn denn die Masse nicht die Eigenschaft hätte, alsbald zu trocken. Also den festgewordenen Brockenkram aus dem Bottich rausgekloppt, alles wieder gereinigt und dann erst mal mit einer vergleichbar winzigen Menge angefangen neue Spachtelmasse herzustellen. Tja, aus Erfahrung wird man klug. Ich gebe mir Mühe. Und was mir echte Freude bereitet ist, daß ich für mein Leben gerne lerne. Egal was. Es gibt noch viel zu tun. Morgen geht's weiter. Immer weiter...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen