19 Oktober 2011

Erntezeit


Hallo, guten Tag! Es gibt mich noch... Leider ist niemand meiner Bitte, mich zu entführen, nachgekommen. Ich bin noch immer eingebettet in dieses Chaos und versuche diese wenig  erquickliche Phase zu überleben. Gerade jetzt erscheint es mir wichtig, schöne Dinge zu tun. Glücklicherweise haben wir einen Garten: sehr wichtig gerade für jemanden wie mich. Nichts kann mich im wahrsten Sinne des Wortes so sehr erden, wie wenn ich in Erde buddeln  oder im Garten arbeiten darf. Ich liebe das. Und ein Garten ohne Obstbäume oder Sträucher ist für mich persönlich kein Garten. Gerade mit Kindern ist es ein Hochgenuß, im Sommer und Herbst zu ernten. Der Sommer dieses Jahr war ja bis auf wenige Tage ziemlich mau - darin dürften wir uns bundesweit einig sein. Dementsprechend waren die Erträge. Etwas Blaubeeren, reichlich Äpfel und  einige Quitten. Wir haben noch viel mehr Obstbäume. Die Bäume sind aber entweder im Vorjahr ordentlich gestutzt worden, oder aber sie tragen erst seit diesem Jahr. Da ist Geduld gefragt. Eigentlich wollte ich in diesem Jahr erstmals Quittensirup herstellen. Aber ich war schneller als mein Kopf, und somit landete das Gelierzucker im Topf, eh ich es begriff. Zu spät! Aber kein Problem: wir alle hier lieben Quitten-Gelee. Erst recht, wenn bei der Herstellung der feine Quittenduft so aromatisch durch das ganze Haus zieht. Ca.12 Gläser sind noch da. Das dürfte bis zum Frühjahr reichen. Hmm...

1 Kommentar:

  1. hallo pünktchen, danke für deinen kommentar bei mir! pflastern ist wirklich eine leidenschaft von mir. es gibt ein tolles buch: heidi howcroft, fantasievolles pflaster und mosaik, callwey vlg. da sind wundervolle beispiele drin. ansonsten empfehle ich deinen nachbarn einen besuch in der goslarer altstadt, da gibt es überall schönes recycling-pflaster!
    dein quitten-foto ist wunderschön!
    liebe grüße von mano

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