31 Dezember 2011

Jaaaaa, 2012...!


Ihnen allen wünsche ich einen prima Jahreswechsel mit allem Brimborium, was für Sie dazu gehört. Hören Sie auch weiterhin auf Ihr Herz und Bauchgefühl - die sagen einem schon, was wichtig ist im Leben. Und vergessen Sie nicht: es braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Bleiben Sie gesund und munter... Wir lesen uns in 2012. Ich freue mich auf Sie!

30 Dezember 2011

Geschenke


In den vergangenen zwei Tagen habe ich kaum etwas anderes gemacht, als zu lesen. Ich habe das Buch erst beiseite legen können, als ich es  ausgelesen hatte. Ein zutiefst ergreifendes wie erschütterndes Buch. Danke Jo, ich habe mich sehr darüber gefreut.

28 Dezember 2011

Weihnachten


Hallo zusammen, und...? Haben Sie die Festtage wohlbehalten überstanden? Dafür, daß hier in diesem Haushalt zwei unterschiedliche Kulturen und Weltreligionen zusammen treffen, läuft alles bedenklich entspannt ab. Für mich als Nicht-Christin ist Weihnachten im Laufe der vielen Jahre, die ich bereits in Deutschland lebe, wirklich zu einer besonderen Zeit geworden. Ich durfte als Gast vielen Weihnachtsfesten beiwohnen. Es waren rührende Abende dabei, sowie ganz furchtbare. Prio eins in dieser Zeit ist für uns, daß wir es nicht zulassen, mit Terminen - egal welcher Art - zugeschüttet zu werden. Es gibt einen offiziellen Termin pro Kind - dieses Mal fiel die Weihnachtsfeier im Kindergarten und die der Grundschule zusammen: also hatten wir einen einzigen "Termin" zugunsten des Schulkindes. Streß mit irgendwelchen Geschenken gibt es auch nicht, da wir das ganze Jahr über Ideen sammeln, womit wir einander wirklich beglücken können. Wir kochen gerne gut, aber probieren aus Prinzip nicht gerade an Heiligabend irgendein wahnwitziges Rezept aus, welches Gewürze oder Zutaten beinhaltet, von denen kaum ein Mensch je zuvor in seinem Leben gehört hat. Und Fünf-Sterne-Niveau mit mehreren Gängen - das überlassen wir getrost ambitionierten Profi-Köchen. Gerne laden wir Menschen zum 24.'sten ein, die sonst ganz alleine wären. Gigantische Anreisen zu Familienmitgliedern, von denen man nahezu das ganze Jahr nichts hört, die aber unbedingt am 24.'sten unter'm Tannenbaum das große Familienfest feiern wollen... das schenken wir uns. Ganz im Ernst: Der Dezember gehört komplett den Kindern. Vieeeel Zeit für besondere Unternehmungen, um miteinander zu spielen, auszuschlafen, zu entspannen, vorzulesen, zu backen und zu basteln. Alles ohne irgendeinen Streß. Das geht. Probieren Sie es ruhig aus, wenn Sie zu denen gehören sollten, denen in dieser besinnlichen Zeit ganz besonders die Zunge aus dem Halse hängt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch eine schöne Zeit für den restlichen Dezember!

18 Dezember 2011

12 Dezember 2011

Nachdenklich


Bevor ich Anfang Juli diesen Jahres damit begann, einen öffentlichen Blog zu führen, da war ich lange Zeit hin und her gerissen, wie das ganze denn inhaltlich aussehen sollte. Inzwischen ist eine gewisse Normalität eingetreten, da wo vorher die Aufgeregtheit war. Überflüssig zu sagen, wie sehr ich mich über die Kommentare anderer Bloggerinnen freue. Einige sind mir schon recht vertraut, von anderen weiß ich nur, daß sie den "stillen Lesern" angehören. Ich möchte mich bei allen Lesern bedanken, die hier regelmäßig vorbeischauen, und mir die Treue halten, obwohl hier derzeit wenig Anregendes zu finden ist. Meine kleine beschauliche Gemeinde ist mir Motivation genug, um weiter zu machen. Denn Zweifel hege ich immer wieder. Wieviel darf man von sich öffentlich machen, ohne sich das eines Tages vorwerfen zu müssen?... Immerhin fühle ich Verantwortung. Auch wenn ich bemüht bin, meine Familie nicht bis ins Detail zu präsentieren, erzähle ich hier u.a. auch von ihr. Und glauben Sie mir, ich würde so gerne noch so viel mehr über sie erzählen, weil sie Tag für Tag mein Herz zum Schwingen bringen, weil sie es sind, denen ich meine überbordenden Gefühle zu verdanken habe. Da ist es dann  beim Schreiben manchmal so, als führe man mit angezogener Handbremse. Sehr nachdenklich hat mich nach einem schönen Erlebnis mit meinen Kindern die Anmerkung von Sohn 1 gemacht, der zu mir sagte: "Mama, aber das schreibst du nicht im Internet!" Das wirkt immer noch nach in mir. Kennen Sie auch solche Situationen? Wie gehen Sie damit um? So wie ich das sehe, werde ich wohl auch künftig mit "angezogener Handbremse" unterwegs sein. Ich freue mich dennoch über Ihre Gesellschaft.

07 Dezember 2011

Kein Ende in Sicht!

Mein erster Gedanke heute morgen war: ich rufe alle Handwerker an und teile ihnen mit, sie sollen diese Woche hier garnicht erst auftauchen. Ja, Sie ahnen es: ich bin übel gelaunt. Ich ertrage es nicht mehr ohne weiteres, daß hier Menschen rumtrampeln, den Garten, das frisch renovierte Treppenhaus verwüsten, etliche unserer Sachen zu Bruch gehen, ohne daß man uns das mitteilt. Ich habe sooooo die Nase voll, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.  Bald neigt sich die elfte Woche seit Baubeginn dem Ende zu... und noch kein Land in Sicht. Desolate Organisation hat zur Folge, daß Baumaterialien nicht ausreichend oder rechtzeitig da sind, damit man die Zeit effektiv ausnutzen kann. Auch Mißerfolge werden uns als Gewinn präsentiert. Für wie blöde hält man uns eigentlich?? Der Hammer aber passierte Anfang der Woche: eingebaut wurden vier Velux-Fenster.  Drei nach vorne, eines nach hinten raus. Das Ende vom Lied: als ich mich an das Fenster stellte, war das so hoch eingebaut, daß ich mit Stiefeln an, auf Zehenspitzen nicht in der Lage war mit meinen Fingerspitzen den Griff des Velux-Fensters  auch nur zu berühren. Auch konnte ich so nicht aus dem Fenster schauen, sondern hatte den Rahmen direkt vor meinen Augen. Ich war total geschockt. Chef war später erst da, die Jungs, die das eingebaut hatten waren genervt. Am Ende hieß es, ich sei eben zu klein Das Fenster wäre fachgerecht in der Höhe eingebaut. Ich habe nur laut gelacht: ich bin nicht 1,80 m groß, habe aber auch keinen Zwergenwuchs. In meinem ganzen Leben ist es nicht vorgekommen, daß ich irgendeinen Griff eines Velux-Fensters nicht hätte erreichen können. Ich habe mit diversen Fenster-Fachleuten telefoniert. Das Ende vom Lied: die Fenster werden in der kommenden Woche vom Chef persönlich rausgenommen und einen Ziegel weiter runter gesetzt. Wie das aussieht, konnten wir wiederum verwundert an dem nach hinten ausgerichteten Velux-Fenster sehen. Denn das hatte man merkwürdigerweise genau so gemacht (also nicht fachgerecht, oder was...?), wie es üblicherweise wohl der Fall gewesen wäre... Am besten, Sie schauen hier in den kommenden Wochen erst garnicht vorbei. Ich habe einfach nichts, womit ich Sie erfreuen könnte.

04 Dezember 2011

Datenrettung durch Kroll Ontrack

Die Sockenparade hat eine Pause. Ich brüte seit gestern über meinen wieder erlangten Bild- und sonstigen Dateien. Sie erinnern sich?! Ja, ich darf mich freuen. Und wie ich das tue. Ich habe gestern beim Abholen meiner Festplatte einen Jubelschrei getan, der etliche Menschen  vor Schreck zusammen fahren ließ. Sie freuten sich anschließend sehr mit mir. Akribisch habe ich  u.a. das Leben meiner Kinder fotografisch fest gehalten. Alles unterteilt in  Jahre,  Monate, Wochen, Tage. Verpackt in Ordner mit entsprechenden Überschriften. Wenn Sie mich also gefragt hätten, was wir vor genau drei Jahren, am ersten Dienstag des Monats getan haben, so hätte ich ihnen das nach wenigen Maus-Klicks ohne Mühe beantworten können. Wenn man so eine Datenflut angehäuft hat, dann verharrt man nicht fünf Minuten vor einem einzigen Foto. Obwohl es natürlich Lieblingsaufnahmen gab und gibt, fand ich es stets aufregender alles durchzutackern. So konnte man die Veränderungen und Entwicklungen überdeutlich wahrnehmen. Ich bin immer mal wieder mit meinen Lieben in diese Datenfluten getaucht. Unsere Kinder haben es stets genossen, entsprechende Anekdoten und Geschichten zu den Bildern zu hören. Plötzlich dann war alles weg. Ich war starr vor Schreck und konnte den Gedanken, alle diese Bilder, Sprachaufzeichnungen, Videos möglicherweise für alle Zeiten verloren zu haben, nicht wirklich zulassen. Ich habe es verdrängt - bis ich gestern mit bebendem Herzen vor dem Menschen stand, der mir die Festplatte aushändigte. Dann kam kurz nach meinem Herzstillstand und seiner Verkündigung mein Jubelschrei. Das Sümmchen, welches die Datenrettung in meinem Falle gekostet hat, hatte ich für  ganz andere Dinge vorgesehen. Aber ich will ehrlich sein: die wieder gewonnenen Daten sind für uns unbezahlbar!!!  Und obwohl ich das garnicht so vermutet hätte - die kleinen Herren waren ebenfalls außer sich vor Freude. Der einzige Wermutstropfen ist, daß die heilige "Ordnung" der Dateien hin ist. Ich brüte seit gestern über ca. 170 000 Bilddateien, die kreuz und quer im Daten-All umherschwirren. Und... ich bin auf einem guten Wege. Das einzige, was ich noch nicht entdeckt habe, sind die Video-Dateien. Die muß ich am Ende auch noch irgendwo ausgraben - dann bin ich restlos glücklich. Ab jetzt wird zweifach gesichert. Das war mir eine Lehre. Das können Sie mir glauben!

28 November 2011

Resteverwertung


Wen der Hafer sticht, der verläßt bewährte Pfade... Ich habe willkürlich Socken-Woll-Reste gemixt. (Nur der froschgrüne Schaft des ersten Paares besteht aus reiner Merinowolle - das heißt, diese Socken sind deswegen zur Handwäsche verdammt). Abends stricke ich immer noch einige Runden. Das auf dem Markt erhältliche Sockengarn ist sehr vielfältig. Trotzdem finde ich die Socken letztlich "langweilig". Wenn man sich schon die Mühe macht, sollten sie irgendwie auffallen - finde ich. Diese zwei Paar finde ich jetzt auch nicht gerade überragend, aber ich mixe mal weiter. Vielleicht fallen mir schönere Kreationen ein. Sie sehen: Der Mensch braucht Herausforderungen ;-)...


26 November 2011

Baustellen-Alltag


Zehn Wochen seit Baubeginn liegen nun hinter uns. Anstrengende, aufwühlende Wochen waren das. Nach so langer Zeit fühle ich mich, als wäre ich mit unserem Dachdecker verwandt und verschwägert. Seit vorgestern ist das Dach eingedeckt - nur da, wo mal Velux-Fenster rein sollen, schaut man nach wie vor auf die Delta-Max-Folie. Irgendwie,  nach diesen für uns unendlich langen Wochen mit wechselnden, fremden Menschen um uns herum, ist meine Sehnsucht nach sichtbaren Erfolgen gigantisch groß geworden. Noch ist aber kein Ende in Sicht. Und weil meine Geduld langsam aber sicher am Ende ist, habe ich selbst zu Zimmermanns-Hammer und Kuhfuß gegriffen. Das eklige an dieser Art von Abrißarbeiten ist die widerliche, alte Glasfaserwolle. Nach kurzer Zeit ist man mit diesem Kram "kontaminiert" und möchte sofort unter die Dusche. Alles brennt und juckt. Gräßlich! Es ist mir ein Rätsel, wie die Männer das einen ganzen Arbeitstag lang ertragen können. Erst mit voranschreitenden Innenbaumaßnahmen eröffnen sich neue Möglichkeiten. Was man sich vorher nicht vorstellen konnte, wird erst dann möglich, wenn schon die ein oder andere Veränderung umgesetzt wurde. So werden noch einige Wände fallen, so daß es einen größeren offenen Bereich geben wird, was ich sehr begrüße.  Die neuen Heizungen lagern in einem Raum, Türen wurden bestellt, die Fenster werden erwartet. Würde mich nicht wundern, wenn's dann Schlag auf Schlag geht. Hoffentlich!

22 November 2011

Besessen


Allen, die mir mitteilten, sie seien bedauerlicherweise nicht in der Lage, zu stricken - schon garnicht Socken - sei gesagt: überlegt Euch gut, ob Ihr damit überhaupt anfangen wollt. Ich würde gerne, kann aber nicht mehr damit aufhören. Und wie man sieht, habe ich keine überhöhten Ansprüche. Schlicht sollen sie sein, keine Muster, einfach Socken. Diese sind für Paps. Ich weiß, daß er sie liebend gerne tragen wird. Jede Masche, mit gaaaanz viel Liebe, Papa - nur für Dich!


Und diese hier sind für meine eigenen Kinderfüße... Muß ich erwähnen, daß das nächste Paar Socken schon in Arbeit ist?...

21 November 2011

Frost



In der Natur schätze ich die Abwechslung sehr. Gerade wenn es darum geht, der beständig grauen Wolkendecke über einem zu entgehen. Dann bin ich außerordentlich dankbar für Regen, Sonne, Sturm, Nebel, Frost und Schnee. Heute, nachdem ich in windeseile das Auto vom Eis befreit und Sohn 1 zum Bus gebracht hatte, gab es Gelegenheit für einen genußreichen Weg mit Sohn 2 zum Kindergarten. Alles war zauberhaft eingehüllt in ein Eiskleid. Die Luft war so herrlich klar, so wie man sie kaum lieber einatmen möchte. Und schauen Sie mal, welcher Pracht wir unterwegs begegnet sind...









17 November 2011

Zufallsbekanntschaft

Ziemlich genau vor vier Jahren habe ich meine Freundin Barbara beim Pilzesammeln im Wald kennen gelernt. Das Rotkäppchen  war da noch keine drei Jahre, und mit dabei war das kleine  Puffelchen, noch kein Jahr alt, was etwas Abseits im Kinderwagen saß und uns interessiert von dort aus beäugte. Später, durch gemeinsame Unternehmungen, lernte ich sie immer besser kennen. Auf der Stelle verliebte ich mich in ihren wunderschönen Garten, wo sie ganz viele Pflastersteine selbst verlegt hatte. Diese Leidenschaft habe ich seitdem ihr zu verdanken. Ich liebe es, Dinge selbst zu machen. Wenn diese dann auch noch nicht zu perfekt aussehen, ist's für mich perfekt. Ich habe sie um Erlaubnis gefragt, um einige Bereiche ihres Gartens hier zeigen zu dürfen. Ich habe noch viel mehr schöne Aufnahmen davon, aber leider  stehen sie mir zur Zeit nicht zur Verfügung. Nach einem Totalausfall meiner externen Festplatte versucht man diese gegen horrende Summen in einem Speziallabor wieder herzustellen. Wenn ich mir diese Bilder ansehe, werde ich ganz wehmütig. Denn meine liebe Freundin wird Anfang des kommenden Jahres zu ihrem einzigen Kind, und Enkelkind auswandern. Verständlich, denn sie ist nicht mehr die Jüngste und seit vielen Jahren Witwe. Aber was red' ich hier rum - genießen Sie einfach die Garten-Teilansichten...