25 April 2015

Mein "I" wie Ilkbahar

Wieviel passender hätte es sein können, daß ich im Zuge der Frühlings-Mail Art 2015 das "I" zugewiesen  bekam?! Denn Ilkbahar heißt  Frühling auf Türkisch.


Ich liebe Buschwindröschen, wenn sie in entzückender Gesellschaft den Waldboden bedecken. Dann erst, wenn ich sie entdecke, weiß ich: Der Frühling steht vor der Tür! 

Ich liebe den Wechsel der Jahreszeiten. Für mich persönlich ist der Frühling jedoch außer Konkurrenz. Er gleicht einer Urgewalt, wenn nach Monaten die kahle, tot geglaubte Erde endlich wieder aufbricht und neues Leben hervor bringt.

 

Umschlaggestaltung mit Pastell

Keine Jahreszeit läßt mich so tief demütig werden, wie es der Frühling tut. Denn neben dem beginnenden Leben und den bunten Farben, bringt er auch Hoffnung und Licht. Mein Herz wird weit und läßt los, alles was ermüdend und traurig ist.  Von dieser ungeheuren Kraft lasse ich mich mitreißen und treiben in hoffnungsvolle Höhen. Keine Jahreszeit vermag mir so viel unbändige Energie  zu geben, wie es der Frühling kann. Manchmal ist mir, als würde ich in eine Steckdose packen und im Nu würde alle verbrauchte Energie wieder aufgeladen.


Hier und da variierte die Umschlaggestaltung


Auf die Rückseite der Umschläge kam jeweils ein stilisiertes Buschwindröschen.
in Tusche und Aquarell

 


Nicht nur Leid ist prägend. Tiefe Liebe, die ich in meinem Leben spüren durfte und darf, sowie die Freude, sind es auch. Neben vielen anderen darf ich diese Gefühle  genau so in Intervallen erleben, wie einen unbeirrbar, immer wieder kehrenden Frühling. Dafür bin ich unendlich dankbar.



Ganz so streng habe ich mich nicht an die Vorgaben gehalten, als ich den "Buchstaben I" entwarf. Bei meinem Entwurf gab es eine gehörige Portion "künstlerische Freiheit" dazu ;-).


Neben einigen persönlichen fügte ich folgende Zeilen im Inneren hinzu:

Es sind nicht die bunten Farben,
die lustigen Töne,
die warme Luft,
die uns im Frühling so begeistern,
es ist der stille weissagende Geist unendlicher Hoffnungen,
ein Vorgefühl vieler froher Tage,
die Ahnung höherer ewiger Blüten und Früchte,
und die dunkle Sympathie mit der gesellig sich entfaltenden Welt.

                                                                                             Novalis

 
Der Pinsel wurde zu meinem "I" in doppelter Hinsicht eigentlich. Denn ich habe in meiner Jugend  so gerne gezeichnet und gemalt. Exzessiv  und ganze Nächte hindurch ging das manchmal und war garnicht mal so schlecht. Aber alles, was man nicht pflegt und weiter kultiviert,  verkümmert mit der Zeit. Jahrzehnte habe ich diesbezüglich so gut wie nichts mehr gemacht, obwohl tief in mir immer diese brennende Sehnsucht war. Irgendwann..., irgendwann, wenn mehr Zeit dafür sein wird...

Ganz zaghaft nun, hier und da, entsteht eine kleine Skizze, hingekritzelt auf irgendein Stück Papier. Die Frühlings-Mail Art 2015 von Tabea Heinicker und Michaela Müller war so etwas wie eine Initialzündung.  Ich möchte mir wieder Zeit nehmen für Dinge, die ich früher so gerne gemacht habe. Und ja, ich habe tatsächlich begonnen damit, so wie es gerade der Frühling hier auch tut.

Euch allen wünsche ich einen hoffnungsfrohen Frühling voller kleiner und großer Wunder.

18 April 2015

Das "L" vom Frühling

Den Blog von Andrea kenne ich schon länger. Fasziniert bin ich davon, was sie für wundervolle Motive für ihre selbst entworfenen und geschnitzten Stempel nutzt. Als ich ihren Frühlingspost-Umschlag aus dem Briefkasten zog, war mir sofort klar, daß sie wieder mit viel Herzblut auch diesen detailreichen Stempel entworfen hat.

 

Die Rückseite des Umschlags ziert ebenfalls ein selbst gemachter Stempel. 

 

Ein Auszug aus dem vorderen Umschlag.
Puh... das zu schnitzen, dazu gehört schon Können.
Ist das nicht wunderschön?!

 

Und so schaut die Karte aus. Ich finde sie so schön...

Liebe Andrea,
ich bewundere dich schon seit geraumer Zeit für deine Stempelkunst. Und nach einigen Selbstversuchen weiß ich, daß das so einfach nicht ist. 

Ich danke dir sehr für deine beflügelnde Frühlingsinterpreation!

  Die Frühlings-Mail-Art ist einer Initiative von Tabea Heinicker und Michaela Müller zu verdanken. 
In der kommenden Woche zeige ich euch dann, was mir zu dem Buchstaben "I" und dem Frühling eingefallen ist.



 
 

12 April 2015

H(ach)... wie Frühling







Zu der Frühlings-Mail-Art haben in diesem Jahr Tabea Heinicker und Michaela Müller aufgerufen. An der Umsetzung vielfältiger Ideen erfreue ich mich gerade.


In frühlingsfrischem Gewand  erreichte mich dieser Umschlag kräftig mit Farbe bespachtelt.

 
Außen auf der ebenfalls bespachtelten Karte ist das "H"von Siegrid zu sehen.



Innen drin auf dünnerem, erdbraunem Papier wiederholt sich der Buchstabe.

Liebe Siegrid,
so gerne nehme ich Deine Karte immer wieder in meine Hände, betrachte und befühle sie und freue mich auf herrlich helle und heitere Frühlingstage.

Herzlichen Dank!

07 April 2015

Poesie am Morgen

Auf dem Weg zur Dusche umarmt mich der Sohn, legt die Nase  an meinen Hals und atmet tief ein: "Mama, warte, warte noch! Du riechst so gut wie frischer Wind, wie... Walnüsse im Sonnenschein und Meeresluft in Dede's Bus."

Ach Kind...

04 April 2015

Fr - ü- hling auch hier

 

An der Frühling-Mail-Art 2015 können auch Menschen ohne Blog teilnehmen, was mich sehr freut, könnte ich doch sonst nicht diese bezaubernde Karte von Renate vorstellen.

 

So detailreich und wunderschön ausgearbeitet kam sie bereits Mitte der Woche hier an. Schon der Umschlag, war kalligrafisch beschrieben, was eine eigene Kunst für sich ist. Einen kleinen Buchstabenauszug kann man bei Siegrid sehen. Ist das nicht schön?!

 

Dieses Zitat kann ich von ganzem Herzen bejahen.

Liebe Renate, du hast mir große Freude mit deiner so schönen Karte beschert. 
Ganz herzlich danke ich dir dafür!

 

Mit einer kleinen Skizze nach einem Schafstallbesuch mit Sohn2 verabschiede ich mich in die Osterfeiertage und wünsche euch allen frohe Ostern.




01 April 2015

Frida

Eigentlich sollte dieser Beitrag  mein nächster für Dania's "Wir sind alle eine Welt"-Rubrik werden. Da sie aus Zeitgründen jetzt bei ihr vorerst wegfällt, veröffentliche ich ihn nur hier bei mir. Liebe Dania, einmal mehr durch dich, habe ich mich an diesen besonderen Menschen erinnert. Danke dir dafür! 



Aus heiterem Himmel, beinahe so plötzlich wie ein unerwarteter Regenschauer, war sie da. 

Sie war nicht sehr groß und muß schon Ende sechzig gewesen sein, als sich unsere Wege kreuzten. Ihre neugierigen, graublauen Augen waren klein und funkelten, als würde sie gerade etwas aushecken. Für eine Frau hatte sie eine große, lange Nase und ihre silbergrauen, kurzgelockten Haare hatten einen unnatürlichen Hauch von Rosa. Wenn sie lachte, wurden ihre ohnehin kleinen Augen noch kleiner, und man konnte sehen, wie ihr linker Schneidezahn aus der Reihe tanzend die angrenzenden Frontzähne frech überragte. Was mich aber außerordentlich beeindruckte waren ihre penibel hergerichteten Nägel. Stets glänzten sie in einem natürlichen Rosèton. Und ihre Nagelbetten waren von bemerkenswerter Schönheit.  Alles in allem erinnerte sie mich an einen kleinen Maulwurf. So unscheinbar sie auf den ersten Blick anmutete, so Besonders war diese Frau. Für mich war sie eine gelungene Mischung aus Mary Poppins und Nanny McFee und sollte uns noch beinahe ein Jahrzehnt unseres gerade begonnenen Lebens in Deutschland begleiten…

Nie nannten wir sie bei ihrem Vornamen. Niemals. Sogar, wenn wir untereinander von ihr sprachen, so war immer von „Lorrens“, die Rede, die eigentlich Lorenz hieß. So klein sie körperlich war, so bemerkenswert war ihre wahre, menschliche Größe, die wir kennen lernen durften. Der Respekt, den wir ihr gegenüber empfanden, hätte uns nie erlaubt, sie bei ihrem Vornamen anzusprechen. Das wußte auch sie und hörte irgendwann auf, darauf zu drängen.

So viele Details mir auch zu Frida einfallen, so konnte ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern, wie wir einst zueinander fanden und fragte vor wenigen Jahren meinen Vater danach: „Durch die evangelische Kirche“, antwortete er. „Sie war dort sehr engagiert. Wir haben ihr viel zu verdanken.“

Mit dieser Erinnerung kamen mir noch weitere in den Sinn. Es muß wohl kurz vor Weihnachten gewesen sein, daß sie uns mit in ihre Kirche nahm. Moscheen, die kannte ich von einigen Besuchen aus der Türkei, als meine Tante mich dorthin mitnahm. Frida’s Kirche sah nicht nur anders aus, hier benahm man sich auch anders. Es wurden etliche Lieder gesungen, deren Texte man zuvor bekam und ganz vorne stand eine Frau und hielt so eine Art Rede. Ich hörte interessiert zu. Vieles kam mir bekannt vor, manches war so anders. Das führte meinerseits zu vielen Fragen und Auseinandersetzungen. Meine kleine Welt stand Kopf. Warum hatte dieser Gott, der angeblich derselbe war wie unserer, überall so unterschiedliche Häuser? Und wieso gab es evangelische und katholische Christen? Wo war Mohammed abgeblieben, und wer bitte war dieser Jesus Christus wirklich?? Sohn Gottes? Ich wußte zumindest theoretisch wie Kinder entstanden. Wie sollte das gehen? Und dann dieser Geist, von dem ich immer mal wieder hörte: Glaubten die Menschen in Deutschland wirklich an einen Geist? Wenn es ihn denn tatsächlich  gab, war das dann ein guter Geist? Mochte er Ausländer? Wieso feierten nicht alle Menschen die gleichen religiösen Feste, sondern so unterschiedliche? Was hatte der Tannenbaum mit Weihnachten zu tun? „Willst du dir eine Meinung über etwas bilden, so mußt du sehr gut informiert sein“, sprachen meine Eltern, und als einzige Türkin fand ich mich bis ans Ende meiner Schulzeit im evangelischen, später auch katholischen Religionsunterricht wieder. Auch lernten wir Basare kennen und Nachmittage, an denen man sich traf. Die Erwachsenen tranken Kaffee, während es für die Kinder immer etwas Besonderes gab.

Wir waren bereits etwas über ein Jahr in Deutschland. Von Monat zu Monat nahm die Zahl der Gastarbeiter zu. Der Zuwandererstrom riß nicht ab. Deutschland hatte um Gastarbeiter geworben und von überall her kamen welche. Während die Industrie hochzufrieden war, hatte die Bevölkerung arge Probleme mit den Gastarbeitern. Offensichtlich hatte irgendwer versäumt darüber nachzudenken, was mit den nachgezogenen Familien und insbesondere den Kindern passieren sollte. Händeringend wurden in den Schulen unserer Region türkisch- und griechischprachige Lehrer gesucht. Die Lehrkräfte leisteten Übermenschliches in dieser Zeit. Noch gehörte ich  einer verhältnismäßig kleinen Zahl von türkischen Kindern an, aber das blieb nicht lange so. 


- Frida und ich -
Das einzige Foto, welches ich von ihr besitze. 

Frida nahm uns aber nicht nur in ihre Kirche mit, sie veranstaltete auch ab und an vergnügliche Nachmittage bei sich zu Hause, wo sie alle möglichen Gastarbeiterkinder versammelte. Manchmal las sie uns Geschichten vor, oder sie stellte uns Fragen und lauschte interessiert, wenn wir von unseren Herkunftsländern erzählten. Ein anderes Mal, da bastelten wir voller Begeisterung und sangen Lieder im Kanon. Um Weihnachten herum fand ich ihre winzige Zwei-Zimmer-Wohnung, die einem Puppenhaus glich, ganz besonders behaglich. Trotzdem so viele Kinder dichtgedrängt wie die Orgelpfeifen zusammen saßen, brannten überall Teelichter, das Räuchermännchen rauchte, und da war so ein faszinierendes Teil, dessen feine Holzflügel über der Hitze der brennenden Teelichter rotierten. Es duftete verführerisch nach Gebäck aus dem Ofen, und wir genossen heißen Kakao und leckere Säfte. Diese besonderen Stunden waren voller ungewohnter Zuwendung und Geborgenheit, denn das öffentliche Leben und die Atmosphäre auf den Straßen waren gänzlich andere in jener Zeit. Es gab Zeiten, wo uns unverhohlen so viel offen zur Schau getragener Haß und Häme entgegenschlug, daß ich das ein oder andere Mal um unser Leben fürchtete. Hier aber waren wir willkommen, und unsere Welt für die Dauer unseres Besuches bei ihr vollkommen in Ordnung. Frida wußte um unsere Belastung und für sie spielte es nicht die geringste Rolle, woher wir ursprünglich stammten. Dankbar und erleichtert nahmen wir das zur Kenntnis, hingen an ihren Lippen und benahmen uns vorbildlich.

Innerhalb der türkischen Gemeinde mutierte sie zu dem, was sie in meiner Familie schon lange war – eine echte Instanz. Hatten wir Sorgen und Nöte, so war sie unsere erste Anlaufstelle, und wir fragten sie um Rat. Dann war sie sofort zur Stelle, nahm sich Zeit und half mit ihrer unkomplizierten, zupackenden Art. Berührungsängste kannte die resolute, ältere Dame nicht. So, wie sie uns vorurteilsfrei begegnete, uns achtete und sogar liebte, so nahmen wir sie in unserer Mitte auf. Sie war jederzeit bei uns willkommen und nutzte das auch. Kein Fest, welches wir feierlich begingen, fand jemals ohne sie statt. War sie krank, brauchte sie sich um nichts weiter zu kümmern. Genau wie ein Mitglied unserer Familie wurde sie gehegt und gepflegt. So, wie sie uns zu diversen Ämtern begleitete, so taten auch wir alles in unserer Macht stehende für sie. 

Ihre Wohnung lag exakt auf meinem Nachhauseweg, wenn ich aus der Schule kam. Ich besuchte sie oft. Diese besonderen Stunden mit ihr verflogen wie im Flug. Im Laufe der Jahre beobachtete sie voller Stolz, wie ich aus einem kleinen Kind zu einer Jugendlichen heranreifte.  Ich veränderte mich, aber unsere innige Verbindung blieb. Irgendwann erfuhr ich, daß sie einst Fremdsprachenkorrospondentin war und lange Jahre als Sekräterin gearbeitet hatte. Ihre Urlaube verbrachte sie immer in Amerika, wo sie Freunde besuchte. War sie wieder da, wurde sie nie müde zu berichten, wie verschwenderisch die Amerikaner mit Strom und sonstigen Energien umgingen. Übrigens war sie zeitlebens ledig geblieben. Nicht, weil es da keine Interessenten gegeben hätte. Aber Frida war eben Frida. Und so lebenslustig und freiheitsliebend wie sie war, wollte sie zu keinem Zeitpunkt ihres Lebens den ehelichen Hafen ansteuern. Ich erinnere diesen eingerahmten Spruch in ihrem Wohnzimmer, den sie von ihren Freunden geschenkt bekommen hatte: „There is one thing being more worse than being married – that’s not being married!“ Noch heute muß ich daran denken und schmunzeln über die alte Dame, die sich stets selbst treu geblieben war.

 


Ihr hatte ich es zu verdanken, daß mein zehnter Geburtstag zu meinem Entsetzen ganz groß gefeiert wurde. Ich wollte das alles nicht, aber Frida ließ einfach nicht locker. Irgendwie brachte ich diesen Tag hinter mich, bei dem sich alle sehr viel Mühe für mich gegeben hatten. Geburtstage und ich… das war nicht so wirklich meine Welt. Meine schönsten Geschenke bekam ich von meinen Eltern und ihr. Meine allererste Pocket-Kamera mit einem ersten Film und einer kleinen Widmung im Deckel der Verpackung überreichten mir meine Eltern. Ich war hin und weg. Frida schenkte mir ein Märchenbuch mit persönlicher Widmung, in dem ich oft gelesen und mich so manches Mal weggeträumt habe. Heute lese ich meinen Kindern daraus vor, und sie wissen ganz genau, wer mich einst mit diesem Buch so glücklich machte. Diese beiden Geschenke haben bis heute Jahrzehnte überlebt und werden in Ehren gehalten.

So plötzlich und unerwartet, wie sie gekommen war, so ging sie auch. 

Meine Mutter erinnerte mich daran, unbedingt bei ihr im Krankenhaus vorbei zu schauen. Sie war gestürzt. Als ich sie besuchen wollte, fand ich mich in einem gänzlich leeren Krankenzimmer wieder. 

In meinem Herzen gibt es viele schöne Erinnerungen an die alte Dame, die wir „Lorrens“ nannten. Heute habe ich einige davon aufgeschrieben.

29 März 2015

(R)ein in den Frühling

Mitte dieser Woche erhielt ich den zweiten Buchstaben "R" zur Frühlingspost.

 

Links unten auf dem Umschlag ist ein kleines, gestempeltes "R" mit einem drumherum laufenden, blauen Band zu sehen.

 

Das Innenleben brachte ein handgeschöpftes Inlett hervor. Darauf ein aufgeklebtes Stück Aquarellpapier mit einer fein umgesetzten Idee frei nach Eduard Mörike. Licht, Luft und Veilchenduft hat mir die liebe Uta gewünscht. Bis es in unseren Breitengraden soweit ist, dürfte das noch dauern. Bis dahin darf das "R" auf mich wirken.

Herzlichen Dank, liebe Uta!