19 Mai 2017

Geschnitzt und genutzt mit Genuß

Was die kleinen Herren zu Ostern bekommen hatten, darüber hatte ich hier berichtet. Seither wurden die Sachen immer mal wieder emsig genutzt. 

 

Sogar die Pausen, wenn wir mit dem Hund unterwegs waren, wurden zum Schnitzen genutzt.

 

Am Ende hatte Sohn2 mit viel Geduld und Spucke mittels seines Schnitzmessers ein Erstlingswerk vollbracht.

 

Dieses wurde liebevoll und ausdauernd mit Olivenöl eingerieben.

 

Nachdem er auch seinen Quark selbst zusammen gerührt hatte, sah ich ihm lächelnd zu, wie er diesen genüßlich auslöffelte. "Mami, das schmeckt so gut! Ob das an meinem Löffel liegt?!" 

Ganz bestimmt, mein Herz. Dinge, die man mit  eigenen Händen mühevoll macht, erfüllen einen mit Stolz, denn sie bekommen so einen ganz besonderen Wert. 

Wann immer ich diesen kleinen, schmalen Joghurt-Löffel spüle, reibe nun auch ich ihn mit Öl ein. Auf daß er uns noch viele Jahre erhalten bleiben möge.

 

Inzwischen wurde das Schnitzequipment um dieses Teil mit beidseitigem Anschliff erweitert. Er dient dazu, bequem ein Stück Ast zum Löffel auszuhöhlen. Für Ungeübtere empfiehlt sich der einseitige Anschliff, wo die Verletzungsgefahr nicht ganz so groß ist. 

12 Mai 2017

Eine neue Dimension

Menschenkinder und Erwachsene mit Magen-Darm-Infekten sind mir geläufig. Nun auch der Hund. OMG!!!

09 Mai 2017

Möhrchen in Not und was sonst so los war

In den letzten Tagen hat uns das Möhrchen auf Trab gehalten. (Auch gab es ein erkranktes, schulbefreites Kind zu versorgen. Die Infekte gehen rum.) Da er seit Wochen nahezu ausschließlich unterwegs ist, haben wir ihn nur gelegentlich zu Gesicht bekommen - und das meist auch nur aus der Ferne. 

Irgendwann da tauchte er im Garten auf und mir fiel sofort auf, daß er fortwährend speichelte. Als ich versuchte, mich ihm zu nähern, da lief er schnell fort. Das wiederholte sich an weiteren Tagen. Zwar kam er immer noch zum Fressen vorbei, aber er ließ es nicht zu, daß ich in sein Maul hätte schauen können. Als er anfing deutlich abzunehmen und nun lautstark jammerte, haben wir ihn regelrecht einfangen müssen. Ein Tierarzt-Termin konnte erst für den Nachmittag gemacht werden.

Irgendetwas mit den Zähnen, ein Fremdkörper im Maul vielleicht, eine Entzündung im Rachenraum waren die Dinge, auf die ich insgeheim tippte. Obwohl ich den Kindern eintrichterte, Möhrchen zwischenzeitlich auf keinen Fall mehr bis zum Termin raus zu lassen, tat der Jüngste genau das. Er hatte es schlichtweg vergessen. Sohn1 hechtete hinter dem Kater her, fing ihn zum Glück wieder ein, und mit beiden Tieren im Auto ging es zum Tierarzt.

 

Im Würgegriff der Helferin fixiert, fing die Ärztin an, ihn zu untersuchen. Und dann kam das raus. Dieses Holzstück steckte bombenfest hochkant in seinem Maul. Armes Tier!

 

Nur nochmal zum Größenvergleich... Uff! Einige Spritzen mit Antibiose wurden verabreicht, da bei Möhrchen wie gesagt seit Wochen nicht klar ist, wann und ob er am Tage oder in der Nacht auftaucht. Irgendwas unters Futter rühren erschien mir deshalb zu unsicher. Also gab es die Injektionen. Ich habe selten so gern 50,-Euro bezahlt und bin unendlich erleichtert, daß Möhrchen endlich von seinen Qualen befreit werden konnte.  

Übrigens sind wir ;-), also Yoshi, seit zwei Nächten stubenrein. Jubel, Trubel, Heiterkeit!!! Gegen 21.30 Uhr wird gepieselt. Und dann nochmal am frühen morgen. Natürlich kann nochmal was daneben gehen, aber ich bin ganz zuversichtlich. Nach nur einer Woche schlafe ich wieder in meinem Bett, mein Rücken hat arg auf dem Sofa gelitten, Yoshi liegt auf dem Fußboden daneben. Und gestern Nacht war auch Möhrchen bei uns im Raum - allerdings zog er es vor, auf der Fensterbank zu schlafen. So richtig geheuer ist ihm Yoshi nicht. So langsam aber sicher werden wir verstärkt damit beginnen, die beiden aneinander zu gewöhnen. Sie müssen begreifen, daß ein jeder von ihnen zum Rudel dazu gehört - der Ranghöhere wird dabei Möhrchen sein.

Eigentlich wollte ich zu einer Ausstellungseröffnung von ihr. Aber wenn Sonnentage so rar gesät sind, wie die Unseren im hohen Norden, dann hält man sich bei gutem Wetter lieber in der Natur auf, als in geschlossenen Räumen. Zwischenzeitlich waren wir mit Yoshi an der Förde. Irgendeine Wochenendfestivität gab es, und viele Menschen waren unterwegs. Wir mußten alle Paar Schritte stehen bleiben, irgendwelche Angaben zu Yoshi machen. Hätten wir pro Aufnahme -,50 Cent genommen, wir wären reich geworden ;-). 

 

Internetportale zum Kennenlernen sind vollkommen überbewertet. Schafft man sich einen Welpen an, hat man innerhalb kürzester Zeit so viele Kontakte, wie in Jahren nicht.

 

 

 

Zu einem ersten Strandbesuch mit Yoshi hat es diese Woche auch noch gereicht. Auch wenn er sich nicht in die Fluten gestürzt hat, Angst vor dem Wasser hatte er keine.

 

Mal ungehemmt durch die Gegend rennen, das ist was Feines.

 

Wer seine Schuhe nicht im Blick hat, der ist selbst Schuld... 

Habt eine feine Restwoche, hoffentlich bei Sonnenschein!