15 August 2016

Auftakt

Meine Lieben,

vielen herzlichen Dank für Eure Kommentare zu meinem letzten Post! Ganz besonders habe ich mich auch über den anonymen Kommentar gefreut. Warum hier nach meinem Entschwinden allerdings die Klickzahlen durch die Decke gegangen sind, das müßt ihr mir bei Gelegenheit mal erklären. Ts ts...

Damit ihr mir hier in der Zwischenzeit nicht einschlaft, habe ich ein wunderschönes Schmankerl für Euch. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr es mich beim Anschauen in den Fingern gejuckt hat. Alte Erinnerungen sind wach geworden. Ich liebe gelungene Überraschungen. Und diese Sequenz habe ich mir unzählige Male angeschaut...

Wir haben hier Halbzeit. Einpaar Sommersonnentage gibt es auch noch. Der Elektromotor nebst anderem Utensil ist eingetroffen, und wir können es nur schwer abwarten, eh es morgen und übermorgen auf's Wasser geht. Liebe Edith, ich verspreche hoch und heilig, daß wir nach wie vor nicht zu Fischfutter in der Ostsee werden wollen ;-)...

Bis wir uns in einigen Wochen wieder haben, laß ich Euch nun das hier. Habt ebenso viel Freude daran, wie ich es hatte.

Hier ist das Original.

Auf die nächsten Jahre... und bis bald!

Let's rock!

01 August 2016

Cut

Fast hätte ich es wieder übersehen, wie ich das in den vergangenen Jahren übersehen habe: meine Blogseite jährt sich. 

Seit genau fünf Jahren blogge ich. 

Fast kann ich es selbst nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Fünf Jahre... eine verdammt lange Zeit. In diesen Jahren sind aus ganz kleinen Herren größere geworden.  In diesen Jahren habe ich keinen einzigen Blogger persönlich kennengelernt, aber etliche von euch sind mir trotz größerer Entfernungen dennoch sehr ans Herz gewachsen. Fünf Jahre habe ich hier geschrieben über das, was mich bewegt hat, und was mir wichtig war. All jenen, die sich die Mühe gemacht haben mich mit ihren persönlichen Kommentaren durch diese Jahre zu begleiten, möchte ich danken. 


Nach fünf Jahren darf man eine Pause machen - wie ich finde.  Die soll nun erfolgen. Ich freue mich auf ungestörte Familienzeit - ohne Internet, ohne mediale Dauerberichterstattung. Weder werde ich selbst bloggen, noch werde ich in dieser Zeit andere Blogs lesen. Telefonisch werde ich nur für meine engsten Menschen erreichbar sein. Ich freue mich sehr darauf. 

Trotz der schwierigen Zeiten, in denen wir alle zusammen stecken, wünsche ich mir, daß sich niemand mit Haß und Wut vergiftet. Die Kunst des Miteinanders besteht darin, sich genau dem nicht hinzugeben.

Bis ich hier wieder auftauche, macht es gut und habt es fein!

31 Juli 2016

Im siebten Himmel

Ach meine Lieben, kann mich bitte mal jemand kneifen?! Wir hatten einen so so schönen Tag am Meer.


 

Kaum am Wasser angekommen, saßen bis auf meine Wenigkeit alle im Schlauchboot...


und paddelten davon eh ich "Piep" sagen konnte. Erst am späten Nachmittag waren wir aufgebrochen, weil es den ganzen Vormittag bis in die frühen Nachmittagsstunden ohne Unterlaß geregnet hatte. Ehrlichgesagt rechnete ich nicht mehr damit, daß es was werden würde mit unserem ersten Bootsausflug.

Wenn es darum geht, einsame Strände aufzufinden, sind meine Familie und ich ähnlich begabt wie Trüffelschweine ;-).

Irgendwann kam dann sogar noch die Sonne raus.

 
Was für ein wunderbares Fleckchen Erde. Schöner kann man es sich doch nicht wünschen.


Sogar ein Hundchen mit drei Beinen konnte seine Lebensfreude kaum verbergen und tollte freudig durch das Wasser.


Nachdem meine Familie von seiner ersten Tour begeistert wieder zurück gekehrt war, nahmen wir alle Platz in unserer Neuinsvestition.


Vorne saß das jüngste Kind,


in der mittleren Position wurde tüchtig gepaddelt, während ich mich hinten breit machte. Juchz, wie schön! Ich sage nur: "Jedem sein Gummiboot!" :)


Ach, was ist das nur schön, über das glitzernde Wasser zu schippern, ab und an mal eine Hand oder einen Fuß darin einzutauchen, die frische Kühle zu genießen, in den Himmel zu schauen...

 
 Nachdem der Rest der Familie 


mich eine ganze Weile übers Meer kutschiert hatte, griff ich zu den Paddeln. Keine Wellen, kaum Wind, wir glitten wie eine Feder übers Wasser.

 

Immer wieder haben wir den wunderbaren Himmel vor und über uns bewundert. Soooo schön!

 

Darf ich vorstellen: unser derzeitiger Außenbordmotor :)

 

Da das an diesem Strandabschnitt nicht nur flach ist, ist das Wasser an tieferen Stellen auch recht frisch gewesen. Das Kind mußte sich irgendwann auf meinem Schoß schlotternd wärmen und erholen.

 

Immer wieder gab es neue Wolkenformationen und kleinere Wellen kamen auf. Das Zurückrudern wurde dadurch etwas beschwerlicher. Gegenseitig bekräftigten wir einander darin, daß ein kleiner Außenbordmotor her muß.

 
Wie schön es ist, irgendwo ans Ufer zu paddeln, wo man sonst nicht zu Fuß hinkommen würde, um ein kleines Päuschen einzulegen. Mein Mann und die Jungs beschlossen, irgendwann hier am Ufer in einem kleinen Zelt zu übernachten: Ich sage nur: "Ohne mich!" Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie gerne gezeltet. Also, tagsüber, das war schon nett. Aber sobald es ans Übernachten ins Zelt ging, habe ich es gehaßt. Egal auf welchen Luxusmatten ich schlief, am nächsten Morgen hingen meine Knochen auf halb Acht. Nein, da schätze ich das eigene Bett viel zu sehr.


Die Stunden auf dem Wasser vergingen viel zu schnell, und wir waren einhellig der selben Meinung: "Das machen wir bald wieder!"


Strandschätze wurden zum Mitnehmen gesammelt.


Mit dem jungen Angler führte ich ein angeregtes Gespräch.


So ein schönes Fleckchen Erde. So wunderbar. Könnte man doch dieses Leben einfach nur genießen...

 

So innige Geschwistermomente gibt es auch.

 

Weil es schon so spät geworden war, und wir Hunger bis unter beide Arme hatten, suchten wir auf dem Heimweg einen Imbiß auf. Meine Pita hat innendrin nur Salat und Knoblauchjoghurt. Einen wunderschönen Tag hatten wir, sagte ich das schon?!

Bei ihr geht es um das Thema "Garten und Natur". Da wir gerne in der Natur unterwegs sind, schicke ich ihr die taufrischen Bilder des Tages.