11 Juli 2011

Der Wahnsinn hat einen Namen

Als ich ein kleines Kind war, war ein Swimmingpool für mich der Inbegriff von Glück und Reichtum. Wasser zog mich magisch an, und wenn ich einmal im Wasser war, fand ich so schnell nicht wieder dort heraus. Jahrzehnte später ist mein damaliger Wunsch in Erfüllung gegangen. Quasi nebenan befindet sich ein gepflegtes Freibad, welches wir gerne und oft aufsuchen. Sohn 1 macht gerade einen Schwimmkurs. Praktischer weise ist es ein Crash-Kurs von zwei Wochen Dauer. Die Hälfte der Zeit ist rum, und er bekommt die Koordination von Armen und Beinen recht gut hin. In elterlicher Begleitung traut er sich nun sogar vom Dreimeter-Brett hinabzuspringen, und wie eine kleine Kaulquappe an den Beckenrand heran zu schwimmen. Sohn 2 ist noch weit entfernt vom Schwimmen, was ihn so garnicht stört. Er genießt es, im Flachen, in der Nichtschwimmer-Entspannungs-Haltung am Beckenrand abzuhängen. Während die Kinder unsere ganze Aufmerksamkeit im und am Becken fordern, keimte in mir der unwiderstehliche Wunsch auf, Unterwasseraufnahmen zu schießen. Zugegeben - etwas verrückt muß man schon sein, wenn man seine kostbare Digitalkamera in einen handelsüblichen Gefrierbeutel packt, diesen zuschweißt und sich damit dann auch noch unter Wasser traut. Kostproben gefällig? Nachahmern sei gesagt, daß ich keinerlei Verantwortung für unwiederbringlich zerstörte Kameras übernehme ;-)...





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